Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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Webinar: Mitarbeiter entlasten dank Filialmanagement per App
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HANDEL NATIONAL
Chinesische Plattformen setzen deutschen Handel unter Druck
Chinesische Plattformen erobern den deutschen Einzelhandel rasant, berichtet Occstrategy.com. Temu habe seit 2023 bereits 27 Prozent der Käufer erreicht, Aliexpress seine Nutzerbasis auf 14 Prozent verdoppelt. Lokale Online-Händler wie Zalando kämpften mit sinkenden Margen und explodierenden Werbekosten, während Omnichannel-Anbieter zusätzlich gegen globale Konkurrenz antreten müssten. Stationäre Geschäfte verlören weiter Marktanteile und setzten auf Retail Media sowie Flächenvermietung als Erlösquellen. Ohne Gegensteuern drohe dem Sektor bis 2030 ein Margenrückgang von 40 Prozent.
Der Einzelhandel steht niemals still: heute Social Commerce, morgen KI-Personalisierung
Käufer erwarten, dass an jedem Kontaktpunkt alles schnell und reibungslos funktioniert. Hinter den Kulissen ist dies jedoch komplex – daher verzichten führende Marken auf schwerfällige Software-Pakete und setzen stattdessen auf einen Composable-Ansatz, der schneller und flexibler ist und auf Veränderungen ausgelegt ist. Der Guide von Contentful zeigt, wie Sie konsistent bleiben, personalisieren, Omnichannel-Lösungen umsetzen und innerhalb weniger Wochen liefern können. Jetzt den kostenlosen Guide herunterladen
Zalando expandiert nach Portugal
Zalando startet mit einer eigenen Website in Portugal und bietet dort 200.000 Artikel an, berichtet Ecommercenews.eu. Es sei die erste internationale Expansion seit 2022, als das Unternehmen nach Ungarn und Rumänien gegangen sei. Der Berliner Online-Modehändler sei nun in 26 Ländern präsent, bis Jahresende sollen Griechenland und Bulgarien folgen. Außerdem würden jetzt in Spanien, wo Zalando bereits seit 2012 aktiv ist, Beauty-Produkte – von Hautpflege bis Parfums – in die Palette aufgenommen.
Paypal verdoppelt Deutschland-Investment
Paypal verdoppelt trotz einer schweren technischen Panne im August seine Investitionen in Deutschland, berichtet Ad-hoc-news.de. Deutschland stelle mit 19 Prozent aller weltweiten Nutzer den zweitgrößten Markt des amerikanischen Zahlungsdienstleisters dar. Das Unternehmen habe im Mai sein kontaktloses Mobile Wallet gestartet, das an allen Mastercard-Terminals funktioniere. Erstmals in Europa bringe das Unternehmen zudem „Ratenzahlung To Go“ in stationäre Geschäfte – Kunden könnten Käufe direkt vor Ort in drei bis 24 Monatsraten finanzieren.
Barrierefreiheit sollte regelmäßig geprüft werden
Das Barrierefreiheitsgesetz ist seit dem 28. Juni anwendbar, aber von vielen Online-Händlern nur mangelhaft umgesetzt, schreibt Onlinehaendler-News.de. Zentral seien Alt-Texte für Bilder, damit Screenreader-Nutzer Inhalte erfassen könnten, sowie starker Farbkontrast für Menschen mit Sehschwächen. Alle Elemente müssten per Tastatur und Sprachsteuerung bedienbar sein, Links sollten klar ihr Ziel benennen, statt nur „Hier klicken“ anzubieten. Videos bräuchten Untertitel, Formulare einfache Felder mit verständlichen Fehlermeldungen. Barrierefreiheit sei ein kontinuierlicher Prozess – Webseiten änderten sich ständig, regelmäßige Prüfungen blieben unerlässlich.
Fancommerce Forum in Hamburg
Das Fancommerce Forum bringt am 19. und 20. November Merchandising-Verantwortliche von Sportclubs in Hamburg zusammen, meldet das ESB Marketing Netzwerk. In mehreren Fachforen diskutierten führende Sprecher aktuelle Entwicklungen rund um Merchandising, Lizensierung und Online-Handel. Die Veranstaltung präsentiere das aktuelle Fanartikel-Barometer, das die Entwicklung im Merchandising der drei höchsten deutschen Fußballligen analysiere.
Über 13 Prozent mehr Firmeninsolvenzen
Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen kletterte im September um 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt meldet. Im Juli hätten die Amtsgerichte 2.197 Unternehmensinsolvenzen registriert – ein Anstieg von 13,4 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Gläubigerforderungen seien dabei von 3,2 auf 3,7 Mrd. Euro gestiegen. Auch Verbraucherinsolvenzen legten im Juli um 12,9 Prozent zu.
