
Die Börsenwoche steht im Zeichen von Zalando und Rocket Internet
Erst Zalando, dann Rocket Internet. Zwei aufsehenerregende Börsengänge stehen bevor. Es geht um viel Geld, kritische Geschäftsmodelle - und drei besondere Brüder.
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Erst Zalando, dann Rocket Internet. Zwei aufsehenerregende Börsengänge stehen bevor. Es geht um viel Geld, kritische Geschäftsmodelle - und drei besondere Brüder.

Natürlich hätten wir Florian Heinemann, immerhin Gründungs-Geschäftsführer von Rocket Internet und Zalando-Aufbauer, zu den IPOs löchern können. Doch statt eines weiteren Blicks in die Glaskugel, wollten wir vom umtriebigen Investor sowie Gründer und Geschäftsführer des Inkubators Project A dann lieber wissen, warum manch einem hochfliegenden Startup dann doch die Luft ausgeht und wie der Spagat zwischen Wachstum und Ertrag gemeistert werden könnte. Da kann man dann - wenn man will - auch zwi...

Doppelschlag: Der Onlinehändler Zalando und die Start-up-Fabrik Rocket Internet gehen direkt nacheinander aufs Parkett. Die Samwer-Brüder werden damit offiziell zu Multi-Milliardären.

Die Umsatzleistung von Zalando ist gewaltig. Auch die anderer Rocket-Internet-Zöglinge wie Home24 und Westwing. Mindestens ebenso gewaltig ist die PR-Leistung, die die Start-ups zu Marktführern stilisiert oder wie Angreifer erscheinen lässt, die die Handelswelt binnen kurzem in den Grundfesten erschüttern. Ein bisschen sehen sie dabei aus wie Kleinnager, die mit geballten Mäusepfötchen vor dem Großwild des Handels stehen und erklären „Ich mach dich platt.“ Zeit also, für einen Größenvergleich...

Es ist für den E-Commerce in Deutschland sicher der wichtigste Börsengang in diesem Jahr. Einer, der auch für Start-ups das Klima deutlich verbessern kann. Und es ist ganz sicher ein IPO, der in seiner Größenordung in Deutschland zu den Schwergewichten zählt. Wir zählen die wichtigsten Fragen auf und sagen, warum Zalando eine Notierung im Prime Standard gewählt hat.

Obwohl der E-Commerce-Markt brummt, sieht es für Startups in diesem Segment nicht zwingend rosig aus. Trotz steigender Umsatzprognosen sagen etliche Experten, wie Kai Hudetz, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung, voraus, dass das Gros der Onlinehändler die nächsten drei bis fünf Jahre nicht überleben wird. Bis 2020 sieht die Prognose sogar 90 Prozent aller reinen Online-Shops scheitern. Wer jetzt noch in den E-Commerce einsteigt, für den haben sich die Rahmenbedingungen also mas...

Wenn es um die Shop-Software geht, dann sparen Onlinehändler am falschen Ende, warnt Michael Hubrich, Director Sales DACH bei hybris. Sicher, das kann dem SAP-Unternehmen nicht wirklich gefallen. Aber Hubrich macht im Interview mit etailment mit einem eindringlichen Bild klar, dass Onlinehändler mit schlechtem Rüstzeug schlecht beraten sind: "Stellen Sie sich doch einmal vor, ein Unternehmen schickt sich an die wichtigste und umsatzstärkste Filiale zu eröffnen. Würde man dazu in der Offline W...

Wir freuen uns gerade sehr. Erstens über das große Interesse für das vorläufige Programm des etailment Summit vom 7. bis 9. Oktober in Berlin-Tempelhof. Zweitens, weil wir noch einmal eine Riege an Topmanagern aus der Start-up-Szene und Experten erfolgreicher, etablierter Handelsunternehmen verpflichten konnten. Darunter sind etliche Unternehmen, die in diesem Sommer „Talk of the town“ sind.

Abends bei einem Bier können einem viele Ideen kommen für das nächste große Ding - doch die wenigsten setzen sie wirklich um. Startup-Gründer Claude Ritter im Interview über Firmengründungen in Deutschland.

Prognose-Software gegen Retouren, Start-ups mit vorausschauenden Ideen, Konzepte und Techniken für den Handel von Morgen. In dieser Woche haben wir ein wenig über den Tellerrand des heutigen Tages geschaut. Wir wollen über die Zukunft reden und nicht allzu viel über die Vergangenheit - also beispielsweise Karstadt, das sich gerade Richtung Handelsmuseum verabschiedet. Und weil das bei unseren Lesern so gut angekommen ist, schauen wir auch in der kommenden Woche nach vorne. Das ist schon einma...

Noch immer ploppen Startups im E-Commerce auf. Viele dieser Neugründungen zeigen, es gibt immer noch eine neue Idee, mit der sich womöglich Kunden begeistern lassen, einen neuen Dreh, der einen USP versprechen könnte. Machmal aber reicht auch der Glaube, eine bekannte Lösung besser umsetzen zu können. etailment stellt 13 Konzepte vor.

Wenn der E-Commerce boomt, dann kann es auch daran liegen, dass kaum eine Branche derart viel Geld in die Werbung steckt. Tendenz weiter steigend.