Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von etailment.de.
HANDEL NATIONAL
Rewe eröffnet neues Fulfillment Center in Leipzig
Der Rewe Lieferservice eröffnet laut Location Insider ein neues Fulfillment Center in Stahmeln bei Leipzig für 11.000 Produkte auf 7.000 Quadratmetern. Damit soll es vor allem zu weniger Fällen von „Fehlartikeln“ kommen, die online bestellt werden können, aber in Wirklichkeit nicht lieferbar sind. Dies stellte in den letzten zehn Jahren ein häufiges Problem dar, weil die Online-Bestellungen aus den Regalen einer Rewe-Filiale kommissioniert wurden, wo ein „normaler“ Kunde dem E-Shopper seinen Artikel in letzter Sekunde wegschnappen konnte – hoffentlich nun passé. Ebenfalls neu ist die Option „Same Day Delivery“.
IAW-Messe bringt Best Deals in Retail nach Köln
Auf Europas führender Ordermesse für Aktionswaren und Importartikel finden Einkäufer aus allen Handelsbereichen preiswerte Waren für die kommende Saison. Mehr lesen
Gastivo erreicht 500.000 Bestellungen – neu auch per Fax (!)
Das deutsche Gastronomie-Portal Gastivo gibt in einer Pressemitteilung bekannt, sein Jahresziel von 500.000 Bestellungen bereits im Juli erreicht zu haben. Für das gesamte Jahr rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatz von 300 Millionen Euro, was einer Verdoppelung entsprechen würde. Einer der Wachstumshebel ist dabei etwas überraschend: Seit neuestem haben Gastronomen auch die Möglichkeit, analog per Telefon oder Fax (!) zu bestellen – Gastivo digitalisiert diese Bestellungen und reicht sie weiter an die Lieferanten.
Gesetzgeber ändert Regeln bei drohender Insolvenz
Während der Covid-19-Pandemie wurden die Insolvenzregeln gelockert. Damit ist bald Schluss. Unternehmen und ihre Geschäftsführungen sollten bereits im September genauer in ihre Bücher schauen. Denn die Anforderung einer Fortführungsprognose für die nächsten zwölf Monate kehrt zum 1. September 2023 de facto zurück, wie Etailment.de erläutert.
HANDEL INTERNATIONAL
Alibaba startet „Super September“
Die chinesische B2B-Plattform Alibaba startet heute ihren zweiten „Super September“, bei dem laut einer Pressemitteilung des Unternehmens 40 Millionen Käufer und 200.000 Verkäufer aus 70 Millionen Produkten auswählen können. Artikel, die zum günstigsten Preis der letzten drei Monate angeboten werden, erhalten das Siegel „Super“. Neu ist der „Europäische Pavillon“ mit 1,5 Millionen Produkten, die europäischen Produktzertifikaten entsprechen.
Drei Faktoren, die nachhaltigem Konsum im Wege stehen
„Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile Bestandteil von sämtlichen Kommunikationsmaßnahmen in Unternehmen. Doch Konsumenten sind skeptisch.Zu oft wurde der Begriff als Buzzword genutzt. Wie stehen Konsumenten also zum Thema? Und wie können Unternehmen den Konsum von umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen fördern? Mehr lesen
Amazon-Händler-App bietet „Mit Prime kaufen“ für Shopify
Amazon hat in einer Pressemitteilung angekündigt, Shopify-Händlern künftig eine „Mit Prime kaufen“-App als Zahlungsoption für ihre Shops anzubieten. Prime-Kunden können so mit ihrer bei Amazon eingerichteten Zahlungsmethode bezahlen, Shopify wickelt die Zahlung über den eigenen Checkout ab. Lieferung und eventuelle Retouren werden über Amazons Fulfillment-Netzwerk abgewickelt, so dass für den Kunden keine Versandkosten anfallen. Die Daten bleiben beim Shopify-Händler.
Klarna setzt das neue „ChatGPT Enterprise“ ein
Der schwedische Zahlungsanbieter Klarna setzt als erstes Unternehmen „ChatGPT Enterprise“ ein, eine diese Woche lancierte Version der generativen KI des Herstellers OpenAI, die mehr Datensicherheit auf Unternehmensebene bietet, berichtet das IT Finanzmagazin. Derzeit nutzt rund die Hälfte Klarna-Mitarbeiter ChatGPT etwa für Kaufempfehlungen oder im Kundenservice. Die Produktempfehlungen in der Klarna-App stammen dagegen von einer selbstentwickelten KI.
