
Amazon Preis-Algorithmus unter Verdacht, Rewe, Zooplus, Rossmann, Shopping-Clubs, ParcelLock, Spar
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Eine Studie der News-Organisation ProPublica zeigt gerade auf, dass Amazon in der Buy Box und auf den Preisvergleichsseiten wohl nicht immer ganz so akkurat kalkuliert, wie man sich das gemeinhin vorstellen würde. Offenbar werden Händler, die am FBA-Programm teilnehmen, bevorzugt, Platzierungen mit ohnehin bevorzugten Prime-Kunden im Hinterkopf kalkuliert. Zwar gilt für den Preis-Algorithmus von Amazon in der Regel: Einkaufserlebnis schlägt Preis. ...
Rewe hebt beim Lieferservice die Preise an:
ParcelLock kommt nun in den Hausflur:
Neues Model für Amazon Fashion:
Zooplus-Vorstand kann länger:
Rossmann kommt Responsive:
GoButler landet bei Amazon:
GoButler, einst ein SMS-Concierge-Service voller Hoffnung, wandelte sich mangels Nachfrage schließlich in den Bot-Anbieter Angel.Ai. Teile dieses Startups übernimmt laut Gründerszene nun Amazon. GoButler-Gründer Navid Hadzaad ist nun „Head of New Bot Products“ bei Amazon.Buy Box - Kritik am Preis-Algorithmus von Amazon:
Der Preis-Algorithmus von Amazon zeigt in der Buy Box nicht immer den besten Preis-Deal an. Stattdessen findet man dort besonders häufig Eigenmarken oder auch teurere Produkte anderer Anbieter. Die Organisation ProPublica hat 250 Produkte untersucht, fand in 75 Prozent der Fälle günstigere Angebote. Doch die Untersuchung, die auch der Guardian aufgreift, unterliegt einem Irrtum. Denn für die geheime Formel bei der Besetzung der Buy Box zählt nicht allein der Preis. Eine Rolle spielen auch Elemente wie Bestellmängel, Bewertungen, Bearbeitungszeit, Kundendaten, Versandgeschwindigkeit und der kostenlose Versand. Die Studie zeigt aber auch, dass Amazon auf den Preisvergleichseiten Produkte von Händlern, die am FBA-Programm teilnehmen, offenbar bevorzugt und die Bewertung und Platzierung dort mit Prime-Kunden im Hinterkopf kalkuliert - sogar dann, wenn der Kunde kein Prime-Mitglied ist.
Amazon Echo - Nutzer kaufen noch mehr ein:
Spar startet Online-Lebensmittelhandel:
Ralph Lauren holt Amazon-Managerin:
Boom der Shopping-Clubs:
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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