Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von Etailment.de.
Kundenzufriedenheit steigern durch digitales Filialmanagement per App
Administrative Aufgaben, aufwendige Warenprozesse oder manuelle Bestandssuchen kosten Store-Mitarbeitende wertvolle Zeit, die für Kundenberatung fehlt. Abhilfe schafft die Mobile Store Management App, die sämtliche Filialprozesse digitalisiert und relevante Daten auf der Fläche bereitstellt. Wie das funktioniert, zeigt das REMIRA-Webinar am 24.11. um 10 Uhr. Jetzt kostenfrei anmelden
HANDEL NATIONAL
Deutsche Wirtschaft stabilisiert sich im vierten Quartal
Die Bundesbank erwartet im vierten Quartal eine leichte Erholung der deutschen Wirtschaft, nach Schrumpfung im Frühjahr und Stagnation im dritten Quartal, berichtet FAZ.net. Industrie und Exporte könnten sich trotz schwacher Wettbewerbsposition stabilisieren – auch die US-Zollpolitik lasse keine Impulse durch Auslandsnachfrage erwarten. Allerdings würden die Arbeitsmarktaussichten den privaten Konsum weiter belasten. Die Inflationsrate dürfte vorübergehend steigen – im Oktober lag sie bei 2,3 Prozent.
AI meets Loyalty: Das Ende klassischer Loyalty-Programme – oder der Anfang von etwas Neuem?
Rabatte allein reichen nicht mehr: KI, Agentik und Communities verändern Loyalty im Handel grundlegend. Im kostenlosen Webinar am 26.11. um 10 Uhr zeigen die Loyalty-Experten von KNISTR mit Dussmann, vit:bikes, Bloomreach und Marilyn Repp, wie moderne Kundenbindung funktioniert. Dabei zeigt KI, was heute möglich ist: Sie erkennt Bedürfnisse, reagiert in Echtzeit und verwandelt Daten in Beziehungen. Jetzt zum Experten-Talk anmelden!
Verbraucher unterschätzen Fakeshop-Risiken
Vier von fünf Verbrauchern wissen, was Fakeshops sind, doch nur knapp ein Viertel erkennt alle wichtigen Warnsignale, so eine Umfrage der Initiative Sicher Handeln. Besonders eingeschränkte Zahlungsmethoden würden oft übersehen, dabei seien diese ein verlässliches Indiz für Betrug. Gleichzeitig sänken die Sorgen: Nur noch 20 Prozent fürchteten, selbst Opfer zu werden. Der jährliche Schaden liege bei rund 100 Mio. Euro – über 300.000 Menschen seien bereits betrogen worden. Künstliche Intelligenz verschärfe das Problem weiter, da automatisiert erzeugte Inhalte zunehmend glaubwürdiger wirkten.
EuG-Urteil behandelt Marktplätze wie soziale Medien
Das Gericht der Europäischen Union wies laut Medienmitteilung die Beschwerde des Bevh gegen die Einstufung von Online-Marktplätzen als sehr große Online-Plattformen im Digital Services Act ab. Der Verband habe vergeblich auf die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und Risikoprofile hingewiesen, beklagt Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Das Urteil setze den Einkauf auf Marktplätzen mit der Konfrontation von Hass und Desinformation auf Social-Media-Plattformen gleich – eine unsachgemäße Diskriminierung des Online- gegenüber dem stationären Handel.
BLACK FRIDAY
Gen Z setzt auf Haltung statt Rabatt
Am Black Friday und im Vorweihnachtsgeschäft kauft die Gen Z bewusster ein als frühere Generationen, so der „Customer Loyalty Index“ von SAP Emarsys. Zwar planten 51 Prozent von ihnen, während der Rabattphase zu shoppen, doch 39 Prozent würden Marken nur treu bleiben, wenn diese ihre Werte widerspiegelten. 43 Prozent der Gen Z und 32 Prozent der Millennials hätten im vergangenen Jahr eine Marke wegen mangelnder Nachhaltigkeit gewechselt – 27 Prozent zahlten bereitwillig mehr für werteorientierte Unternehmen.
Ihr Leitfaden für Amazon Ads während der Haupt-Shopping-Saison
Die Feiertags-Shopping-Saison rückt näher und Amazon Ads bietet Lösungen an, die dazu beitragen können, dass deutsche Unternehmen aller Größen zu diesen Haupt-Shopping-Zeiten Kunden erreichen. Shopping-Events in der Feiertagssaison wie Black Friday und Cyber Monday eröffnen Werbetreibenden wertvolle Chancen, Kunden zu erreichen, die aktiv einkaufen und bereit sind, neue Marken zu entdecken.
HANDEL INTERNATIONAL
Frankreich: Hundert Marken ziehen gegen Shein vor Gericht
Rund hundert französische Marken, darunter Monoprix und Promod, verklagen Shein wegen unlauteren Wettbewerbs, berichtet Handelszeitung.ch. Die Schadensforderung belaufe sich auf mehrere Hundert Mio. Euro. Die Kritik richte sich auch gegen die Überschwemmung Europas mit synthetischer Billigware, die unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt worden sei. Shein spreche von einem Boykottaufruf statt konstruktivem Dialog. Die Nationalversammlung beschloss bereits eine Zwei-Euro-Steuer auf Kleinpakete aus Nicht-EU-Ländern, die sich gezielt gegen Plattformen wie Shein richte.
