Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von etailment.de.
HANDEL NATIONAL
Fusion von Fashionette und Platform Group beschlossen
Wie von der Branche erwartet, haben die Aktionäre der Fashionette AG der Fusion mit The Platform Group zugestimmt und auch grünes Licht für die Umfirmierung in „The Platform Group AG“ gegeben, wie Exciting Commerce berichtet. Möglich wurde dies durch ein Gutachten der Wirtschaftsprüfer Russler, die Fashionette mit 87,1 Mio. Euro und die Platform Group mit 155,6 Mio. Euro bewerteten. Letztere hatte Sacheinlagen im Wert von 11 Mio. Euro in die bestehende Aktiengesellschaft Fashionette eingebracht.
IAW-Messe bringt Best Deals in Retail nach Köln
Auf Europas führender Ordermesse für Aktionswaren und Importartikel finden Einkäufer aus allen Handelsbereichen preiswerte Waren für die kommende Saison. Mehr lesen
Ifo-Institut erwartet für 2023 negative Zahlen
Das Ifo-Institut rechnet für das Jahr 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,4 Prozent, berichtet Textilwirtschaft.de. Die Inflation soll bei sechs Prozent liegen und die Zahl der Arbeitslosen sich bei 2,6 Millionen einpendeln. Auch für das kommende Jahr korrigieren die Meinungsforscher das erwartete Wachstum auf 1,4 Prozent nach unten, obwohl sie – bei einer dann wahrscheinlich bei zwei Prozent liegenden Inflation – vom privaten Konsum neue Wachstumsimpulse erwarten.
HANDEL INTERNATIONAL
Etsy führt Share & Save ein
Etsy hat ein Marketingprogramm für seine Verkäufer eingeführt, um neue Kunden außerhalb des Online-Marktplatzes zu gewinnen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt. Jeder Händler kann sich für das „Share & Save“ genannte Programm anmelden und erhält dann spezielle Links, mit denen er auf seinen Marketingkanälen für die eigenen Angebote auf Etsy werben kann. Kommt auf diese Weise ein Geschäft mit Neukunden zustande, werden die anfallenden Etsy-Gebühren so berechnet, als wäre der Umsatz um vier Prozent geringer ausgefallen. Derzeit berechnet das Unternehmen eine Transaktionsgebühr von 6,5 Prozent.
Drei Faktoren, die nachhaltigem Konsum im Wege stehen
„Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile Bestandteil von sämtlichen Kommunikationsmaßnahmen in Unternehmen. Doch Konsumenten sind skeptisch.Zu oft wurde der Begriff als Buzzword genutzt. Wie stehen Konsumenten also zum Thema? Und wie können Unternehmen den Konsum von umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen fördern? Mehr lesen
Clevon schickt Lebensmittel in autonomen Lieferwagen
Das estnische Start-up Clevon liefert in zwei Stadtteilen der litauischen Hauptstadt Vilnius Lebensmittel mit autonomen, fahrerlosen Lieferwagen aus, wie Ecommerce News berichtet. Die Kunden bestellen zentral bei einer Filiale der IKI-Kette und werden per Textnachricht informiert, wann die Lieferung erfolgt. Dazu erhalten sie einen Code, mit dem sie das für sie bestimmte Fach im Lieferwagen öffnen können. Die Fahrzeuge fahren mit 25 Kilometern pro Stunde durch den Stadtverkehr und hatten bisher weder mit Schnee, Regen noch Schotterstraßen Probleme.
UPS-Drohnen dürfen außer Sichtweite fliegen
Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sie UPS Flight Forward, einer Tochtergesellschaft von UPS, die Erlaubnis erteilt hat, mit ihren Drohnen vom Typ SwissDrones SVO 50 V2 Waren auch außerhalb der Sichtweite eines menschlichen Operators auszuliefern. Obwohl die Überwachung durch einen Remote Operator weiterhin vorgeschrieben ist, stellt die Bewilligung einen wichtigen Schritt für die Lieferung durch Drohnen dar. Neben UPS arbeiten derzeit auch Amazon und Walmart am Aufbau eines solchen Liefernetzes.
