Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
die Redaktion von etailment.de.
HANDEL NATIONAL
Zwei Drittel der Unternehmen sehen sich als New-Work-Vorreiter
17 Prozent der 604 von Bitkom befragten Unternehmen sehen sich bei der Umsetzung von New Work an der Spitze, 46 Prozent bezeichnen sich als Vorreiter. Allerdings halten sich auch 30 Prozent für Nachzügler. 75 Prozent sind wiederum der Meinung, dass Unternehmen, die den Anschluss verpassen – ein Prozent der Befragten sagt das über den eigenen Betrieb – auf Dauer nicht wettbewerbsfähig sein werden. Der Begriff „New Work“ beschreibt in etwa eine Verschiebung des Fokus auf sinnstiftende Tätigkeiten, Selbstentfaltung und eine bessere Work-Life-Balance. 17 % der Unternehmen gaben an, kein Geld für „so einen Firlefanz wie New Work“ ausgeben zu wollen.
Neue Ausgabe von Der Handel jetzt als E-Paper lesen
Der stationäre Einzelhandel hat sich zuletzt besser entwickelt als der Onlinehandel. Gleichzeit erodieren die Fußgängerzonen vieler Städte in Deutschland sichtbar weiter. Wie passt das zusammen und was bedeutet das für das Geschäft mit Handelsimmobilien? Dem geht die Redaktion von Der Handel in der Ausgabe 01/2024 nach. Weitere Schwerpunkte im neuen Heft sind Tipps für die Kassenzone, Payment und eine aktuelle Auswertung der Top-100-Start-ups. Diesmal stellt Der Handel die Top 25 der von Frauen geführten jungen Onlineshops vor. Die aktuelle E-Paper-Ausgabe mit allen Inhalten des gedruckten Heftes können Sie hier herunterladen.
Getir hat jetzt Zeit für Brot
Der Schnelllieferdienst Getir bietet jetzt in Berlin und Frankfurt am Main Bio-Brötchen und Bio-Brote von „Zeit für Brot“ an, berichtet Lebensmittelzeitung.net. Zeit für Brot ist eine Kette von Bio-Bäckereien in neun deutschen Großstädten sowie in Tel Aviv und wurde vor drei Monaten vom Magazin Falstaff zur besten Backstube Berlins gekürt. Auch der Getir-Konkurrent Flink führt die Produkte in seinem Sortiment.
Holidu übernimmt Ferienwohnungen.de
Der Münchner Ferienhausvermittler Holidu übernimmt laut einer Pressemitteilung das 1998 gegründete Flensburger Portal Ferienwohnungen.de. Dieses hat momentan über 7.000 Unterkünfte im Angebot und zählt monatlich mehr als 450.000 Besucher. Bisher waren die meisten Objekte jedoch nur auf Anfrage buchbar. Durch die Übernahme sind nun alle gemeinsamen Objekte online buchbar und Vermieter können sich jetzt auch für ein professionelles Fotoshooting anmelden. Der Standort in Flensburg bleibt erhalten.
Oxid kooperiert mit Stripe
Der Freiburger Anbieter von E-Commerce-Lösungen Oxid hat eine strategische Partnerschaft mit Stripe geschlossen. Damit können Kunden, die Shopsysteme von Oxid einsetzen – wie beispielsweise Schiesser, Metabo, Bergfreunde, Bitburger, Zeppelin, Infineon, Trigema oder Mercedes-Benz – über 100 Zahlungsarten, die Stripe international anbietet, direkt in ihre Shops integrieren.
HANDEL INTERNATIONAL
Uber Eats schickt in Japan Roboter auf die Gehwege
Uber Eats arbeitet in Japan mit Cartken zusammen, um seine Essensbestellungen in kleinen, autonomen Robotern auf die Bürgersteige Tokios zu schicken, berichtet Techcrunch.com. Die Roboter vom Typ Model C sind mit einem isolierten 27-Liter-Behälter, Kameras und Sensoren ausgestattet und rollen mit einer Geschwindigkeit von fünf Kilometern pro Stunde zu den Haustüren der Kunden. Im Notfall können jederzeit Mitarbeiter von Mitsubishi Electric, die ebenfalls an dem Projekt beteiligt sind, die Steuerung aus der Ferne übernehmen.