HANDEL INTERNATIONAL
E-Commerce soll bis 2033 auf 214 Bio. Dollar wachsen
Der globale E-Commerce-Markt soll von 26,8 Bio. Dollar im Jahr 2024 auf 214,5 Bio. Dollar bis 2033 anwachsen, berichtet die Imarc Group. Das entspreche einem jährlichen Wachstum von 25,83 Prozent. Haupttreiber seien KI-gestützte Personalisierung, die zunehmende Smartphone-Verbreitung und sichere digitale Bezahlsysteme. Die Asien-Pazifik-Region führe das Wachstum an, getrieben durch zunehmende Urbanisierung und mobile Internetnutzung.
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Peking überrascht mit deutlichem Exportplus
Chinas Exporte legten im September unerwartet um 8,3 Prozent zu, während die Importe um 7,4 Prozent wuchsen, wie die Zollbehörde in Peking laut Welt.de mitteilte. Analysten hätten nur sechs Prozent Exportwachstum erwartet. Wegen der eingebrochenen USA-Geschäfte – die Ausfuhren dorthin sanken um 27 Prozent – weiche die Volksrepublik auf andere Märkte aus: Exporte nach Afrika sprangen um 56 Prozent, die in Asean-Staaten um 15,6 Prozent. Nach Deutschland exportiere China jetzt 10,9 Prozent mehr, umgekehrt wären die Importe aber nur um 1,8 Prozent gestiegen. Besonders Hightech-Produkte wie Elektroautos trieben das überraschende Wachstum an.
EU verzeichnet Gründungsboom
In der EU entstanden 2023 mehr Unternehmen als aufgelöst wurden – mit einer Gründungsrate von 10,5 Prozent gegenüber 8,5 Prozent Auflösungen, meldet Eurostat. Zwischen 2020 und 2023 sei der Anteil wachstumsstarker Unternehmen auf 10,5 Prozent gestiegen – rund 180.000 Betriebe mit mindestens zehn Mitarbeitern und über zehn Prozent jährlichem Personalwachstum. Deutschland zähle allerdings zu den sieben Ausnahmen, in denen mehr Firmen verschwanden als gegründet wurden.
US-Zollreform trifft Shein: Umsatz schrumpft um acht Prozent
Sheins US-Umsätze sind im September um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, berichtet Drapersonline.com. Dies markiere die zweitschlechteste monatliche Performance in drei Jahren. Grund sei das Ende der De-minimis-Zollbefreiung Ende August, die Sendungen unter 800 Dollar vom Zoll befreit habe. Dies habe das Wettbewerbsfeld tatsächlich ausgeglichen.
TRENDS & TECHNOLOGIE
Wero gegen PayPal: Europäische Banken starten Aufholjagd
Das europäische Bankenprojekt Wero tritt gegen Marktführer Paypal an, benötige aber Jahre für nennenswerte Marktanteile, erklärt EHI-Manager Horst Rüter gegenüber Textilwirtschaft.de. Wero basiere auf Echtzeit-Überweisungen und biete Händlern sofortige Geldverfügbarkeit, doch den Kunden fehle der Komfort des Rechnungskaufs. Entscheidend seien die Gebühren: Wero kalkuliere deutlich günstiger als Paypal und verhandle individuell mit großen Händlern. Mobile Payment habe seinen Durchbruch bereits geschafft – 13 Prozent aller bargeldlosen Transaktionen im Handel liefen 2024 über Smartphone oder Smartwatch, doppelt so viele wie im Vorjahr.
Verbraucherzentralen sammeln Online-Kurse auf einer Plattform
Die Verbraucherzentralen haben ihre kostenlosen Online-Kurse auf einer zentralen Übersichtsseite gebündelt. Mehrmals wöchentlich gäben Experten aus den Bundesländern live Einblicke zu Finanz-, Energie-, Ernährungs- und Digitalthemen. Die Webinare richteten sich an Verbraucher, die sich bequem von zu Hause über aktuelle Themen informieren möchten. Für den E-Commerce seien besonders Kurse zu Dark Patterns, In-Game-Käufen Minderjähriger, Online-Verträgen, Cybercrime-Basisschutz oder Fake-Shops relevant.
Handel investiert in Strukturen – nicht in KI
Europas Händler setzen trotz Margendruck primär auf Reorganisation statt auf Künstliche Intelligenz, zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Horváth laut Retail-News.de. Die Umstrukturierung von Prozessen sei von Rang neun auf Platz zwei der Managementprioritäten geklettert, während KI-Investitionen bei mageren 0,4 Prozent des Umsatzes verharrten. Dabei könnten Händler durch KI-Einsatz Einsparungen von acht Prozent bei Personalkosten in Marketing und Vertrieb erreichen. 81 Prozent sähen außerdem beim Omnichannel-Ausbau Handlungsbedarf, 70 Prozent betrachteten asiatische Fast-Retailer wie Temu als ernsthafte Bedrohung. Dennoch glaubten 93 Prozent an die Zukunft des stationären Handels.