Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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Kundenzufriedenheit steigern durch digitales Filialmanagement per App
Administrative Aufgaben, aufwendige Warenprozesse oder manuelle Bestandssuchen kosten Store-Mitarbeitende wertvolle Zeit, die für Kundenberatung fehlt. Abhilfe schafft die Mobile Store Management App, die sämtliche Filialprozesse digitalisiert und relevante Daten auf der Fläche bereitstellt. Wie das funktioniert, zeigt das REMIRA-Webinar am 24.11. um 10 Uhr. Jetzt kostenfrei anmelden
HANDEL NATIONAL
Wenig Rabatt, mehr Gewinn: Mister Spex auf Sparkurs
Mister Spex hat seine Bruttomarge im dritten Quartal auf 54,8 Prozent gesteigert, berichtet das Unternehmen. Die Premium-Eigenmarke Spexpro, zurückhaltendere Rabattaktionen und wachsende Umsätze mit Korrekturbrillen hätten dazu beigetragen. Allerdings sei der Nettoumsatz um 18 Prozent auf 47 Mio. Euro gefallen. In Berlin, Krefeld, Brühl und der Region Bielefeld habe man vier Optikergeschäfte gekauft – zusammen mit vier Mio. Euro Jahresumsatz.
Ihr Leitfaden für Amazon Ads während der Haupt-Shopping-Saison
Die Feiertags-Shopping-Saison rückt näher und Amazon Ads bietet Lösungen an, die dazu beitragen können, dass deutsche Unternehmen aller Größen zu diesen Haupt-Shopping-Zeiten Kunden erreichen. Shopping-Events in der Feiertagssaison wie Black Friday und Cyber Monday eröffnen Werbetreibenden wertvolle Chancen, Kunden zu erreichen, die aktiv einkaufen und bereit sind, neue Marken zu entdecken. Mehr
DM: Mehr Abholung im Markt
Drogeriemarkt-Betreiber DM registriert eine leichte Verschiebung, was die Zustellung online bestellter Waren angeht: Lag das Verhältnis zwischen Abholung im Markt und Lieferung nach Hause lange bei 50:50, so habe es sich in jüngerer Zeit auf etwa 60:40 verlagert. Das sagte Ruben Holzheimer, Bereichsleiter Expansion, gestern auf dem Fachmarktimmobilien-Kongress in Düsseldorf. „Wir folgern daraus, dass wir dort sind, wo die Kunden sind.“
750 Mio. Weihnachtspakete
Die deutsche Paketbranche steuert auf ein maues Weihnachtsgeschäft zu, wie eine Analyse des Bundesverbands Paket- und Expresslogistik zeigt. Die Sendungsmengen in November und Dezember stiegen demnach um lediglich ein bis zwei Prozent auf rund 750 Mio. Pakete. Während der Online-Handel das Privatkundengeschäft um zwei Prozent auf etwa 450 Mio. Sendungen treibe, schrumpfe der B2B-Sektor – belastet durch schwache Investitionen und geopolitische Unsicherheiten. Die Branche kämpfe zudem mit steigenden Energiepreisen, Lohnkosten und zunehmender Regulierung, die ihre Innovationskraft gefährdeten.
Jeder zweite BNPL-Nutzer zahlt zu spät
Die Zahlungsausfälle im Online-Handel steigen dramatisch, berichtet Onlinehaendler-News.de unter Berufung auf Schufa-Daten. Fast jeder zweite Nutzer von Buy-now-pay-later-Angeboten habe in den vergangenen sechs Monaten mindestens eine Zahlungsfrist versäumt – 2022 seien es noch 22 Prozent gewesen. Insgesamt lägen die erstmals gemeldeten Zahlungsausfälle in den ersten drei Quartalen 2025 um 13 Prozent höher als im Vorjahr. Besonders junge Menschen und Geringverdiener gerieten in Schwierigkeiten. Schufa-Vorstand Tanja Birkholz fordere eine strengere Regulierung von BNPL-Modellen – die EU plane bereits schärfere Verbraucherschutzrichtlinien.
BVDW kartiert deutsches Influencer-Marketing-Ökosystem
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat die „Influencer Marketing & Content Creation Landscape 2025“ vorgestellt. Die Marktübersicht gliedere das deutsche Ökosystem in vier Bereiche: klassische Agenturen, Agenturen mit eigenem Creator-Portfolio, Talent-Agenturen sowie Plattformen und Technologieanbieter. Die Initiative verstehe sich als lebendiges Projekt, das kontinuierlich um weitere Akteure ergänzt werde. Unternehmen könnten sich für die Aufnahme melden, die Liste erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
BLACK FRIDAY
Australier wollen 3,8 Mrd. Euro an Black Friday ausgeben
Australische Konsumenten werden am Black Friday 2025 voraussichtlich 3,8 Mrd. Euro (6,8 Mrd. australische Dollar) ausgeben, berichtet Colitco.com. Zu rechnen sei mit sechs Mio. Shoppern, vier Prozent mehr als im Vorjahr. (Australien hat ca. 27 Mio. Einwohner). Der durchschnittliche Einkaufswert werde bei 450 Euro liegen, wobei Mode, Elektronik und Haushaltswaren die gefragtesten Kategorien seien. Über 40 Prozent der Käufer würden primär wegen Rabatten einkaufen, viele nutzten die Gelegenheit für vorgezogene Weihnachtseinkäufe.