Walmart profitiert von E-Commerce und Werbegeschäft
Walmart hebt nach einem starken dritten Quartal seine Jahresprognose an, berichtet Massmarketretailers.com. Die US-Umsätze seien um 4,5 Prozent gestiegen, während das globale Online-Geschäft um 27 Prozent zugelegt habe. Der Gesamtumsatz klettere auf 179,5 Mrd. Dollar. Besonders bemerkenswert: Die Preise bei Walmart stiegen nur um 1,3 Prozent – deutlich unter der amerikanischen Inflationsrate von drei Prozent. Das Werbegeschäft expandiere um 53 Prozent; Schnelllieferungen könnten mittlerweile 95 Prozent der US-Haushalte erreichen.
Target verkauft per ChatGPT
Target startet seine Shopping-App in ChatGPT noch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, berichtet Fashionunited.com. Kunden könnten künftig im Dialog mit dem Chatbot das Sortiment durchstöbern und auch mehrere Produkte in einer Transaktion kaufen, ohne den Chat verlassen zu müssen. Das gelte auch für frische Lebensmittel – entweder zur Abholung im Markt oder per Versand. Geplant seien künftig personalisierte Empfehlungen und die Verknüpfung mit Target-Kundenkonten.
Amazon bleibt günstigster US-Online-Händler
Amazon bleibt zum neunten Mal in Folge der günstigste Online-Händler der USA, wie Amazon berichtet. Der Marktplatz sei im Durchschnitt 14 Prozent günstiger als 23 vergleichbare Anbieter, so das Ergebnis einer Profitero-Untersuchung von über 10.000 Artikeln aus 16 Kategorien. Besonders deutlich falle der Vorsprung im Modebereich aus, wo Amazon durchschnittlich 16 Prozent unter der Konkurrenz liege. Auch bei Weihnachtsartikeln und Alltagsprodukten unterbiete der Konzern den nächstgünstigen Wettbewerber um bis zu fünf Prozent.
Wix profitiert von KI-Boom und hebt Prognose an
Die Website-Baukasten-Plattform Wix hat im dritten Quartal Umsatz und Buchungen um 14 Prozent gesteigert und seine Jahresziele angehoben, berichtet Retail-News.de. Hauptverantwortlich sei die KI-Plattform „Base44“ zur sprachbasierten App-Entwicklung, die bereits zwei Mio. Nutzer erreicht habe und täglich über tausend zahlende Abonnenten hinzugewinne. Das Tool könne bis Jahresende einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von mindestens 50 Mio. Dollar generieren. Wix plane nun höhere Marketing-Investitionen, um diese Base44-Dynamik zu nutzen.
Datenmissbrauch kostet Meta in Spanien 542 Mio. Euro
Ein spanisches Gericht verurteilt Meta zur Zahlung von 542 Mio. Euro an spanische Digitalmedien, berichtet Heise.de. Der US-Konzern habe sich durch widerrechtliche Datenverarbeitung einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft. Nach Inkrafttreten der DSGVO (Mai 2018) bis August 2023 hätten Nutzer nur die Wahl gehabt: Entweder der Verwendung ihrer Daten für gezielte Werbung zustimmen oder Facebook verlassen. Die klagende Medienvereinigung AMI schätze Metas spanische Werbeeinnahmen in diesem Zeitraum auf mindestens 5,3 Mrd. Euro – eine Zahl, die Meta auch nicht korrigiert habe.
TRENDS & TECHNOLOGIE
KI im Marketing: Nur sieben Prozent sehen echte Erfolge
Die KI-Revolution im Marketing entpuppt sich als Enttäuschung, so eine neue Studie von Capgemini. Zwar nutzten sieben von zehn großen Unternehmen generative KI im Marketing, doch nur sieben Prozent der Marketingverantwortlichen bestätigten eine tatsächliche Steigerung der Effektivität. Gleichzeitig sei der strategische Einfluss der CMOs innerhalb von zwei Jahren von 70 auf 55 Prozent gesunken, während ihre Marketingbudgets auf durchschnittlich fünf Prozent der Unternehmenserlöse geschrumpft seien.
Weihnachtskampagnen: Deutsche Marken verpassen den Trend
Große Marken setzen bei Weihnachtswerbung zunehmend auf Wiederholung erfolgreicher Kampagnen, schreibt Mark Ritson bei Horizont.net. Amazon strahle „Joy Ride“ aus 2023 erneut aus – laut System1 die effektivste Amazon-Werbung überhaupt –, und auch britische Händler wie Aldi UK oder M&S Food nutzten bewährte Spots. Konsistente Kampagnen erzielten in Großbritannien 5,6 Sterne gegenüber 3,9 bei neuen, habe Kantar ermittelt. Deutsche Marken ignorierten diesen Trend weitgehend: Edeka, Lidl und Aldi Süd wechselten jährlich ihre Konzepte. Dabei spare Wiederholung 20 Prozent Produktionskosten und wirke sogar stärker, weil Verbraucher speziell zu Weihnachten Altvertrautes suchten.
Coca-Cola wandelt Präsenz am effektivsten in Käufe um
Im Vergleich der stärksten FMCG-Marken in Westeuropa verwandelt Coca-Cola seine Regalpräsenz am effektivsten in Käufe um, so das neue „Brand Traction Score-Ranking“ von NIQ. Mit 487 Punkten liege die Marke vor Philadelphia (458), Nutella (426), Galbani (403) und Babybel (379). Auffällig sei die Dominanz von Molkerei- und Genussmarken, die von breiten Sortimenten und kurzen Kaufzyklen profitierten. Deutsche Haushalte sparten zwar bei Snacks und Alkohol, blieben aber bei Alltagsprodukten wie Milcherzeugnissen ihren Marken treu.