
Aktuelle E-Commerce-News zu Delivery Hero, Kleinanzeigen, Mister Spex, Amazon, Walmart, KI-Browser, Pinterest und weiteren Themen des Tages im Überblick.
Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von Etailment.de.
Erfolgsfaktor Payment: Mehr Kosteneffizienz und Unabhängigkeit mit der richtigen Zahlungslösung
Der deutsche Handel steht unter Druck: Steigende Energiekosten, Inflation, Personalmangel und volatile Lieferketten belasten die Margen. Zuverlässige und planbare Kostenstrukturen sind wichtiger denn je. Gleichzeitig wachsen die Abhängigkeiten von internationalen Konzernen – auch bei kritischen Infrastrukturen wie Zahlungssystemen. Umso relevanter ist es für den Handel, sich nun mit der eigenen Bezahlinfrastruktur und den damit verbundenen Kosten und Abhängigkeiten zu beschäftigen.
HANDEL NATIONAL
Zwei Freunde auf dem Weg zum weltweiten Erfolg: Wie das Unternehmen Blockhütte zum ‚Rising Star‘ wurde und welche Rolle Amazon Ads dabei spielt
„Wir waren im selben Kindergarten“, erzählt Nils Hack, Mitbegründer von Blockhütte. Was mit zwei besten Freunden, einer gemeinsamen Vision für nachhaltige Lunchboxen und einer Investition von 3.000 € begann, hat sich zu einem Unternehmen mit einem Umsatz von 6 Millionen € entwickelt. Ihre Geschichte ist nur eine von vielen faszinierenden Erfolgsgeschichten, die in der innovativen Doku-Serie „Rising Stars by Amazon Ads“ vorgestellt werden, die die wahren Geschichten hinter aufstrebenden Marken aus Europa erzählt.
Delivery Hero stellt Geschäftsmodell auf den Prüfstand
Delivery Hero prüft die Trennung von Unternehmensteilen, berichtet Wiwo.de. Unzufriedene Großaktionäre hätten den Essenslieferanten zu „Best-Owner“-Evaluierungen gedrängt – das Unternehmen überprüfe nun, welche Bereiche und Ländergesellschaften überhaupt im Konzern bleiben sollten. Auch strategische Partnerschaften, Kapitalmarkttransaktionen und Umstrukturierungen der Finanzierung stünden zur Diskussion. Entscheidungen seien noch nicht gefallen, zudem gebe es keine Garantie, dass die Maßnahmen den Aktienwert tatsächlich steigern würden.
Maximale Verfügbarkeit: Wie die GRUBE KG ihren Onlinehandel resilient und sicher macht
Die GRUBE KG zeigt, wie digitale Transformation im Mittelstand gelingt: Europas führender Anbieter für Forstbedarf erzielt 80 % seines Umsatzes online und setzt dabei auf hochverfügbare Glasfaser, starke IT-Security und skalierbare Infrastruktur von EWE. So bleiben Shop, Logistik und Mitarbeitende jederzeit erreichbar – und das Wachstum europaweit abgesichert. Mehr
Kleinanzeigen Pro: Mehr Funktionen, höhere Preise
Kleinanzeigen erweitert sein Pro-Angebot für gewerbliche Nutzer und verteuert gleichzeitig größere Pakete, berichtet Ifun.de. Ab „Pro Basic“ könnten Händler ihre Anzeigen in der Iphone-App prominent platzieren und neue Verkaufslabels für Garantien oder Express-Versand setzen. Mit „Pro Power“ dürften sie künftig Nutzer direkt anschreiben, die eine Anzeige bemerkt hätten – laut Autor faktisch ein Freibrief für Spam. Die Preiserhöhungen träfen vor allem größere Pakete, während Ein- und Fünf-Anzeigen-Pakete unverändert blieben. Bestandskunden würden ab Februar automatisch umgestellt.
Mister Spex steigert Store-Umsätze um 16 Prozent
Die deutschen Filialen von Mister Spex steigerten ihre Umsätze während der Black-Friday-Kampagne um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so das Unternehmen. Auch die Website habe über 1,2 Mio. Visits verzeichnet. Sonnenbrillen seien mit über 20 Prozent Plus überproportional gewachsen, Korrektionsbrillen um 14 Prozent. Das im Mai gestartete Brillen-Abo „Mister Spex Switch“ erreichte mit 63 Prozent mehr Neuabschlüssen einen Rekordwert und trug 13 Prozent zum Filialumsatz bei.
Christkindlmarkt-Effekt: Lokaler Handel legt um 37 Prozent zu
Weihnachtsmärkte haben dem lokalen Handel zur letzten Novemberwoche einen Umsatzschub von durchschnittlich 36,8 Prozent beschert, zeigt eine Analyse von SumUp. Besonders Freitag und Samstag seien stark frequentiert gewesen, wobei Besucher im Schnitt 13,60 Euro für Gastronomie und 32,90 Euro im Handel ausgegeben hätten. Bremen führe den Bundesländervergleich mit einem Plus von 83,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Allerdings zahlten Kunden pro Transaktion 39 Prozent weniger, dafür aber deutlich häufiger.