HANDEL INTERNATIONAL
EU I: Paketgebühr für China-Importe beschlossen
Die EU bringt ihre Paketgebühr für Kleinsendungen aus China bereits Anfang 2026 an den Start – mehr als zwei Jahre früher als ursprünglich vorgesehen, berichtet Retail-News.de. Betroffen seien vor allem Versandhändler wie Shein, Temu und Alibaba, die bislang bei Paketen unter 150 Euro von zollfreier Einfuhr profitierten. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič bezeichne die Beschleunigung als „entscheidendes Signal“ für faire Wettbewerbsbedingungen. Parallel starte die Kommission Konsultationen zur Reform der Produktsicherheitsregeln.
EU II: Lieferkettengesetz aufgeweicht
Das EU-Parlament hat das Lieferkettengesetz deutlich abgeschwächt, berichtet Spiegel.de. Konservative und Rechtsextreme stimmten gemeinsam dafür, die Schwellenwerte von 1000 auf 5000 Beschäftigte und von 450 Mio. auf 1,5 Mrd. Euro Jahresumsatz anzuheben. Unternehmen müssten künftig nur noch Hochrisiko-Zulieferer kontrollieren statt die gesamte Lieferkette. Die EU-weite Haftung für Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung falle weg – Entschädigungen hingen dann von nationalen Gerichten ab.
EU III: Neues Verfahren gegen Google
Die EU-Kommission leitet ein Verfahren gegen Google ein, weil der Konzern Nachrichtenmedien in seinen Suchergebnissen möglicherweise benachteiligt, berichtet Manager-Magazin.de. Vizepräsidentin Teresa Ribera vermute, Googles Richtlinie werte Verlagsinhalte ab, wenn deren Webseiten kommerzielle Drittinhalte enthielten. Dies beeinträchtige legitime Einnahmequellen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Kommission prüfe nun, ob Google gegen den Digital Markets Act verstoße, der faire Zugangsbedingungen vorschreibe.
Singles Day: Lazada meldet 1.000 Prozent mehr Umsatz
Lazada hat auf den Philippinen am Singles Day ein Umsatzwachstum von über 1.000 Prozent im Vergleich zu einem durchschnittlichen Tag verzeichnet, berichtet Manilatimes.com. Globale Marken hätten ein Wachstum von über 400 Prozent erzielt; das Affiliate-Programm habe die Verkäufe um 50 Prozent gesteigert. Besonders stark ausgefallen sei die Nachfrage nach Smartphones mit 45 Prozent Plus, sowie nach Produkten für Mutter und Kind mit einem GMV-Anstieg von 800 Prozent.
Allegro verleiht 350 Mio. Euro an seine Händler
Der polnische Marktplatz Allegro plant, gemeinsam mit der PKO Bank Polski, innerhalb von drei Jahren 350 Mio. Euro an 20.000 seiner Online-Händler zu verleihen, berichtet Ecommercenews.eu. Verkäufer könnten in diesem Jahr noch Kredite bis 71.000 Euro beantragen, ab 2026 sollen bis zu 118.000 Euro möglich sein. Die Finanzierung basiere auf dem Plattform-Track-Record der Händler, Dokumente seien nicht erforderlich. Kreditentscheidungen würden in drei Minuten fallen, die Auszahlung erfolge innerhalb von 24 Stunden, bei einer Zinsmarge von sechs Prozent. Zusätzlich führe das Duo eine neue Zahlungsmethode mit Cashback ein, bei der Kunden ihr Bankkonto direkt mit Allegro verknüpfen könnten.
Wildberries erschließt ersten afrikanischen Markt
Der russische E-Commerce-Konzern Wildberries expandiert nach Äthiopien und unterzeichnet dafür ein Kooperationsabkommen mit der größten staatlichen Investmentfirma des Landes, berichtet Themoscowtimes.com. Die Wildberries-Russ Group und Ethiopian Investment Holdings wollten gemeinsam an der Lokalisierung von Produkten sowie an Technologie- und Investitionsinitiativen für Äthiopiens digitale Wirtschaft arbeiten. Das Unternehmen, das aus einer umstrittenen Fusion zwischen dem Online-Händler Wildberries und der Außenwerbefirma Russ Group hervorgegangen sei, weite damit seine Präsenz über die bisherigen eurasischen Märkte hinaus auf Afrika, den Nahen Osten und Südasien aus.
TRENDS & TECHNOLOGIE
Händler machen Zahlungsdienste zur Wachstumsmaschine
Embedded Finance entwickelt sich vom Backend-Tool zur zentralen Wachstumsstrategie im Handel, zeigt eine Studie von Pymnts.com und Marqeta. Nahezu alle befragten Händler nutzten bereits integrierte Finanzdienstleistungen wie Co-Branding-Karten oder BNPL-Optionen. Über 80 Prozent berichteten von verbesserter Kundenerfahrung, zwei Drittel von gesteigerter Effizienz. Doch die Expansion bringe Komplexität: 88 Prozent kämpften mit regulatorischen Anforderungen, 72 Prozent der Kreditanbieter mit erhöhtem Betrugsrisiko. Erfolgreiche Händler wählten Partner daher nach deren Fähigkeit, Compliance zu vereinfachen und Datenschutz zu gewährleisten – Sicherheit werde so zum Differenzierungsmerkmal.