Amazon steigt in den Dow Jones auf
Amazon wird am 26. Februar in den Dow Jones, den Aktienindex der 65 wichtigsten börsennotierten Unternehmen der USA, aufgenommen, berichtet Textilwirtschaft.de. Den Platz räumen muss Walgreen Boots Alliance, die größte amerikanische Apothekenkette. Die Aktien von Amazon legten aufgrund der Nachricht vorbörslich ein Prozent zu, die von Walgreen Boots verloren drei Prozent.
Temu und Shein dominieren die Luftfracht
Shein und Temu versenden nach Angaben von Branchenkennern täglich 4.000 bis 5.000 Tonnen Waren in alle Welt. Das entspricht der Ladung von 100 Frachtmaschinen vom Typ Boeing 777, erklärt Wiwo.de. Täglich erreichen so 600.000 Pakete die USA und 400.000 Pakete Deutschland. Das ist etwa das Vier- bis Fünffache der Lieferungen, die Apple weltweit verschickt. Nach Angaben des Luftfrachtunternehmens Unique Logistics soll Temu bereits angefragt haben, ob es Großtransporter leasen kann.
TRENDS & TECH
Miniverse: Erfolg bei „Kidults“ auf Tiktok
Die Küchenutensilien, Konservendosen, Kuchen, Gerichte und Lebensmittel im Miniaturformat, die Miniverse in seinen Plastikkugeln verkauft, sind ein Verkaufsschlager und wurden von der Spielzeugindustrie in den USA mit Preisen gekrönt. Wie T3N.de ausführt, beruht der Erfolg auf einer gezielten Marketingkampagne, die fast ausschließlich auf Tiktok basiert und sich an die neue Trendzielgruppe der „Kidults“ richtet – Erwachsene, die sich für Kinderspielzeug begeistern und ihrer Sammelleidenschaft mit mehr als einem schmalen Taschengeld nachgehen können. (Siehe Lego 75192 Milennium Falcon: Listenpreis 887,81 Euro).
Adobes KI lässt PDFs chatten
Adobe hat seine KI namens „AI Assistant“ vorgestellt, wie Golem.de berichtet. Nutzer können sich nun per Prompteingabe umfangreiche PDF-Dokumente zusammenfassen lassen, konkrete Fragen zum Inhalt stellen oder Zitate und Links generieren. Noch handelt es sich um eine kostenlose Beta-Version, die nur Abonnenten zur Verfügung steht. In Zukunft soll es möglich sein, über den AI Assistant in mehreren Dokumenten gleichzeitig zu recherchieren und diese auch über den Chatbot zu bearbeiten oder zu verfassen.
Chatbots reduzieren den Traffic der Suchmaschinen
Die Marktforscher von Gartner prognostizieren in einer Pressemitteilung, dass KI-Chatbots bis 2026 ein Viertel des Traffics von Suchmaschinen abziehen werden. Dies habe weitreichende Folgen für den Online-Handel, sowohl für das Marketing als auch für die Inhalte. Da zu erwarten sei, dass das Internet bald von KI-generierten Inhalten überschwemmt werde, sei es wichtig, qualitativ hochwertigen Content zu liefern. Wenn früher oder später Wasserzeichen für KI-Inhalte verpflichtend eingeführt werden, sei dies der entscheidende Vorteil für ein gutes SEO-Ranking.
NACHHALTIGKEIT
Umwelthilfe verklagt TUI wegen Greenwashing
Die Deutsche Umwelthilfe hat laut Sueddeutsche.de eine Unterlassungsaufforderung gegen das Kreuzfahrtunternehmen TUI Cruises eingereicht, weil es mit nachhaltigen Zukunftstechnologien wie E-Fuels und Biokraftstoffen wirbt, obwohl diese entweder noch nicht ausgereift oder nicht einsetzbar sind. Eine Woche Kreuzfahrt verursacht 827 Kilogramm CO2 pro Passagier. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der jährliche Ausstoß pro Person bei rund 10.000 Kilogramm CO2. TUI ist der Unterlassungsaufforderung nicht gefolgt und hat bis März Zeit, auf die Klage zu antworten.