
Dresslife – Produktempfehlung mit KI steigert Zufriedenheit
Modeeinkauf kann frustrierend sein – die Auswahl ist riesig, doch was genau passt? Ein Großteil einer Bestellung endet deshalb in einer Retoure. Dresslife schafft Abhilfe. Das Programm generiert individuelle Produktempfehlungen, die zu Stil und Passform passen – ähnlich einem persönlichen Stylisten und die Zufriedenheit bei Kunde und Unternehmer steigt.
Dr. Julian Hensolt: Dresslife generiert Produktempfehlungen für Mode-Onlinekunden, die ihrem persönlichen Stil sowie ihrer Passform entsprechen. Die Dresslife Technologie ermöglicht ein Online Shopping-Erlebnis, wie mit einem persönlichen Stylisten.
Wie beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet?
Dresslife ermöglicht 1-to-1 Personalisierung für Mode mit höchstmöglicher Genauigkeit. Indem menschliches Feedback in eine speziell entwickelte Künstliche Intelligenz integriert wird, generiert die Technologie Produktempfehlungen, die dem persönlichen Stil und der Passform von Onlinekunden entsprechen.
Okay, für den besonderen Vorteil, den USP bekommen Sie hier einen weiteren Tweet Platz:
Dresslife bietet eine Steigerung der Konversionsraten und eine Verringerung der Retouren im Modehandel um mehr als 15 Prozent. Neben zielgenauen Produktempfehlungen bietet Dresslife durch „Superior Data Analytics“ massives Potenzial zur Optimierung von Produktentwicklung, Bedarfsplanung und Produktion.
Welche Unternehmen/Kunden konnten Sie bereits überzeugen?
Mit dem australischen Fashion Retailer Coco Ribbon sind wir zunächst B2B live gegangen. Im Anschluss haben wir uns auf die Entwicklung der Dresslife B2C App fokussiert, um direktes Feedback vom Endverbraucher zu erhalten und schneller iterieren zu können.
Aktuell bereiten wir den Launch zweier großer Händler (mit über 100 Millionen Euro Umsatz) in Deutschland und USA vor. Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Wir sind vor allem an der Zusammenarbeit mit führenden Marken und Retailern in Deutschland und den USA interessiert, die den Nutzen von neuen Technologien verstehen und schnell in der Umsetzung sind.
Was war das wichtigste Learning seit dem Start?
Ein Start-up aufzubauen und voranzubringen, braucht Zeit sowie ein gutes Maß an Überlegtheit. Dies betrifft die Etablierung und Optimierung von Prozessen auf der Entwicklungs- wie der geschäftlichen Ebene. Jedes neue Learning zahlt darauf ein.
Und was haben Sie daraus gemacht?
Wir haben uns die Zeit genommen, unser Produkt auf ein sehr hohes Niveau zu bringen. Hierfür war es notwendig, die Herausforderungen der Branche und unsere Zielkunden immer wieder zu analysieren, zu hinterfragen und daraus die notwendigen Optimierungen abzuleiten.
Auf welche Erfolgszahl(en) sind Sie besonders stolz?
Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Jahr ein 1.000.000 Dollar umfassendes Innovationsprojekt (gefördert durch das Bundesland Niedersachsen/EFRE) aquiriert haben, um mit dem Institut für Künstliche Intelligenz der Leibniz Universität Hannoverzur unsere AI weiter zu entwickeln.
Wir konnten den NVIDIA A.I. Retail Prize gewinnen und waren im März Teil des SXSW Release It Pitch.
Und natürlich sind wir sehr stolz über das ausgesprochen positive Feedback der Modehändler, mit denen wir weltweit Gespräche führen und/oder eine Integration vorbereiten.
Welche Schlagzeile würden Sie gerne über ihr Start-up 2020 in einer Wirtschaftszeitung lesen?
Dresslife bietet die weltweit führende Lösung in der 1-to-1 Personalisierung für Mode und hat es hierdurch geschafft, die Umsätze der Modehändler relevant zu steigern sowie einen ökologischen Beitrag geleistet, indem Retouren erheblich gesenkt wurden.
Start-ups ohne Buzzwords:
Können auch Sie ihr Start-up ohne Buzzwords erklären? Sie sind Gründer eines innovativen und spannenden Unternehmens im Umfeld von Handel und FMCG? Dann melden Sie sich bei uns jederzeit unter kolbrueck@etailment.de
Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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