Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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Erfolgsfaktor Payment: Mehr Kosteneffizienz und Unabhängigkeit mit der richtigen Zahlungslösung
Der deutsche Handel steht unter Druck: Steigende Energiekosten, Inflation, Personalmangel und volatile Lieferketten belasten die Margen. Zuverlässige und planbare Kostenstrukturen sind wichtiger denn je. Gleichzeitig wachsen die Abhängigkeiten von internationalen Konzernen – auch bei kritischen Infrastrukturen wie Zahlungssystemen. Umso relevanter ist es für den Handel, sich nun mit der eigenen Bezahlinfrastruktur und den damit verbundenen Kosten und Abhängigkeiten zu beschäftigen.
HANDEL NATIONAL
E-Commerce-Events für 81 Prozent der KMU relevant
Drei Viertel der deutschen KMU rechnen im diesjährigen Jahresendgeschäft mit höheren Umsätzen als 2024, berichtet Transport-Online.de unter Berufung auf eine Fedex-Umfrage. E-Commerce-Events wie Black Friday oder Cyber Monday seien dabei für 81 Prozent der befragten Mittelständler umsatzrelevant – besonders bei Unternehmen, die sowohl Konsum- als auch Geschäftsgüter vertreiben, liege die Bedeutung bei 94 Prozent. Rund 36 Prozent ihrer Jahresendumsätze würden deutsche KMU voraussichtlich mit Kunden außerhalb Europas erzielen, vor allem in den USA und im Nahen Osten.
Zwei Freunde auf dem Weg zum weltweiten Erfolg: Wie das Unternehmen Blockhütte zum ‚Rising Star‘ wurde und welche Rolle Amazon Ads dabei spielt
„Wir waren im selben Kindergarten“, erzählt Nils Hack, Mitbegründer von Blockhütte. Was mit zwei besten Freunden, einer gemeinsamen Vision für nachhaltige Lunchboxen und einer Investition von 3.000 € begann, hat sich zu einem Unternehmen mit einem Umsatz von 6 Millionen € entwickelt. Ihre Geschichte ist nur eine von vielen faszinierenden Erfolgsgeschichten, die in der innovativen Doku-Serie „Rising Stars by Amazon Ads“ vorgestellt werden, die die wahren Geschichten hinter aufstrebenden Marken aus Europa erzählt.
Weihnachtsgeschäft lahmt: Handel wartet auf Adventsschub
Das Weihnachtsgeschäft startet verhalten, wie eine Umfrage des Handelsverbandes Deutschland zeigt. Über 60 Prozent berichten von schwachen Umsätzen im November, nur ein knappes Viertel zeige sich zufrieden. Die Kundenfrequenzen seien bei 70 Prozent der Befragten gegenüber dem Vorjahr gesunken. Einzig der Samstag vor dem ersten Advent habe etwas Hoffnung gemacht. Winterbekleidung, warme Schuhe und Gutscheine seien besonders gefragt gewesen. Jedes fünfte Unternehmen rechne trotzdem mit Belebung in den kommenden Wochen – insgesamt erwarte die Branche 126,2 Mrd. Euro Umsatz, das wäre ein Plus von 1,5 Prozent.
Amazon-Streik in Winsen bleibt hinter Erwartungen zurück
Nur etwa 50 der 2500 Beschäftigten beteiligten sich am Warnstreik im Amazon-Logistikzentrum Winsen, berichtet NDR.de. Die Gewerkschaft Verdi habe mit 150 Streikenden gerechnet und werfe dem Konzern Einschüchterung vor: Vorgesetzte hätten Mitarbeiter direkt aus Shuttle-Bussen abgefangen und zur Arbeit gedrängt. Viele der Betroffenen seien Saisonkräfte mit Kurzzeit-Verträgen und wenig Deutschkenntnissen, die ihre Rechte teilweise nicht kennen würden. Amazon lehne die Vorwürfe ab und verweise stattdessen auf offenen Dialog sowie Einstiegslöhne von mindestens 15,65 Euro pro Stunde. Die Gewerkschaft fordere Tarifverhandlungen und den Anschluss an niedersächsische Tarifverträge für den Einzel- und Versandhandel.
E-Commerce stützt schwächelnden Handel
Der deutsche Einzelhandel verzeichnete im Oktober einen Umsatzrückgang von 0,3 Prozent gegenüber September, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Während der Lebensmittelhandel mit einem Plus von 1,2 Prozent zulegen konnte, sei der Nicht-Lebensmittelbereich um 0,7 Prozent geschrumpft. Der Internet- und Versandhandel habe zwar im Monatsvergleich 0,6 Prozent eingebüßt, im Jahresvergleich jedoch mit vier Prozent das stärkste Wachstum aller Segmente erzielt. Insgesamt liege der Einzelhandelsumsatz knapp ein Prozent über dem Vorjahresniveau.
BLACK FRIDAY NACHLESE
Black-Friday USA: Neun Prozent Zuwachs
US-Verbraucher gaben am Black Friday 11,8 Mrd. Dollar online aus – ein Plus von 9,1 Prozent zum Vorjahr, zitiert Reuters.com Zahlen von Adobe Analytics. Chatbots wie Amazons Rufus oder Walmarts Sparky hätten dabei erstmals eine zentrale Rolle gespielt, der KI-gesteuerte Traffic sei um 805 Prozent gestiegen. Während E-Commerce um 10,4 Prozent zugelegt habe, verbuche der stationäre Handel nur magere 1,7 Prozent Wachstum. Allerdings kauften Konsumenten trotz höherer Ausgaben weniger Artikel ein – das Bestellvolumen sank um ein Prozent, aber die Verkaufspreise seien um sieben Prozent gestiegen. Für den Cyber Monday prognostiziert Adobe 14,2 Mrd. Dollar Umsatz.
