Uber Eats, Ebay, Löwenanteil, Carpathia, Wettbewerbszentrale, Amazon, Kaufland, DPD, Chloé, falsche Rechnungen, Post

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In den ehemaligen Potsdamer-Platz-Arkaden in Berlin, die derzeit als "The Playce" wiederbelebt werden, soll ein „Showroom für die Zukunft des Handels“ entstehen. Im Rahmen eines Förderprojekts wollen HDE und EHI Retail Institute in ihrer „Retail-Garage“ digitale Innovationen vorstellen, die den Handel verändern werden. Unter anderem soll es Workshops geben, etwa zu künstlicher Intelligenz im stationären Geschäft oder zum Handel im Metaverse. Eröffnung ist für Ende März geplant.

JBJürgen BaltesFreier Journalist
4 Min.· Aktualisiert am
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HANDEL NATIONAL

Uber Eats startet in fünf weiteren Städten
Die Plattform für Essenslieferungen ist neu in Regensburg, Ingolstadt, Wolfsburg, Bremerhaven und Kaiserslautern aktiv. Zum Start seien 140 Restaurants dabei, wie Lebensmittelzeitung.net berichtet. Damit ist die Plattform rund zwei Jahre nach dem Start nun in gut 60 deutschen Städten verfügbar. In Regensburg und Ingolstadt liefern lokale Lieferdienste, in Wolfsburg, Bremerhaven und Kaiserslautern tun dies die Restaurants zunächst selbst.

Ebay prüft jetzt auch Kinderschuhe auf Echtheit
Ebay Deutschland bietet nun auch für Kinder-Sneaker die Echtheitsprüfung an. Dies gelte für neue und gebrauchte Sneaker ab 100 Euro Verkaufspreis und sei zunächst kostenlos, heißt es von Ebay. Auf der Website erhalten die Angebote dann das Logo „Mit Echtheitsprüfung“. Der Versand erfolgt über ein „Echtheitsprüfungszentrum“ an den Kunden.



Food-Start-up „Löwenanteil“ vervielfacht Umsatz

Der Oldenburger D2C-Anbieter Löwenanteil, der Gourmet-Fertiggerichte via E-Commerce vertreibt, hat seinen Umsatz nach eigenen Angaben 2022 von zuvor 3,5 Millionen auf 12 Millionen Euro gesteigert. Ziel für 2023 seien 30 Millionen Euro Umsatz, heißt es. Allein im Januar habe man bereits drei Millionen eingefahren.

Carpathia schätzt Amazons GMV auf minus acht Prozent
Die Schweizer E-Commerce-Beratung Carpathia schätzt, dass Amazons Bruttohandelsvolumen in Deutschland im vergangenen Jahr um rund acht Prozent gesunken ist, im Eigenhandel ebenso wie im Marktplatzgeschäft. In der Schweiz dagegen sei Amazon gewachsen, berichtet Konsider.ch.

Amazon verliert gegen Wettbewerbszentrale
Vor dem Landgericht Frankfurt hat Amazon gegen die Wettbewerbszentrale verloren. Im Internet dürfen keine Preise mehr beworben werden, die nur für Prime-Mitglieder gelten, ohne dass dies ersichtlich ist.


HANDEL INTERNATIONAL


Kaufland-Marktplatz startet übermorgen in der Slowakei
Unter Kaufland.sk soll der Kaufland-Marktplatz zum 15. Februar in der Slowakei starten, Tschechien soll mit Kaufland.cz in einigen Monaten folgen. In der Slowakei ist die Marke Kaufland bereits bekannt, es gibt dort 75 Filialen. Daran wolle man anknüpfen, heißt es vom Unternehmen.

Britische Amazon-Arbeiter streiken weiter

Gut 310 Mitarbeiter des Amazon-Lagers im britischen Coventry wollen weitere sieben Tage streiken, wie Theguardian.com berichtet. Sie waren am 25. Januar die ersten Amazon-Mitarbeiter in Großbritannien überhaupt, die jemals in den Streik gingen. Gekämpft wird vor allem für höhere Löhne.

DPD Classic mit taggenauen Zustellterminen für zehn Länder

Beim Produkt DPD Classic können Kunden in zehn Ländern künftig taggenaue Zustellzeiten in ihren eigenen Bestellprozess integrieren, meldet der Paketdienstleister. Berechnet würden diese auf Basis von Absender- und Empfänger-Postleitzahl. Konzipiert sei der Laufzeitenkalkulator für internationale Sendungen zwischen Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Polen, Irland und Luxemburg.


Chloé führt digitale Produkt-ID ein
Mit der Sommerkollektion 2023 hat das französische Mode-Unternehmen digitale IDs für alle Produkte der Chloé Vertical Capsule Kollektion entwickelt. Diese können mit dem Smartphone über das Etikett gescannt werden, wie Fashionunited.com berichtet. So könne man den kompletten Produktionsweg zurückverfolgen und erhalte zudem ein Eigentumszertifikat.

Amazon verlangt immer mehr von Sellern

Amazon-Verkäufer müssen im Schnitt mittlerweile über 50 Prozent ihrer Einnahmen an die Plattform abgeben, hat Marketplacepulse.com errechnet. Vor fünf Jahren seien es erst 40 Prozent gewesen. Grund seien vor allem höhere Fulfilment-Gebühren und unvermeidbare Werbeausgaben. Viele merkten erst am Jahresende, wie wenig ihnen selbst bleibe.

Falsche Handelsregisterrechnungen im Umlauf
Die Bundesrechtsanwaltskammer warnt aktuell vor falschen Gebührenrechnungen für die Handelsregistereintragung, wie Datev-magazin.de meldet. Die Schreiben kommen vermeintlich vom Amtsgericht München, die Kontoverbindung führt nach Litauen. Ein Beispiel für ein gefälschtes Schreiben findet sich hier.

Postbeschwerden haben sich 2022 verdreifacht

Insgesamt 43.125 „Eingaben zu Mängeln der Postversorgung“ haben die Bundesnetzagentur 2022 erreicht, fast dreimal so viele wie im Vorjahr. Rund ein Viertel davon betraf Pakete. Davon wiederum 76 Prozent DHL und 24 andere Paketdienste. Es gab 86 sogenannte Anlassprüfungen bei der Deutschen Post AG.


NACHHALTIGKEIT


Amazon sucht nachhaltige Start-ups
Mit dem zweiten „Amazon Sustainability Accelerator“ lädt der Internetkonzern Start-ups zur Bewerbung ein, die sich auf nachhaltige Konsumgüter oder Recycling-Technologien spezialisiert haben. In Folge eines zwölfwöchigen Mentoring-Programms hätten die letztjährigen Teilnehmer gut fünf Millionen Euro Kapital eingesammelt und ihren Umsatz vervielfacht, heißt es von Amazon.


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JB
Geschrieben vonJürgen Baltes

Freier Journalist

Jürgen Baltes ist Diplom-Volkswirt und arbeitet seit über 20 Jahren als Journalist. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Trier und einem Volontariat bei der Fachzeitschrift FVW war er Redakteur bei „Touristik Aktuell“ und ist seit 2005 Redakteur der Fachzeitschrift „Der Mobilitätsmanager“. Daneben schreibt er als freier Journalist unter anderem über Digitalisierung, Tourismuswirtschaft und Markenkommunikation.

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