Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von etailment.de.
Certificate of Advanced Studies (CAS) in International Retail Management an der Universität St.Gallen – Seien Sie dabei!
Ab dem 11. Februar 2025 startet die nächste Durchführung des englischsprachigen CAS in International Retail Management! Hochkarätige Referenten aus Forschung und Praxis vermitteln das Rüstzeug, um Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Das flagship Programm orientiert sich an aktuellen Managementherausforderungen im Handel und fördert den informellen Austausch zwischen Branchenkollegen:innen. Weitere Details und Anmeldung bis 1. Januar 2025
HANDEL NATIONAL
„Aktionsplan E-Commerce“, um Temu und Shein zu regulieren
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck plant laut Zeit.de einen „Aktionsplan E-Commerce“, um Einkaufsportale wie Temu und Shein stärker zu regulieren. Ziel ist die konsequente Durchsetzung bestehender Gesetze, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Umwelt- und Verbraucherschutz. Auch die Anpassung bestehender Vorschriften ist geplant. Beide betroffenen Unternehmen betonen ihre Bereitschaft, sich an deutsches und europäisches Recht zu halten.
E-Commerce Power von Deutsche Post und DHL - Reibungslose Logistik für zufriedene Kunden
Paketempfang und Retouren müssen reibungslos und pünktlich funktionieren, sonst fällt das auf den Online-Shop zurück. Deutsche Post und DHL legen großen Wert auf reibungslose E-Commerce-Logistik. Mehr lesen
Ifo erwartet auch kein Wachstum mehr
Nachdem das Institut für Weltwirtschaft seine Wachstumsprognose für Deutschland auf minus 0,1 Prozent gesenkt hat, rechnet nun auch das Ifo-Institut für 2024 mit einem Nullwachstum und für 2025 nur mit einem mageren Plus von 0,9 Prozent. Laut ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser steckt die deutsche Wirtschaft in einer strukturellen und konjunkturellen Krise. Immerhin soll laut Ifo die Inflation in diesem Jahr von 5,9 auf 2,2 Prozent sinken und das Staatsdefizit zurückgehen.
HANDEL INTERNATIONAL
Amazon verbietet „Duft-Imitate“
Amazon führt laut Fashionunited.com eine neue Richtlinie für den Verkauf von Düften in der EU und im Vereinigten Königreich ein: Die Plattform verbietet nun das Angebot von „Duftimitaten“, die sich auf Markenparfüms beziehen – zum Beispiel mit „riecht wie“ oder „inspiriert von“ – um EU-Markenrecht einzuhalten und geistiges Eigentum zu schützen. Der Duftmarkt der Plattform dürfte sich in der Folge verteuern und speziell kleinere Anbieter von Imitaten könnten verdrängt werden.
Vinted führt Elektronik als neue Kategorie ein
Vinted führt eine neue Kategorie ein, die den Verkauf und Kauf von gebrauchten Elektronikartikeln wie Spielkonsolen, E-Readern, Audiogeräten und Wearables ermöglicht. Laut Pressemitteilung will die litauische Online-Handelsplattform die Sichtbarkeit von Secondhand-Elektronik erhöhen und Nutzern eine Plattform zu bieten, um ungenutzte Geräte weiterzugeben und beim Kauf Geld zu sparen.
Walmart kooperiert mit StockX
Ab nächster Woche wird Walmart auch Schuhe von StockX auf seinem Marktplatz verkaufen, berichtet Pymnts.com. Für StockX, ein Handelsmarktplatz, der sich auf begehrte Sneakermodelle konzentriert, ist dies der erste Deal als Drittanbieter. Walmart-Kunden in den USA können nun beim Lebensmitteleinkauf auch trendige Sportschuhe wie Retro-Jordans oder Adidas Yeezys shoppen. Trotz des schnellen Online-Wachstums liegt Walmart mit einem Anteil von 7,5 Prozent an den amerikanischen Einzelhandelsausgaben immer noch hinter Amazons 8,3 Prozent.
