
Krise nutzt Discountern wenig
Eine Umfrage zeigt: Trotz Wirtschaftskrise gehen die Deutschen nicht häufiger beim Discounter einkaufen. Auch die Imagewerbung von Lidl macht die Billiganbieter nicht sympathischer.

Eine Umfrage zeigt: Trotz Wirtschaftskrise gehen die Deutschen nicht häufiger beim Discounter einkaufen. Auch die Imagewerbung von Lidl macht die Billiganbieter nicht sympathischer.
Branchenprimus Aldi kann sich dennoch freuen: Während die Präferenz bei den Konkurrenten weitgehend stabil geblieben ist, können die Mülheimer ihren Vorsprung ausbauen. Statt 41 Prozent wie im Vorjahr, erledigen nun 46 Prozent der Befragten hier ihre Einkäufe.
Die Präferenz der Verbraucher für Lidl hat sich im Vergleich zu 2008 nicht verändert: Nach wie vor sagen 25 Prozent der Befragten, dass sie dort am häufigsten einkaufen. Der Handelsriese dürfte sich mehr erhofft haben, hat er doch vor rund acht Monaten den Einstieg in die TV-Werbung gewagt.
Auch die Sympathiewerte von Lidl sind trotz intensiver Werbekampagnen nur minimal gestiegen. Lediglich einen Prozentpunkt konnte der Handelsriese aus Neckarsulm aufholen.
54 Prozent der Befragten empfinden Lidl als sehr sympathisch oder sympathisch - 2008 waren es 53 Prozent. Damit liegen die Neckarsulmer mit großem Rückstand auf Rang 2. Aldi ist mit 66 Prozent der "sympathischste" Discounter .