Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
Die ehemalige Fußballerin Sonja Jousseaume war genervt, dass Sportfachgeschäfte sehr auf Männer ausgerichtet sind. Also gründete sie das Label zopfball. Für den Launch einer neuen Linie und die Internationalisierung setzt sie auch auf Amazon.
Mit neuen Läden will SportScheck im boomenden Sportartikelmarkt den Anschluss halten. Oder wieder herstellen. Auf der Mönckebergstraße in Hamburg wird sichtbar, wie sich der Sport-Spezialist eine moderne Filiale vorstellt: Als Ort der Inspiration und mit Technik, die das Einkaufen erleichtern soll.
Das zurückliegende Geschäftsjahr war bescheiden für Hornbach. Nicht beim Umsatz, wohl aber beim Gewinn. Hier gab es einen knackigen Einbruch, den der Baumarktbetreiber aber begründen kann. Die Zukunft soll besser werden. Dafür sorgt nicht nur das bisher gut laufende Frühjahrsgeschäft, in dem allerdings eine ungewohnte Krise zu überstehen war.
Wer derart vom Wetter abhängig ist, wie die Intersport-Händler, der spürt jede kleinste Klimaverschiebung. Das zeigt die Minusbilanz für das Jahr 2018. Doch die Umsatzrückgänge nur auf ausbleibenden Schnee zu schieben, wäre falsch. Dafür hat die Verbundgruppe jetzt große Pläne. Und der Januar hat erstmal die Stimmung gehoben.
Das Geschäft mit Herrchen und Frauchen ist lukrativ und nährt aktuell viele Vertriebswege. Wer aber künftig kanalübergreifend die Nummer 1 in Europa wird, ist noch lange nicht entschieden.
Der deutsche Sportartikelmarkt wächst und wächst, denn die Menschen wollen fit und gesund sein. Ihre Ausrüstung kaufen sie immer seltener im Fachhandel, der ein Problem mit der Positionierung hat. Das nächste sagen Experten vorher: Eigenmarken von Amazon.
Die Baumärkte basteln an Onlinestrategien und hoffen auf die Strahlkraft ihrer großen Märkte. Doch das Heimwerker-Sortiment bei Amazon ist mittlerweile so gigantisch groß, dass die Kunden immer weniger in die Läden fahren müssen. Da es von denen eh zu viele gibt, kommen die traditionellen Unternehmen in Schwierigkeiten.
Nur zusammen stark: Thalia-Chef Michael Busch will Händler und Verlage vernetzen, gemeinsame Plattformen etablieren und weitere Allianzen schmieden, damit Buch und Branche auch im Internetzeitalter eine Zukunft haben.
Der Online-Einkauf spielt gemessen am Gesamtumsatz des Lebensmitteleinzelhandels eine marginale Rolle, weist aber hohe Zuwachsraten auf. In diesen Zukunftsmarkt investieren eine ganze Reihe von Anbietern mit unterschiedlichen Konzepten und auch Technik.
800 stationäre Händler verkaufen über Schuhe24.de. Außer um den Versand müssen sie sich um nichts kümmern. Weil sie weitgehend anonym bleiben, müssen sie im Laden keine Preisdiskussionen fürchten
Der französische Lebensmittelhändler Carrefour wurde schon als möglicher Kandidat für eine Amazon-Übernahme in Europa gehandelt. Derzeit steht dort der neue Chef Alexandre Bompard aber erst einmal vor der Herausforderung, Europas größten Einzelhändler wieder profitabler zu machen. Eine Omnichannel-Offensive soll Carrefour bis zum Jahr 2022 auf Moderne trimmen. Das kostet.
Im Online-Handel gilt die Modeindustrie als Taktgeber. Dafür sprechen schon die Umsatzzahlen: Die Branche Fashion und Accessoires steht mit 11 Mrd. Euro Umsatz in 2016 für rund ein Viertel des gesamten Online-Umsatzes in Deutschland. Die Bedeutung des digitalen Vertriebskanals für die Modeindustrie wächst: Online gibt es Umsatzzuwächse, im stationären Geschäft dagegen Einbußen. Bleibt die Frage, was die Branche derzeit für ihre Online-Zukunft unternimmt?