Alibabas Ant veröffentlicht KI-App
Der chinesische Fintech-Riese Ant hat laut Scmp.com die KI-App „Zhixiaobao“ vorgestellt, die als virtueller Assistent für alltägliche Aufgaben wie Essensbestellungen und Taxirufe fungiert. Die App, deren Name sie als „Kind“ der Bezahl-App „Zhifubao“ positioniert, ermöglicht den Zugriff auf Dienste von Drittanbietern über Text- oder Sprachbefehle. Ant, eine Tochtergesellschaft von Alibaba, plant außerdem die Einführung einer KI-App namens „Maxiaocai“ für die Vermögensplanung und einer noch ungetauften App für das Gesundheitsmanagement.
TRENDS & TECH
VZBV kritisiert Cookie-Verordnung
Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf für eine „Einwilligungsverwaltungsverordnung“ beschlossen, mit der Nutzer ihre Einwilligung oder ihren Widerspruch zur Erhebung personenbezogener Daten über noch zu schaffende Dienste zentral verwalten können. Dies soll unter anderem die Zahl der Cookie-Banner reduzieren, stößt aber beim Bundesverband der Verbraucherzentralen auf Kritik. So bemängelt der VZBV, dass Webseiten die Entscheidungen der Nutzer ignorieren und immer wieder um Zustimmung bitten könnten. Dies widerspreche aber dem Datenschutzrecht.
Online-Weinhandel setzt elf Mrd. Dollar um
Trotz eines leichten Rückgangs hat der weltweite Online-Weinhandel 2023 ein Volumen von rund elf Mrd. Dollar erreicht, was immer noch 40 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie liegt. Wie Forbes.com Guy Wolfe von „International Wine and Spirits Research“ zitiert, hängt die Zukunft der Branche jedoch davon ab, dass sie sich den veränderten Kundenwünschen, insbesondere der Millennials, anpasst. So dominieren in den entwickelten Märkten noch traditionelle Online-Plattformen, während in den Schwellenländern mit jüngeren Konsumenten Apps und Social Media bereits an erster Stelle stehen.
USA: E-Commerce-Sektor bleibt optimistisch
Der amerikanische E-Commerce-Sektor blickt trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten optimistisch in die Zukunft, zitiert Martech.org den „State of the Ecommerce Industry“-Bericht von Klaviyo. Online-Unternehmen würden Wachstum erwarten, Verbraucher sollen erhöhte Ausgaben planen – allerdings klaffen Angebot und Nachfrage auseinander: Während 86 Prozent der Verbraucher Treueprogramme wollen, bieten nur 50 Prozent der Unternehmen diese an. Dafür schicken schon 51 Prozent der Marken Livestream-Shopping ins Netz, was aber nur 15 Prozent der Verbraucher interessiert.
61 Prozent kaufen aus digitalen Prospekten
Über 90 Prozent der Deutschen, Österreicher und Schweizer kennen digitale Werbeprospekte, die meisten in Form von Newslettern. 59 Prozent blättern virtuell jeden Monat darin und 61 Prozent haben danach aus ihrer Inbox heraus einen Einkauf getätigt. 72 Prozent schätzen an der digitalen Verteilung die Müllvermeidung, so die Studie von United Internet Media. Am beliebtesten sind die Angebote von Supermärkten und Discountern – 84 Prozent der Empfänger gaben an, sie zu nutzen.
BVDW stellt „KI-Readiness-Checker“ zur Verfügung
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat einen „KI-Readiness-Checker“ entwickelt, um Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz zu messen und weiterzuentwickeln. Das interaktive Tool besteht aus einem Quiz mit 20 Fragen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie, Recht und Ethik. Nach Abschluss des Tests werden die Teilnehmer einem von vier Niveaus zugeordnet und erhalten Empfehlungen zur Weiterentwicklung ihrer KI-Kompetenzen.
Europa unterzeichnet KI-Übereinkommen
Die Europäische Kommission hat das Rahmenübereinkommen des Europarates über KI, Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unterzeichnet. Als erster rechtsverbindlicher internationaler Vertrag seiner Art soll er sicherstellen, dass KI-Systeme im Einklang mit grundlegenden Werten eingesetzt werden. Zehn Vertragsparteien, darunter die EU und ihre 27 Mitgliedstaaten, haben das Übereinkommen bereits unterzeichnet. Der Vertrag deckt den gesamten Lebenszyklus von KI-Systemen ab und steht Ländern weltweit zum Beitritt offen.