Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von Etailment.de.
Kundenzufriedenheit steigern durch digitales Filialmanagement per App
Administrative Aufgaben, aufwendige Warenprozesse oder manuelle Bestandssuchen kosten Store-Mitarbeitende wertvolle Zeit, die für Kundenberatung fehlt. Abhilfe schafft die Mobile Store Management App, die sämtliche Filialprozesse digitalisiert und relevante Daten auf der Fläche bereitstellt. Wie das funktioniert, zeigt das REMIRA-Webinar am 24.11. um 10 Uhr. Jetzt kostenfrei anmelden
HANDEL NATIONAL
Hermes kehrt zu detailliertem Tracking zurück
Hermes testet eine überarbeitete Sendungsverfolgung mit detaillierter, chronologischer Darstellung aller Abwicklungsschritte, berichtet Onlinehaendler-News.de. Die seit 2021 eingesetzte vereinfachte Ansicht habe bei Problemen wie Fehlzustellungen oder Adressfehlern für Verwirrung gesorgt, teils seien widersprüchliche oder falsche Informationen angezeigt worden. Kunden hätten deshalb häufig den Service kontaktieren müssen. Die neue Ansicht werde derzeit mit zufällig ausgewählten Empfängern getestet. Ob und wann Hermes die transparentere Variante bundesweit einführe, sei noch offen.
Ihr Leitfaden für Amazon Ads während der Haupt-Shopping-Saison
Die Feiertags-Shopping-Saison rückt näher und Amazon Ads bietet Lösungen an, die dazu beitragen können, dass deutsche Unternehmen aller Größen zu diesen Haupt-Shopping-Zeiten Kunden erreichen. Shopping-Events in der Feiertagssaison wie Black Friday und Cyber Monday eröffnen Werbetreibenden wertvolle Chancen, Kunden zu erreichen, die aktiv einkaufen und bereit sind, neue Marken zu entdecken. Mehr
HDE fordert Shein-Kontrollen nach französischem Vorbild
Der Handelsverband Deutschland fordert Schwerpunktkontrollen von Shein-Paketen nach französischem Vorbild, berichtet Welt.de. Nachdem auf der Plattform Sexpuppen mit kindlichem Aussehen und verbotene Waffen aufgetaucht seien, habe Frankreich 200.000 Pakete am Pariser Flughafen durchleuchtet. Das Bundesfinanzministerium halte sich bedeckt und verweise auf laufende risikoorientierte Stichproben. Shein erwirtschafte in Deutschland 1,1 Mrd. Euro Umsatz und belege Platz sieben im EHI-Ranking der größten Online-Händler.
BNPL wird komplizierter – neue Regeln ab 20.11.
Ab dem 20. November verschärft Deutschland die Regeln für Kleinkredite bis 200 Euro, berichtet HNA.de. Auch wer künftig Sneaker in Raten zahlen oder Konzerttickets über Klarna und Co. finanzieren wolle, müsse eine Bonitätsprüfung durchlaufen. Die Bundesregierung setze damit eine EU-Richtlinie um, um besonders junge Verbraucher vor Überschuldung zu schützen. Zahlungsausfälle würden künftig schneller zu negativen Schufa-Einträgen führen. Der Einzelhandel warne vor sinkenden Konversionen durch mehr Bürokratie im Checkout. Kleine und mittlere Unternehmen könnten allerdings weiterhin Zahlungsfristen bis 50 Tage ohne Prüfung gewähren.
USA-Exporte erholen sich nach fünf Rückgängen
Die deutschen Exporte kletterten im September um 1,4 Prozent auf 131,1 Mrd. Euro, während die Importe um 3,1 Prozent auf 115,9 Mrd. Euro zulegten, teilt das Statistische Bundesamt mit. Besonders bemerkenswert seien die Ausfuhren in die USA, die nach fünf aufeinanderfolgenden Rückgängen erstmals wieder anstiegen – um 11,9 Prozent auf 12,2 Mrd. Euro. Allerdings lägen die Ausfuhren über den Atlantik noch 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Importe aus China hätten 14,6 Mrd. Euro erreicht, während die Exporte dorthin auf 6,7 Mrd. Euro gesunken seien.
BLACK FRIDAY
Black Friday geplant wie nie: KI zur Schnäppchenjagd
Drei Viertel der Deutschen wollen gezielt bei Shopping-Events wie Black Friday zuschlagen, berichtet Retail-News.de. Eine Studie der Boston Consulting Group zeige, dass 83 Prozent Anschaffungen bewusst in den November verschieben würden, um von Rabatten zu profitieren. Bereits 45 Prozent nutzten KI-Tools für Preisvergleiche oder Produktsuche, 41 Prozent ließen sich Top-Angebote identifizieren. Die geplanten Ausgaben stagnierten zwar bei 340 Euro, trotzdem erwarteten Verbraucher Rabatte von rund 33 Prozent.
