Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
die Redaktion von Etailment.de.
Erfolgsfaktor Payment: Mehr Kosteneffizienz und Unabhängigkeit mit der richtigen Zahlungslösung
Der deutsche Handel steht unter Druck: Steigende Energiekosten, Inflation, Personalmangel und volatile Lieferketten belasten die Margen. Zuverlässige und planbare Kostenstrukturen sind wichtiger denn je. Gleichzeitig wachsen die Abhängigkeiten von internationalen Konzernen – auch bei kritischen Infrastrukturen wie Zahlungssystemen. Umso relevanter ist es für den Handel, sich nun mit der eigenen Bezahlinfrastruktur und den damit verbundenen Kosten und Abhängigkeiten zu beschäftigen.
HANDEL NATIONAL
VHS und Verbraucherzentrale lehren Online-Shopping
Der Deutsche Volkshochschul-Verband und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bieten einen kostenlosen Online-Kurs für sicheres Einkaufen im Internet an, berichtet Retail-News.de. Das Lernprogramm richte sich besonders an Menschen mit eingeschränkten Lese- und Schreibfähigkeiten und vermittele in 25 Einheiten zentrale Aspekte wie Zahlungssicherheit, Verbraucherrechte und Umtauschregelungen. Jede Lektion dauere 15 bis 30 Minuten und enthalte interaktive Aufgaben in einfacher Sprache. Ab Januar stehe das Angebot zusätzlich als App zur Verfügung. Finanziert werde der Kurs durch die Nationale Dekade für Alphabetisierung und das baden-württembergische Verbraucherschutzministerium.
Zwei Freunde auf dem Weg zum weltweiten Erfolg: Wie das Unternehmen Blockhütte zum ‚Rising Star‘ wurde und welche Rolle Amazon Ads dabei spielt
„Wir waren im selben Kindergarten“, erzählt Nils Hack, Mitbegründer von Blockhütte. Was mit zwei besten Freunden, einer gemeinsamen Vision für nachhaltige Lunchboxen und einer Investition von 3.000 € begann, hat sich zu einem Unternehmen mit einem Umsatz von 6 Millionen € entwickelt. Ihre Geschichte ist nur eine von vielen faszinierenden Erfolgsgeschichten, die in der innovativen Doku-Serie „Rising Stars by Amazon Ads“ vorgestellt werden, die die wahren Geschichten hinter aufstrebenden Marken aus Europa erzählt.
Kein Ende der Insolvenzwelle in Sicht
Der Handel erlebt schwere Zeiten: Die Insolvenzen kletterten im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent, meldet Creditreform.de. Ähnlich düster sieht es nur im Verarbeitenden Gewerbe aus, wo die Pleiten um 10,3 Prozent zulegten. In beiden Branchen liegen die Fallzahlen mittlerweile ein Drittel über dem Niveau vor der Pandemie. Auch die Bonität vieler Unternehmen verschlechtere sich weiter. Creditreform-Hauptgeschäftsführer Bernd Bütow prognostiziert einen weiteren Anstieg durch die sinkende Wettbewerbsfähigkeit, aber sieht einen Hoffnungsschimmer in den geplanten Milliarden-Investitionen der Bundesregierung.
Maximale Verfügbarkeit: Wie die GRUBE KG ihren Onlinehandel resilient und sicher macht
Die GRUBE KG zeigt, wie digitale Transformation im Mittelstand gelingt: Europas führender Anbieter für Forstbedarf erzielt 80 % seines Umsatzes online und setzt dabei auf hochverfügbare Glasfaser, starke IT-Security und skalierbare Infrastruktur von EWE. So bleiben Shop, Logistik und Mitarbeitende jederzeit erreichbar – und das Wachstum europaweit abgesichert.
HANDEL INTERNATIONAL
Billionen-Export: China weicht nach Europa aus
Chinas Exportüberschuss hat erstmals die Billionen-Dollar-Schwelle durchbrochen, meldet Manager-Magazin.de. Allein im November hätten die Ausfuhren die Einfuhren um 112 Mrd. Dollar übertroffen. Während die US-Exporte wegen der 47,5-prozentigen Zölle um 29 Prozent einbrachen, stiegen die Lieferungen in die EU um fast 15 Prozent auf 47 Mrd. Euro. Experten vermuten Handelsumlenkung: Ursprünglich für Amerika gedachte Ware lande nun in Europa. Die weltweite Nachfrage nach Elektronik und der Mangel an einfachen Chips trieben das Wachstum – China werde weitere Marktanteile gewinnen.
