Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von etailment.de.
Webinar: Wie digitale Kassenbons die personalisierte Ansprache verbessern
Wie lässt sich der digitale Kassenbon gezielt zur personalisierten Kundenansprache im stationären Handel nutzen? Individuell zugeschnittene Werbung hat großen Einfluss auf Kaufentscheidungen. REMIRA zeigt, wie aus der Filiale heraus App-Downloads, Newsletter-Anmeldungen & Co. Messbar gesteigert und mit Kampagnen verknüpft werden. Jetzt kostenlos anmelden
HANDEL NATIONAL
Auf Ebay weihnachtet es schon
Jeder zehnte Deutsche grübelt schon im August über Weihnachtsgeschenke nach; im Oktober steigen schon 46 Prozent aktiv ins Shopping ein, so der „Weihnachtsshopping-Report“ von Ebay. Ende Oktober steige auf dem Marktplatz die Nachfrage nach Nikolausstiefeln um 145 Prozent und die nach Adventskalendern um 25 Prozent. Das Budget von 72 Prozent der Verbraucher bleibe im Vergleich zu 2024 stabil oder steige sogar. Die Generation Z habe es nicht so eilig – hier begännen 54 Prozent erst im Dezember mit der Planung. Dafür müssten sie neun Prozent tiefer ins Portemonnaie greifen.
eBay OPEN 2025 – Insights, Networking & mehr am 25.9. in Berlin
Am 25. September 2025 ist es wieder soweit: eBay Deutschland lädt zur eBay OPEN 2025 – dem größten Community-Event des Jahres für gewerbliche Verkäufer*innen. In diesem Jahr findet das Event im BrewDog DogTap Berlin statt – einem einzigartigen Veranstaltungsort, der wie gemacht ist für Austausch, Wissenstransfer und Feierstimmung. Von 9:30 bis 22:00 Uhr erwartet die Teilnehmenden ein inspirierender Tag voller Impulse, Vernetzung und spannender Einblicke in die Zukunft des E-Commerce.
Mehr
Otto verkauft keine Hijabs für Kinder mehr
Otto hat laut Retail-News.de nach scharfer öffentlicher Kritik religiöse Kinderkleidung aus seinem Online-Shop gestrichen. Konservative Medien hätten das Sortiment attackiert, das Hijabs für fünf- bis achtjährige Mädchen, Gebetskleider und religiöse Accessoires umfasst habe. Es sei dem Marktplatz vorgeworfen worden, so islamistische Ideologie zu fördern und Frühsexualisierung zu betreiben. Während Plattformen wie Shein oder Temu weiterhin entsprechende Artikel führten, böten Amazon und Ebay selten vergleichbare Produkte an.
Kiseba wird in Niedersachsen zum Lego-Giganten
Sebastian Kirst hat seinen Lego-Onlinehandel Kiseba binnen 13 Jahren vom bescheidenen Anfang im eigenen Erdgeschoss zum größten Norddeutschlands ausgebaut, berichtet Kreiszeitung.de. Das Achimer Unternehmen beliefere inzwischen Kunden auf allen Kontinenten außer der Antarktis. Mit 15 Mitarbeitern erwirtschafte die Firma ihr Geschäft hauptsächlich über den Marktplatz Bricklink. Individuell gestaltete Sets für Anlässe wie Hochzeiten gehörten genauso zur Zukunftsstrategie wie eine Social-Media-Offensive mit Youtube-Inhalten und Workshops.
Knuspr verrechnet bei Markant
Knuspr schließt sich als erster Quick-Commerce-Anbieter dem Verrechnungskontor Markant an, berichtet Lebensmittelzeitung.net. Markant übernehme künftig die komplette Zentralregulierung inklusive Rechnungsabwicklung und Lieferantengarantien. Die Kooperation verschaffe Knuspr Zugang zu neuen Lieferanten und ermögliche eine Sortimentserweiterung, besonders im günstigen Preissegment. Die Partnerschaft starte in Deutschland, eine Ausweitung auf weitere Rohlik-Märkte sei jedoch denkbar. Markant zählt beispielsweise DM, Rossman, Kaufland oder Müller zur Kundschaft.
Wegner und Verdi wollen 20-Kilogramm-Grenze bei Paketzustellung
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner will sich auf Bundesebene für eine 20-Kilogramm-Obergrenze bei der Paketzustellung einsetzen, berichtet Spiegel.de. Der CDU-Politiker unterstütze damit die Verdi-Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen für Zusteller, erklärte er bei einem Besuch im DHL-Verteilzentrum Spandau. Mehrfaches Tragen schwerer Pakete belaste die Gesundheit erheblich. In Berlin würden täglich rund 250.000 Pakete zugestellt, acht Prozent davon wiegen mindestens 20 Kilogramm, weniger als ein Prozent erreiche die momentan gültige Grenze von 31,5 Kilogramm.
Nur jeder vierte Euro fließt in den Einzelhandel
Deutsche geben EU-weit den geringsten Anteil ihrer Konsumausgaben im Einzelhandel aus – nur 25,1 Prozent, zeigt eine neue Studie von NIQ-Geomarketing. Der EU-Durchschnitt läge bei 32,6 Prozent, was die Deutschen unter allen 27 Mitgliedsstaaten zu den Sparsamsten macht. Dieser Abwärtstrend setze sich bereits das dritte Jahr fort, erklärt Studienleiter Philipp Willroth, der Grund bestehe im fragilen Verbrauchervertrauen und in Inflationssorgen. Die Kaufkraft in der EU sei auf 21.008 Euro pro Kopf gestiegen.
