
Einigungsstelle soll Konflikt bei Neckermann beilegen
Nach zwei Warnstreiks bei Neckermann ruhen nun die Hoffnungen der Mitarbeiter auf eine Einigungsstelle unter dem Vorsitz eines Arbeitsrichters. Das Ziel ist ein Sozialplan.

Nach zwei Warnstreiks bei Neckermann ruhen nun die Hoffnungen der Mitarbeiter auf eine Einigungsstelle unter dem Vorsitz eines Arbeitsrichters. Das Ziel ist ein Sozialplan.
Derweil haben bei der Gesellschaft Neckermann.de betriebsinterne Gespräche über einen Sozialplan begonnen. Unter dem Vorsitz eines Arbeitsrichters nahm eine Einigungsstelle ihre Arbeit auf, wie Schmidt berichtete. Ähnliches sei auch für die beiden anderen Gesellschaften geplant.
Das vom US-Finanzinvestor Sun Capital beherrschte Unternehmen will nach Plänen des Managements den Eigenhandel mit Textilien sowie das Frankfurter Zentrallager aufgeben und zum Jahresende 1.380 von 2.500 Stellen in Frankfurt streichen. Der Neckermann-Betriebsrat hofft auf weniger Entlassungen.