Jolocom – zurück zur Datensouveränität

Jolocom – zurück zur Datensouveränität

Die Jolocom-App gibt Nutzern die Kontrolle über die eigene digitalen Identität. Basis dafür ist Blockchain-Technologie.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Jolocom-App gibt Nutzern die Kontrolle über die eigene digitale Identität. Basis dafür ist Blockchain-Technologie. Mit der Jolocom-App kann der Dateninhaber künftig selbstständig und souverän darüber bestimmen, wer welche Informationen von ihm erhält und wie lange diese gespeichert werden dürfen. Jolocom hat sich zum Ziel gesetzt, Individuen die volle Kontrolle über ihren digitalen Fußabdruck zu geben. Die persönlichen Daten werden bei der Person gespeichert anstatt – wie heute üblich – von einem digitalen Anbieter in Form von Benutzerkonten verwaltet und kontrolliert zu werden.

So funktioniert's


In der Jolocom-App kann jeder individuell seine Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer und Versicherungskarte eintragen. Diese Daten sind zunächst unverifiziert in der App gespeichert, können aber durch Vorlage bei teilnehmenden Partnern wie Banken oder Behörden verifiziert werden. Sobald der Daten-Eigentümer beispielsweise ein Auto mieten will, kann er nur die dafür relevanten Informationen wie das Erfüllen des Mindestalters und die Führerscheindaten an die Autovermietung weitergeben. Damit bietet Jolocom ein Feature, das insbesondere im Bereich von Online-Bezahlvorgängen die Konsumentensouveränität und -zufriedenheit erhöhen kann. Der Kunde kann ohne Accountein- oder Datenweitergabe einfach einkaufen.

Dezentrale Speicherung sichert Datenschutz

Auch für den Betreiber von Onlineshops ergeben sich Vorteile: Durch die dezentrale Speicherung ist der Datenschutz gewährleistet, die Kosten für die IT-Sicherheit können reduziert werden.
E-Commerce-Unternehmen können ihre Webseiten mit einer Jolocom-SSO-Funktionsfähigkeit ausstatten. Der Login wird mit Hilfe offener Standards ermöglicht, wodurch für die Möglichkeit entsteht, diverse selbstverwaltete Identitätslösungen gleichzeitig einzubinden. Ein „Vendor-Lock-In“ findet nicht statt.

Momentan kann man als Early-Adopter die Alpha-Version der App testen, um ihren Mehrwert, aber auch mögliche Einschränkungen besser zu verstehen. Gleichzeitig ist Jolocom auf der Suche nach Unternehmen, die erste Use Cases als Pilotprojekte implementieren und testen wollen.

Das ist etailment Start-ups

Unter „etailment Start-ups“ gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten.
Damit Sie keine spannenden Start-ups verpassen, erhalten alle bestehenden etailment-Abonnenten im Rahmen ihres Newsletter-Pakets den „etailment Start-ups“-Newsletter. Bequemer Service für Sie: Ähnlich wie das "Morning Briefing" erhalten Sie den Start-up-Newsletter immer als Volltext.
Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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