Huboo verdoppelt sich
Das britische Fulfillment-Unternehmen Huboo hat angekündigt, dass es seine Größe bis Ende 2023 verdoppeln will, nachdem es seinen Umsatz in den letzten zwölf Monaten um 130 Prozent steigern und 1.100 neue Kunden in sein Portfolio aufnehmen konnte. Laut Ecommerce News erhält jeder fünfte Haushalt in Großbritannien von Huboo verpackte und versandte Produkte. Nach eigenen Angaben transportiert das Unternehmen monatlich fast 2,5 Millionen Artikel.
TRENDS & TECH
Astorga-Gruppe arbeitet jetzt mit Remira
Die deutsche Astorga-Gruppe, Hersteller von Verkehrsschildern und Kfz-Kennzeichen, hat ihre 75 Standorte komplett auf die Lösungen von Remira Payment umgestellt, berichtet das E-Commerce Magazin. Neben der Effizienzsteigerung durch die Integration von Warenwirtschaft, Kasse und Payment können über eine Schnittstelle zum Versicherungsanbieter Beinroth nun auch Kurzzeit- und Zollversicherungen direkt an der Kasse an Endkunden verkauft werden.
Die Deutsche Familienversicherung zahlt per Paypal
Kunden der Deutschen Familienversicherungen können ab sofort Rechnungen direkt über die DFV-App oder das Kundenportal einreichen und erhalten die Erstattung sofort auf ihr Paypal-Konto gutgeschrieben, meldet AssCompact. Zur Begründung verweist das Unternehmen auf die Studie „Disbursements Satisfaction Report 2023“, in der 53 Prozent der Befragten angaben, sie würden zu einer anderen Versicherung wechseln, wenn sie Schadenzahlungen sofort erhalten könnten; 41 Prozent würden dafür sogar eine Gebühr in Kauf nehmen.
Digitale Zwillinge optimieren Ladengeschäfte
Die Open-Source-Plattform für sogenannte „digitale Zwillinge“ hat die Praxis erreicht und steht laut Lebensmittelzeitung.net nun jedem Händler offen. Ein digitaler Zwilling ist eine virtuelle Kopie eines stationären Geschäfts, dessen Regale nachts von einem Roboter gescannt werden, um eine umfangreiche Datenbank zu erstellen, die Aufschluss darüber gibt, wie die interne Logistik verbessert werden kann. So können kürzere Laufwege für das Personal entwickelt und Lagerzeiten optimiert werden. Weitere Anwendungen werden bereits getestet, zum Beispiel in 50 Filialen der Drogeriekette dm.
NACHHALTIGKEIT
Secondhand boomt online
Das deutsche Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers hat europaweit 9.000 Verbraucher zu ihren Einkaufsgewohnheiten befragt und die Ergebnisse in einer Studie veröffentlicht. Besonders ausgereift ist der Second-Hand-Sektor bei Autos, Unterhaltungselektronik und Büchern, während Mode zwar schnell wächst, aber noch viel Potenzial bietet. Online sind Plattformen wie Ebay, Kleinanzeigen oder Vinted mit einem Marktanteil von 26 Prozent besonders beliebt, Reseller wie Momox oder Rebuy folgen mit 19 Prozent, noch vor Second-Hand-Angeboten von Händlern wie Zalando oder AboutYou mit neun Prozent. Die wichtigsten Gründe für den Second-Hand-Boom seien der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit und die günstigeren Preise für Luxusprodukte.
Royal Mail berechnet „grünen“ Zuschlag
Ab dem 6. November wird die Royal Mail ihren britischen Geschäftskunden einen grünen Aufschlag – die „Green Surcharge“ – von 2 Pence pro Sendung berechnen, um ihr Netto-Null-Klimaziel bis 2040 zu erreichen, wie ChannelX mitteilte. Das Unternehmen will sich mit derzeit 218 Gramm CO2-Äquivalent pro Paket bereits als umweltfreundlichste Zustelloption positioniert haben und will den Durchschnitt langfristig auf 50 Gramm CO2-Äquivalent senken.
Ingka Group weitet Ikeas Matratzenrecycling aus
Ingka Investments, eine Tochtergesellschaft der Ingka Group, die 397 der weltweit 460 Ikea-Filialen besitzt und betreibt, will ihr Matratzen-Recyclingprogramm, das in den Niederlanden bereits erfolgreich läuft, bald auf Frankreich, Belgien und Skandinavien ausweiten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Es sei wichtig, in Zusammenarbeit mit den Regierungen Anreize zu schaffen, denn in vielen europäischen Märkten sei die Verbrennung immer noch die billigste Alternative.