HANDEL INTERNATIONAL
Bazaar und Haul: Amazons globale Billig-Offensive
Amazon weitet sein Billig-E-Commerce-Angebot auf 14 neue Märkte aus, berichtet Manilatimes.net. Die eigenständige App „Amazon Bazaar“ biete Produkte meist unter zehn Dollar, manche ab zwei Dollar, und konkurriere so direkt mit Shein und Temu. Zu den neuen Märkten gehörten Hongkong, die Philippinen, Nigeria und Taiwan. Nach dem Start in Mexiko 2024 sei Bazaar bereits nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate expandiert. In den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Japan und Australien existiere das Schwester-Angebot „Amazon Haul“ weiter innerhalb der Amazon-App.
Frankreich: Shein wird vorerst nicht gesperrt
Shein darf vorerst in Frankreich weiter operieren, nachdem die Plattform alle illegalen Produkte entfernt habe, meldet Stern.de. Das Wirtschaftsministerium bestätige die Säuberung, behalte den chinesischen Billig-Händler aber unter strenger Beobachtung. Vier Ermittlungsverfahren liefen weiter, außerdem habe der Zoll Hunderttausende Pakete beschlagnahmt. Die Regierung habe angekündigt, in den kommenden Tagen auch gegen andere Plattformen mit ähnlichen Verstößen vorzugehen.
Tiktok Shop: KI erschafft 70 Mio. Geisterprodukte
Tiktok Shop blockierte in der ersten Jahreshälfte 2025 mehr als 70 Mio. gefälschte Produkte, berichtet Mashable.com – 40 Prozent mehr als im Halbjahr zuvor. Betrüger würden generative KI nutzen, um nicht existierende Marken und Produkte zu kreieren, und dann abkassieren, ohne zu liefern. Die Täuschung sei immer schwerer aufzudecken, weshalb Tiktok nun ebenfalls KI zur Betrugserkennung einsetze – ergänzt durch menschliche Moderation. Der Anstieg blockierter Produkte resultiere aber auch aus der wachsenden Verkäufer-Community und verbesserten Erkennungssystemen.
Meta investiert 600 Mrd. Dollar in amerikanische KI-Infrastruktur
Meta will innerhalb der nächsten drei Jahre 600 Mrd. Dollar in KI-Infrastruktur auf amerikanischem Boden investieren, berichtet Golem.de. Das Geld fließe in Rechenzentren, Arbeitsplätze und Energienetze, wobei der Konzern bis 2030 eine positive Wasserbilanz anstrebe. Bereits 20 Mrd. Dollar seien an Subunternehmen geflossen, 15 Gigawatt zusätzliche Stromkapazität geschaffen worden. CEO Zuckerberg bezeichne den aggressiven Ausbau als richtige Strategie für optimistische Entwicklungsszenarien.
USA: Wunschlisten-App Gowish verdoppelt Nutzerzahl
Die Wunschlisten-App Gowish verzeichnet ihr erfolgreichstes Jahr und hat diese Woche Platz zwei im amerikanischen App Store erreicht, berichtet Techcrunch.com. Die Plattform habe ihre Nutzerzahl auf 13,6 Mio. verdoppelt und gewinne auch im November täglich Hunderttausende neue Anwender. Besonders stark sei das ursprünglich 2015 gestartete Tool in Dänemark vertreten, wo über die Hälfte der Bevölkerung registriert sei. Das Unternehmen erwirtschafte mit 65.000 Affiliate- und 700 Markenpartnerschaften bereits 1,7 Mio. Dollar Nettogewinn.
TRENDS & TECHNOLOGIE
Verbraucherschützer ziehen positive DMA-Zwischenbilanz
Der EU-Verbraucherverband Beuc zieht 18 Monate nach Inkrafttreten des Digital Markets Act eine erste positive Bilanz, berichtet Heise.de. iOS-Nutzer könnten mittlerweile ihren Standardbrowser frei wählen und vorinstallierte Apple-Apps löschen. Auch kontaktlose Zahlungen seien nicht mehr an Apple Pay gebunden, Android-Konten ließen sich ohne Gmail-Zwang erstellen. Trotz dieser Fortschritte sähen Verbraucherschützer weiterhin Verstöße bei den erfassten Gatekeepern und forderten schnellere Verfahren sowie härtere Sanktionen. Zudem solle der DMA an neue Technologien angepasst werden – Cloud-Dienste und KI-Systeme wie ChatGPT müssten als zentrale Plattformdienste eingestuft werden.
Autonome KI-Agenten versagen im simulierten Marktplatz
Microsoft hat in einer synthetischen Umgebung namens „Magentic Marketplace“ die Leistungsfähigkeit autonomer KI-Agenten getestet, berichtet Techradar.com. In der Simulation hätten 100 Kunden-Agenten mit 300 Business-Agenten interagiert, wobei Modelle wie GPT-4o und Gemini zum Einsatz kamen. Die Ergebnisse seien ernüchternd: Kunden-Agenten ließen sich leicht manipulieren, bei zu vielen Optionen sinke die Effizienz drastisch. Nur mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anweisungen funktionierten die Systeme überhaupt. Ece Kamar von Microsoft Research schlussfolgerte, man hätte autonome Kollaboration erwartet – stattdessen habe sich massiver menschlicher Eingriff als unverzichtbar erwiesen.