
"DHDL"-Investor Thelen: Gründer verstehen den Handel nicht
Investor und Autor Frank Thelen über den Unterschied zwischen Food- und Techno-Start-ups, den Umgang mit dem Thema Scheitern und Technologien der Zukunft.
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Investor und Autor Frank Thelen über den Unterschied zwischen Food- und Techno-Start-ups, den Umgang mit dem Thema Scheitern und Technologien der Zukunft.

Er versteht zwar nicht immer, was die Menschen von ihm wollen. Aber der putzige Roboter Pepper ist ein Beispiel für angewandte künstliche Intelligenz im Handel. Intelligente Algorithmen unterstützen den Händler bei vielen seiner Aufgaben. Und das geschieht für die Kunden oft unsichtbar.

Im Vergleich zu deutschen oder auch manch europäischem Handelsunternehmen liegt die schweizer Genossenschaft Migros in Sachen Digitalisierung weit vorne. Self-scanning, Kundenkarte, Migros App, Pickup Service oder Ernährungscoach - alles am Start. Kann so ein "Bauchladen" ein erfolgreich vernetztes Konzept sein?

Wenn der Handel auf Technik für den digitalen PoS schaut, dann tut er das traditionell auf der Düsseldorfer EuroCIS, Fachmesse für Retail Technology. In diesem Jahr lohnt sich der Weg nicht nur wegen der dort zu sehenden Innovationen. Denn in diesem Jahr wird die Messe auch zum Showroom für Start-ups.

Während im Internet ein irrationaler Preiskrieg tobt und gleichzeitig Verschmelzungen von Online- und stationärem Handel das Marktgeschehen neu aufmischen, macht Content-Marketing den entscheidenden Unterschied: Es stärkt die Marke, bietet den Kunden Orientierung und begeistert Zielgruppen. Wo die Reise für den Handel hingeht, bringt Bernd Meyer, Mitglied der Geschäftsleitung und Director von "Territory Bestseller", in 6 Trends auf den Punkt.

Ein Handy-Displayschutz begeisterte gleich drei potentielle Investoren bei der TV-Show "Die Höhle der Löwen". Der verkauft sich jetzt wie geschnitten Brot - dank des medialen Marketings und dem Netzwerk des Investors.

Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning werden für den Digital Commerce immer wichtiger. Doch die großen Player kaufen den Markt kompetenter Start-ups regelrecht leer. Das ist umso dramatischer, als der Handel auf vielen Feldern zunehmend auf KI setzen muss.

E-Commerce und hybrides Kundenverhalten zeigen deutliche Auswirkungen auf die Ladengeschäfte. Omnichannel-Services werden zu einem festen Bestandteil von Store-Konzepten. Tablets werden dabei zunehmend zum Mittel der Wahl, um im Laden weitere digitale Momente der Einkaufsreise abzubilden.

Für Multichannel-Anbieter gehört Click & Collect zunehmend zur Pflicht, weil immer mehr Kunden Flexibilität verlangen. Mit dem Service können auch Marktplatz-Händler zusätzliche Mehrwerte für ihre Kunden schaffen. Das ist aber nur ein Baustein, mit dem eBay derzeit den stationären Handel ans Händchen nimmt. Gerade auch auf eher dezentral aufgestellte Handelsorganisationen und Verbände hat der Marktplatz ein Auge geworfen und wirbt mit flexiblen Lösungen für den dezentralen Online-Vertrieb.

Der „Tag der Tage“ beim Online-Shopping für die Weihnachtsgeschneke wird laut einer Adobe-Studie der 8. Dezember. Dann wechseln rund 438 Millionen Euro den Besitzer. Angestachelt wird die Kauflust von vielen Handelsketten schon jetzt im TV. Nicht alle Spots sind dabei so rührend, wie der Werbespot der britischen Kaufhauskette John Lewis. Deren Geschichte um die Freundschaft eines kleinen Jungen und seinem Pinguin ist schon jetzt Kult. Doch auch deutsche Händler finden durchaus herzige kreativ...

Die PC-Verkäufe in Westeuropa und Deutschland sind im zweiten Quartal 2011 massiv eingebrochen. Privat- und Unternehmenskunden kehren zunehmend dem Desktop-Computer den Rücken zu.

Apple verliert mit Rob Johnson einen wichtigen Top-Manager. Der Handelsexperte war für die legendären Apple-Stores verantwortlich. Johnson wechselt zur drittgrößten Warenhauskette der USA.