Textilhandel unter digitalem Transformationsdruck
Der deutsche Textilhandel gerät zunehmend unter Druck, wie die EHI-Studie „Stationärer Einzelhandel Deutschland“ belegt. Die Modebranche erwirtschafte nur noch 6,5 Prozent des stationären Einzelhandelsumsatzes und habe im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 0,6 Prozent verzeichnet. Trotz ihrer Rolle als Frequenzbringer für die Innenstädte kämpfe die Branche gegen aggressive Online-Plattformen wie Shein und Temu. Als Antwort betrieben bereits 70,4 Prozent der Mode-Vertriebslinien einen Online-Shop – Platz zwei hinter den Technik-Händlern mit 78,9 Prozent. Trotzdem verstärke sich die Marktkonzentration auf Großunternehmen wie H&M, Deichmann und C&A.
HANDEL INTERNATIONAL
Klarna wagt dritten Börsengang in den USA
Das schwedische Fintech Klarna plant erneut einen Börsengang in den USA und strebt eine Bewertung von 13 bis 14 Mrd. Dollar an, berichtet Manager-Magazin.de. Die Aktien könnten bereits diese Woche zwischen 34 und 36 Dollar angeboten werden. Nach dem gescheiterten IPO-Versuch im April wegen Trumps Zollpolitik startet das Unternehmen nun den dritten Anlauf. Rückenwind geben verbesserte Quartalszahlen: Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal auf 823 Mio. Dollar. Die anvisierte Bewertung liegt jedoch weit unter den ursprünglich geplanten 50 Mrd. Dollar von 2021.
Brasiliens E-Commerce wächst 23,7 Prozent
Brasiliens E-Commerce boomt mit 23,7 Prozent Wachstum im ersten Halbjahr, berichtet Globo.com. Der Online-Einzelhandel springe sogar um mehr als 37 Prozent nach oben, während der Großhandel 21 Prozent zulege. Ökonom Gabriel Couto führe den Erfolg auf die Arbeitslosigkeit von nur 5,8 Prozent zurück, dem niedrigsten Stand seit 2012. Nachlassender Inflationsdruck beflügele zusätzlich den Konsum. Analysten rechnen für das Gesamtjahr mit zweistelligem Wachstum.
Temu liefert wieder in die USA
Die chinesische Low-Cost-Plattform Temu verschifft wieder Waren direkt aus China in die USA, meldet FT.com. Das Unternehmen habe den Service im Mai eingestellt, nachdem Trump Zölle von über 100 Prozent auf Billigpakete androhte. Ein Handelsfrieden zwischen Washington und Peking reduziere momentan die Abgaben auf 30 Prozent. Zugleich steigere Temu seine Werbeausgaben wieder auf das Niveau vom ersten Quartal. Trotz der aktuellen Zölle bleibe der Direktversand aus China kosteneffizienter als die Lagerhaltung in den Staaten.
TRENDS & TECHNOLOGIE
Alibaba stellt seine KI-Bildbearbeitung vor
Ähnlich wie seine Konkurrenten stellt nun auch Alibaba einen Open-Source-KI-Bildeditor vor, der „Qwen-Image-Edit“ getauft wurde und Bilder aufgrund Texteingaben in Englisch oder Chinesisch erzeugt und bearbeitet, berichtet Petapixel.com. Es sei möglich einzelne Bildbereiche zu modifizieren, Objekte zu rotieren oder sogar einzelne Haarsträhnchen entfernen zu lassen. Bearbeitet und erzeugt werden könnten Zeichnungen und Fotografien; Stilelemente ließen sich auf Wunsch übertragen. Testen koste nichts, das Abonnement berechne 4,5 Cent pro Bild.
Vier von fünf Firmen setzen auf soziale Netzwerke
Vier von fünf deutschen Unternehmen präsentieren sich mittlerweile in sozialen Netzwerken, wie eine Bitkom-Befragung zeigt. Facebook führe mit 48 Prozent knapp vor dem Karrierenetzwerk Xing (47 Prozent), gefolgt von Youtube (43 Prozent) und Linkedin (36 Prozent). Instagram nutzten 35 Prozent der Unternehmen, während X einen Rückgang auf 27 Prozent verzeichnen musste. Die meisten Firmen verfolgten strategische Ziele: 85 Prozent wollten ihre Bekanntheit steigern, 81 Prozent ihre Markenwahrnehmung schärfen, 62 Prozent nutzten die Plattformen gezielt zur Mitarbeitergewinnung. Planlos würden nur 0 Prozent der Befragten agieren.
NACHHALTIGKEIT
Marks & Spencer verkauft Second-Hand auf Ebay UK
Marks & Spencer startet einen offiziellen Second-Hand-Service für Kleidung und Accessoires auf Ebay UK, berichtet Channelx.world. Die Kooperation mit Ebay und Reskinned erweitere das bisherige In-Store-Recycling um einen Online-Service, der nun auch Schuhe, Taschen und andere Accessoires umfasse. Britische Kunden könnten ihre M&S-Artikel kostenlos abholen lassen und erhielten – bei 35 Pfund Mindesteinkauf – fünf Pfund Rabatt. Die eingereichten Stücke würden professionell aufbereitet und im offiziellen „M&S x Ebay UK Store“ verkauft. 15 Prozent der Gewinne gingen an Oxfam.