
"Learning by doing verlangt Platz und Flexibilität"
Neue Ideen benötigen neue Raumkonzepte. Die Innovationsberaterin Ingrid Gerstbach spricht mit etailment darüber, wie man die Kreativität im Unternehmen fördern kann und eine kollaborative Umgebung schafft, die das Beste in den Mitarbeitern hervorbringt.
Welche Fehler machen Unternehmen immer wieder bei der Raumgestaltung?
Ich erlebe es sehr oft, dass Unternehmen viel Geld für Raumgestaltung ausgeben. Besser wäre es, wenn zuerst einfach mal ausprobiert und nach einer gewissen Zeit Feedback eingearbeitet wird. Räume werden viel zu schnell perfekt durchgestylt und mit modernsten Technologien ausgestattet.Dabei wird oft vergessen, dass das Wichtigste die Bedürfnisse und Anforderungen der MitarbeiterInnen sind, die letztlich in diesen Räumen arbeiten werden. Es nützt der schönste Raum nichts, wenn die Mitarbeiter*innen sich dort nicht wohlfühlen und der Austausch erschwert wird.
Wie kann man auf den ersten Blick ungünstige Räumlichkeiten doch noch retten?
Oft ist mit kleinen Anpassungen bereits viel möglich: Wenn ein Raum beispielsweise überladen und beengt wirkt, hilft es schon, Platz und damit Raum zum Denken und Bewegen zu ermöglichen. Auch mittels Licht, Akustik und Pflanzen kann schon viel verändert und verbessert werden.
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Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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