Frankreich verschont Shein – unter Auflagen
Frankreich verzichtet laut Drapersonline.com vorerst auf ein dreimonatiges Verbot von Shein. Der Fastfashion-Riese müsse allerdings Altersverifikation und Filter einführen, damit Minderjährige keinen Zugang zu pornografischen Inhalten erhielten. Hintergrund sei der Fund von kinderähnlichen Sexpuppen und verbotenen Waffen auf der Plattform im November. Der Marktplatz bleibe abgeschaltet, bis Shein der Kommunikationsbehörde Arcom die geforderten Kontrollen nachweise. Das unternehmenseigene Mode-Angebot sei weiterhin erreichbar.
Cyber Monday schlägt Black Friday auch im UK
Britische Online-Käufer hätten dieses Jahr die Geduld zur Tugend gemacht und erst am Cyber Monday zugeschlagen, meldet die Delivery-Plattform Scurri laut Channelx.world. Das Bestellvolumen am Montag habe den Black Friday um siebzig Prozent übertroffen. Insgesamt seien die Online-Bestellungen zwischen dem 28. November und 1. Dezember um fünfzehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der bevorzugte Kaufmoment sei an beiden Tagen um 17 Uhr gewesen.
Walmart trennt sich von Shoes.com und Bare Necessities
Walmart verkauft die Schuh-Website Shoes.com an die Private-Equity-Firma CriticalPoint Capital und die Dessous-Marke Bare Necessities an den israelischen Textilhersteller Delta Galil, berichtet Peinsights.com. Die Verkaufspreise blieben geheim. Nach dem Abschied von Modcloth im Oktober und der Schließung von Jet.com setze der weltgrößte Einzelhändler seine digitale Fokussierung fort. Die Kundenzahlen und Umsätze in den betreffenden Kategorien seien auf Walmart.com inzwischen deutlich höher als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Übernahmen. Die Produkte beider Marken blieben über den Walmart-Marktplatz erhältlich.
Salesforce erwägt Umbenennung in Agentforce
Salesforce erwägt eine Umbenennung in „Agentforce“, berichtet T3N.de. Chef Marc Benioff habe das Cloud-Geschäft gedanklich abgehakt und konzentriere sich ausschließlich auf KI-Agenten. Kundenbefragungen hätten ergeben, dass „niemand mehr" über die Cloud spreche. Bei der Dreamforce-Konferenz habe Benioff das Wort nicht ein einziges Mal verwendet. Bereits jetzt tragen Produkte wie der Vertrieb oder die Plattform den Namen Agentforce – angelehnt an die gleichnamige KI-Software.
TRENDS & TECHNOLOGIE
Chinesische KI-Modelle halten 30 Prozent des Weltmarkts
Chinesische Open-Source-KI-Modelle erreichen fast 30 Prozent globale Nutzung, berichtet Scmp.com. Alibabas Qwen, DeepSeeks V3 und Moonshots Kimi hätten binnen Monaten von 1,2 auf 30 Prozent zugelegt. Angetrieben werde die Entwicklung nicht nur durch die niedrigen Kosten von Open-Source-Lösungen, sondern auch durch die aggressiven Release-Zyklen. Chinesisch sei mit fünf Prozent die zweithäufigste Sprache geworden, in der Prompts verfasst werden – obwohl die Sprache nur 1,1 Prozent der Internet-Inhalte ausmache. Außerdem fragmentiere der Markt zunehmend – kein Modell halte mittlerweile mehr als 25 Prozent.
Deutschland auf Platz eins bei der KI-Hybris
83 Prozent der Deutschen schätzen ihre KI-Kenntnisse als „sehr gut“ oder „ziemlich gut“ ein – der mit Abstand höchste Wert unter neun befragten westlichen Industrieländern, so laut Zeit.de das Ergebnis einer neuen Yougov-Umfrage. Bemerkenswert sei das Selbstbewusstsein, weil fast jeder Dritte KI niemals nutze und die Hälfte der Befragten nicht einmal halbwegs regelmäßig darauf zurückgreife. Trotzdem erwarteten zwei Drittel durch die Technologie Erleichterung im Alltag und bei der Arbeit. 43 Prozent sähen zwar generell Jobs gefährdet, aber um den eigenen Arbeitsplatz sorgten sich 78 Prozent nicht.
Unternehmen sollten KI-Browser blockieren
Das Marktforschungsunternehmen Gartner rät Unternehmen dringend vom Einsatz von KI-Browsern wie ChatGPT Atlas oder Perplexity Comet ab, berichtet Golem.de. Die Browser mit integrierten KI-Assistenten übermittelten vertrauliche Daten an cloudbasierte Backends und erhöhten das Risiko für Datenlecks erheblich. Besonders gefährlich seien Prompt-Injection-Angriffe, bei denen Angreifer der KI schädliche Anweisungen unterschieben könnten. Hinzu komme die Fehleranfälligkeit: Eine KI könne beispielsweise ungewollte Käufe tätigen und finanzielle Schäden verursachen. Gartner empfehle, die Benutzung in Unternehmen zu blockieren.