
Die neuen Fünf-Euro-Scheine kommen
Ab dem 2. Mai bringt die Europäische Zentralbank neue 5-Euro-Banknoten in den Umlauf. Damit startet eine zweite Generation der Euro-Scheine mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen.

Ab dem 2. Mai bringt die Europäische Zentralbank neue 5-Euro-Banknoten in den Umlauf. Damit startet eine zweite Generation der Euro-Scheine mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen.

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Die augenfälligste Änderung ist die so genannte Smaragdzahl unten auf der Banknote. Sie zeigt das jeweilige Wertzeichen des Geldscheins und wechselt beim Kippen die Farbe von smaragdgrün zu tiefblau. Ein Wasserzeichen, das im Gegenlicht auf der Vorder- und Rückseite des Scheins zu erkennen ist, zeigt bei den neuen Geldscheinen das Portrait der Europa und die Wertzahl der Banknote.
Das Kürzel "EZB" steht künftig in neun - statt wie bisher fünf - Sprachen auf der Banknote und ist eingestanzt, so dass man es erfühlen kann. Wer sich unsicher ist, ob er einen echten oder falschen Fünfer in den Händen hält, sollte sowohl bei den alten als auch bei den neuen Banknoten das Prinzip "Fühlen, Sehen, Kippen" anwenden, rät der Bundesverband Deutscher Banken (BdB): Man kann mit dem Finger die EZB-Abkürzungen ertasten. Zum Überprüfen des Hologramms reicht es, den Schein kurz zu kippen und das Wasserzeichen ist im Gegenlicht zu sehen.
Weitere Sicherheitsmerkmale stellt die Deutsche Bundesbank auf ihrer Homepage detailliert vor. Neben diesen Merkmalen verfügen alle Euro-Banknoten über maschinenlesbare Sicherheitskennzeichen, die nur für Bargeld- und Bankautomaten erkennbar sind.
Aufgrund einer Wachsbeschichtung, die eine längere Haltbarkeit der Scheine gewährleisten soll, ist der neue 5-Euro-Schein etwas schwerer als die alte 5-Euro-Note. Geld zählen per Geldwaage kommt daher nun endgültig aus der Mode.
Im Jahr 2012 wurden von der Deutschen Bundesbank rund 41.500 falsche Euro-Banknoten registriert. Die Zahl der Fälschungen ist damit gegenüber dem Vorjahr um rund 6,4 Prozent gestiegen. Der durch Falschnoten verursachte Schaden erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 2,1 auf 2,2 Millionen Euro, was 2,20 Euro je Kasse im Einzelhandel entspricht. Am häufigsten wird der 20-Euro-Schein gefälscht, mit 46 Prozent aller Blüten rangierte er deutlich vor dem 50er (34 Prozent). 5- und 500er-Noten machen nur jeweils 1 Prozent des registrierten Falschgelds aus.
hb
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