Schweizer Händler feiern unerwartet starken Black Friday
Schweizer Händler sind vom Black Friday positiv überrascht, berichtet Handelszeitung.ch. Digitec Galaxus verzeichne deutlich höhere Umsätze als im Vorjahr, Brack liege bei den Bestellungen bereits im mittleren einstelligen Prozentbereich darüber und rechne damit, das Rekordjahr 2024 zu übertreffen. Trotz gedämpfter Konsumstimmung sei die Nachfrage ungebrochen: Kunden kauften mehr Produkte, griffen dabei allerdings bevorzugt zu den günstigeren Varianten. Besonders gefragt gewesen seien Elektronik, Spielwaren und Möbel.
Indien meldet 25 Prozent mehr Umsatz
Indiens Händler verzeichnen beim Black Friday ein Umsatzplus von 20 bis 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet Timesnownews.com. Aus dem ursprünglich eintägigen Shopping-Event sei mittlerweile ein einwöchiges Festival geworden, das große Plattformen wie Flipkart, Tata CLiQ und Nykaa bereits am 20. November mit aggressiven Frühbucher-Deals eingeläutet hätten. Besonders Premium-Artikel wie Großbild-Fernseher profitierten zusätzlich von der Senkung der indischen Mehrwertsteuer GST auf 18 Prozent – manche Modelle seien binnen Stunden ausverkauft gewesen.
HANDEL INTERNATIONAL
Europas E-Commerce gespalten: Von 22 bis 91 Prozent
Die niederländische Region Utrecht führt europaweit beim Online-Shopping: 91,5 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren hätten in den drei Monaten vor der Erhebung online eingekauft, meldet Eurostat. In 23 EU-Regionen läge die Quote bei mindestens 80 Prozent – zwölf davon in den Niederlanden. Das Gegenbild zeige sich in Ost- und Südeuropa: In 21 Regionen kaufe weniger als jeder Zweite digital ein. Zum Vergleich: In Deutschland liege die Rate bei 66,76 Prozent, in Österreich bei 64,97 Prozent.
Google zieht Kartellbeschwerde gegen Microsoft zurück
Google hat seine EU-Kartellbeschwerde gegen Microsoft wegen angeblich wettbewerbswidriger Cloud-Praktiken zurückgezogen, berichtet Techinasia.com. Der Rückzug erfolge nur Tage, nachdem die EU-Kommission prüfen wolle, ob Azure und Amazon Web Services als Gatekeeper nach dem Digital Markets Act eingestuft werden sollten – mit Pflichten zu Interoperabilität und Datenportabilität. Ab Januar 2027 seien gewinnorientierte Gebühren für Datentransfers verboten, AWS und Microsoft hätten bereits erste Erlasse gewährt.
Fake-Produkte bedrohen 6000 Jobs in der Schweiz
Die Menge beschlagnahmter Fälschungen im Online-Handel habe sich in den vergangenen fünf Jahren vervierfacht, berichtet SRF.ch. Die Zollbehörden könnten angesichts der Paketflut aus China nur noch Stichproben durchführen. Besonders häufig würden Luxusuhren wie Rolex oder Omega konfisziert, deren Online-Fälschungshandel industrielle Dimensionen erreicht habe. Auch nachgemachte Schweizer Fußballtrikots seien auf chinesischen Plattformen zu Billigstpreisen erhältlich. Die Plagiate gefährdeten jährlich 6000 Arbeitsplätze in der Schweiz.
TRENDS & TECHNOLOGIE
Neun Prozent lassen KI die Geschenke aussuchen
Neun Prozent der Deutschen lassen sich in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke von KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Google Gemini vorschlagen, wie eine Bitkom-Befragung zeigt. Drei Viertel blieben jedoch überzeugt, selbst die besseren Ideen zu haben. Immerhin hätten nur 31 Prozent ein Problem damit, ein KI-ausgewähltes Geschenk zu erhalten. Die wichtigste Inspirationsquelle seien mit 60 Prozent immer noch Tipps von Freunden und Familie, gefolgt von Online-Shop-Vorschlägen mit 40 Prozent.
KI erobert den amerikanischen Einzelhandel
US-Einzelhändler von Walmart über Target bis Amazon bauen KI-gestützte Shopping-Assistenten aus, berichtet Businessinsider.com. Walmart kooperiere mit OpenAI, damit Kunden künftig direkt über ChatGPT einkaufen könnten; Target lasse per KI handgeschriebene Einkaufslisten automatisch in den Warenkorb übersetzen; Amazons Rufus verzeichne bereits 250 Mio. Nutzer mit 140 Prozent Jahreszuwachs. Ebay entwickele eigene Sprachmodelle für personalisierte Produktempfehlungen, während Abercrombie & Fitch über eine PayPal-Partnerschaft Transaktionen direkt in KI-Chats ermögliche. Sogar die Baumarktkette Home Depot entwickele KI-Tools speziell für Handwerker.