Bankformulare als Wachstumsbremse für den Mittelstand
Umfangreiche Dokumentenanforderungen bremsen kleine Unternehmen bei der Kreditaufnahme stärker als die Zinshöhe selbst, zeigt laut Pressemitteilung eine Studie von Iwoca und Skopos. 44 Prozent der befragten Finanzverantwortlichen sähen darin die größte Hürde, lange Bearbeitungszeiten und unflexible Kreditvergabe belasteten jeweils 40 Prozent zusätzlich. Besonders bitter: 59 Prozent berücksichtigten mittlerweile „versteckte Kosten“ wie Beratergebühren oder Zeitaufwand für Unterlagenbeschaffung in ihrer Kalkulation. Die verschärften Anforderungen träfen ausgerechnet jene 97 Prozent aller deutschen Betriebe, die als Kleinst- oder Kleinunternehmen ohnehin unter Krisen und steigenden Insolvenzen leiden müssten.
Amazon erhöht Indien-Wette um 35 Milliarden
Amazon will bis 2030 mehr als 35 Mrd. Dollar in seine Indien-Geschäfte investieren, wie das Unternehmen laut Freepressjournal.in auf seinem jährlichen MSME-Gipfel bekannt gab. Die Mittel würden in KI-gestützte Digitalisierung, Logistikinfrastruktur und Exportförderung fließen – das solle eine Million zusätzliche Jobs schaffen und kleine Unternehmen stärken. Die kumulativen E-Commerce-Exporte würden sich dadurch bis 2030 auf 80 Mrd. Dollar vervierfachen.
Walmart wechselt zur Tech-Börse Nasdaq
Walmart verlegt seine Aktien nach 53 Jahren von der New York Stock Exchange zur technologieorientierten Nasdaq, wie IT-Boltwise.de berichtet. Der Handelsgigant signalisiere damit seine Transformation vom klassischen Einzelhändler zum KI-gestützten E-Commerce-Konzern. Die Technologie automatisiere bereits Lagerbestände, sage Nachfrage vorher und optimiere Logistik über 10.000 Filialen hinweg. Zudem baue Walmart sein Werbegeschäft aus, bei dem Erstparteidaten und KI-Tools gezielte Kampagnen über App, Website und vernetzte Fernseher ermöglichten. Der Börsenwechsel solle eine höhere Bewertung rechtfertigen und die Position gegenüber Amazon stärken.
Elf Prozent shoppen per KI-Browser
Perplexity hat gemeinsam mit der Harvard University analysiert, wie Nutzer den Browser Comet und dessen KI-Agenten einsetzen, berichtet T3N.de. Die Auswertung hunderter Millionen anonymisierter Anfragen zeige, dass 57 Prozent der Nutzung kognitiver Arbeit gelte – vor allem Workflows wie Dokumentenbearbeitung und Mail-Verwaltung. Während Neulinge oft mit simplen Fragen zu Reisen oder Filmen starteten, würden etablierte User den Agenten zunehmend für komplexe Aufgaben wie Coding nutzen. Immerhin elf Prozent der Nutzung entfielen bereits auf Shopping, allerdings sei Perplexitys neue Direktkauf-Funktion mit Paypal noch relativ neu.
Pinterest sagt Trend-Müdigkeit und Nostalgie-Welle voraus
Pinterest prognostiziert für 2026 eine Umkehr im Konsumverhalten, berichtet Channelx.world. Trends würden mittlerweile 4,4-mal schneller durchs Netz rasen als noch vor sieben Jahren, weshalb 42 Prozent der Befragten sich nur noch auf Strömungen einließen, die zu ihnen passten. Die Plattform identifiziere 21 Schlüsseltrends in drei Kategorien: emotionale Geborgenheit, persönliche Identitätskuratierung und geerdeten Optimismus. Allgemein werde aus Nostalgie eine Neu-Aneignung der Vergangenheit für die Gegenwart.
Erstes Social-Media-Verbot: Australien macht ernst
Australien verbietet seit gestern soziale Medien für Jugendliche unter 16 Jahren, schreibt Zeit.de. Das weltweit erste staatliche Verbot erfasse Tiktok, Facebook, Instagram und Youtube. Andere Länder wie Frankreich und Dänemark erwögen nachzuziehen, auch das EU-Parlament fordere ein Mindestalter von 16 Jahren. Die eigentlichen Probleme: Tiktok funktioniere auch ohne Anmeldung, Alternativen existierten zuhauf. Effektiver sei der EU-Ansatz mit verbindlichen Jugendschutzvorschriften, Elternkontrollen und Werbeverboten. Denn mit 16 verstünden Jugendliche die Mechanismen sozialer Medien keineswegs automatisch besser.
Cyberkriminalität wird zum automatisierten Geschäftsmodell
Agentenbasierte KI automatisiert Cyberkriminalität schneller als Verteidiger reagieren können, warnt eine Studie von Trend Micro. Spezialisierte KI-Agenten kombinierten sich mit Orchestrierungs-Tools zu selbstlaufenden Kampagnen, die kaum noch menschliches Zutun bräuchten. Das Angriffsvolumen werde massiv steigen, Phishing und Betrug zur Dauerbelastung. Besonders brisant: Das kriminelle Ökosystem wandele sich von „Cybercrime-as-a-Service“ zu „Cybercrime-as-a-Servant“ – verkettete Agenten wickelten Geschäfte durchgängig automatisiert ab. Verteidiger müssten eigene autonome Systeme aufbauen, sonst würden sie von Tempo und Umfang der Angriffe überrollt.