
Instagram wird Shopping-Plattform, Asos, Ocado, Wish, Packhelp, Digitec Galaxus, Sixt
Liebe Leserin, lieber Leser, 66 Prozent der Deutschen sagen, dass sie momentan glücklich sind. So eine Umfrage von YouGov. Laut Studie liegt das natürlich vor allem an Gesundheit, Familie, Partnerschaft. Aber vergessen wir bitte nicht: Auch shoppen kann (zumindest manche Menschen für den Moment) ein klein bisschen glücklicher machen. So gesehen trägt auch Instagram jetzt ein wenig zum Glück bei. Nur nicht unbedingt zum Glück der Händler.
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Instagram wird vollends zum Shopping-Kanal
Instagram testet jetzt In-App-Shopping mit Adidas, Nike, Prada, Dior, Burberry, Zara, Kylie Cosmetics, Huda Beauty und weiteren Marken. Das könnte sehr, sehr mächtig werden, wenn es funktioniert. Denn der Einkauf wird hier quasi bruchlos in die für das Shopping inzwischen zentrale mobile Nutzungssituation verpackt. Rund 20 Marken machen beim Testlauf der Facebook-Tochter in den USA mit. Und die können nun noch bequemer verkaufen. Der Nutzer muss nämlich die App nicht mehr verlassen. Zuvor wurden Nutzer in der Regel auf die Website einer Marke geführt. Wenn ein Nutzer nun auf die Schaltfläche "Produkt anzeigen" klickt, wird ihm die Option "Checkout on Instagram" angezeigt. Der Kunde gibt dann seine Informationen ein, die Instagram für spätere Einkäufe speichern kann, und kann die Ware direkt kaufen und die Bestellung in der App verwalten.
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Nachtrag: Unser Link zu einem Beitrag über ein Amazon-Experiment mit mobilen Fenstern, die Eigenmarkenprodukte anbieten, und sich auf Produktseiten mit ähnlichen Artikeln anderer Hersteller nach vorne drängeln, führte gestern in Leere. Hier ist der Link zum WSJ (Paywall).
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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