TRENDS & TECH
Bekanntheit und Akzeptanz von Sharing-Modellen wächst
Laut einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom geben gut die Hälfte der 1000 befragten Deutschen an, sie könnten gut erklären, was „Sharing“ bedeutet, unabhängig davon, ob es sich um Car-Sharing, Bike-Sharing oder Moped-Sharing handele. 180 Befragte hatten zwar davon gehört, konnten es aber nicht erklären. Unter den Sharing-Nutzern zeigten sich 80 Prozent mit dem Buchungsvorgang per App zufrieden; die Preisgestaltung der Angebote gefiel dagegen nur 49 Prozent. In Deutschland sind zum Beispiel rund 4,5 Mio. Führerscheinbesitzer bei einem Car-Sharing-Dienst angemeldet.
Chatbots beim Online-Einkauf: Gruppe der „Ablehner“ wächst stark
Die Hamburger Beratung Fittkau & Maaß hat einen „Trendreport zu Künstlicher Intelligenz und Chatbots aus Nutzersicht“ veröfffentlicht. Gefragt wurde, wie Nutzer beim Online-Einkauf Chatbots oder Voicebots (wie Amazons „Alexa“) finden. Viele Ergebnisse überraschen nicht: Über alle Jahrgänge hinweg bevorzugt die Mehrheit den persönlichen Kontakt. So richtig gern reden mit dem Bot nur Männer unter 30. Die anderen finden „Text-/Spracherkennung noch zu unausgereift“. Am interessantesten ist ein Längsschnitt: Während über die letzten fünf Jahre die Gruppe der „Nutzungsbereiten“ mit 48 Prozent etwa gleich geblieben ist, hat sich die Gruppe „Indifferent“ etwa halbiert auf 13 Prozent – die andere Hälfte scheint komplett übergelaufen zur Gruppe der „Ablehner“, die sich auf nun 40 Prozent fast verdoppelt hat. Chatbots scheinen also zunehmend zu polarisieren.
Enkeltrick: Verbraucherzentrale warnt vor KI-geklonten Stimmen
Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt in einer Pressemitteilung vor einer neuen Form des sogenannten „Enkeltricks“, bei dem Betrüger mit KI-geklonten Stimmen arbeiten. Der vermeintliche Verwandte erzählt am Telefon eine schockierende Geschichte, um das Opfer zur Überweisung eines Geldbetrags zu bewegen. Die Angerufenen sollten laut Verbraucherzentrale darauf achten, ob die Stimme abgehackt oder unregelmäßig spricht. Am besten sei weiterhin, das Gespräch sofort zu beenden und Verwandten selbst anzurufen.
Amazon und Googles Sprachassistenten teilen sich ein Gerät
Bei einem neuen Gerät der Hifi-Marke JBL arbeiten die Sprachassistenten von Amazon und Google erstmals parallel und „teilen“ sich somit quasi das Mikrofon, berichtet Textilwirtschaft.de. Aufgaben, die von einem Dienst gestartet werden – etwa das Abspielen von Musik – können vom anderen beendet werden, ohne dass Daten zwischen den Systemen ausgetauscht werden.
Einfluss von „Celebrity“-Influencern sinkt drastisch
In Großbritannien hat der Einfluss von Influencern auf Kaufentscheidungen laut einer Umfrage der Online-Marketing-Plattform Bazaarvoice drastisch abgenommen. 61 Prozent der befragten Briten gaben an, schon einmal ein Produkt aufgrund der Empfehlung eines „normalen“ Social-Media-Nutzers gekauft zu haben; nur 19 Prozent sagten dasselbe über „prominente“ Influencer. Die Hälfte der Tiktok-User gab an, im letzten Jahr vorsichtiger geworden zu sein, wenn Prominente für Produkte werben, so ChannelX. Der Hashtag #deinfluencing hat auf Tiktok über 80 Millionen Aufrufe.
NACHHALTIGKEIT
Irisches Start-up Nuw unterstützt Tauschhandel für Kleider
Das irische Start-up Nuw hat eine App entwickelt, die den Kleidertausch vereinfacht, indem sie keine Preise auflistet. Wie Fast Company erklärt, laden die Nutzer ein Kleidungsstück zum Tausch hoch und erhalten dafür eine virtuelle Münze – genau wie alle anderen Kleidungsstücken, die auf der Plattform getauscht werden können. Ganz ohne Preisunterschiede geht es allerdings doch nicht: Für Fast Fashion werden Silbermünzen verwendet, für alles andere Goldmünzen.