
Lese-Snacks 4toGo: Das Silicon Valley und die mobile Zukunft
Was soll man lesen? Was muss man lesen, um im Job uptodate zu bleiben? Um den Lesern den Überblick zu erleichtern, reaktiviert etailment die Rubrik "4toGo" und stellt künftig jede Woche regelmäßig kuratierte Lesetipps mit Infos zur Branche und Ideen jenseits des Tellerrands bereit. Zum Auftakt geht es diesmal ums Silicon Valley, Mobile und die Kreativität. Das Wichtigste des Tages zum Mitnehmen.
Zum Auftakt geht es diesmal ums Silicon Valley, Mobile und die Kreativität.
Das Wichtigste des Tages zum Mitnehmen.
"Im Silicon Valley ist niemand ausgeschlafen“
Der Soziologe Andreas Boes in der FAZ über Gewinner und Verlierer der digitalen Ökonomie und was sich daraus ableiten lässt.
These: Das Silicon Valley schläft nicht und niemand ist dort ausgeschlafen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.
Bester Satz: "Wenn Sie im Valley mit einer Geschäftsidee um eine halbe Million Dollar Startkapital werben, bekommen sie als Antwort, dass Sie Ihre Pläne noch mal überdenken und beim nächsten Mal 2 Millionen fordern sollen. Dafür muss die Idee aber zehnmal größer sein. Dieses Sich-größer-Denken prägt das Selbstbewusstsein und lässt die Menschen mit dem Stress besser umgehen."
"In Silicon Valley Now, It’s Almost Always Winner Takes All"
Nochmal Silicon Valley. Der New Yorker erklärt, warum es für die Nummer 2 nicht mal einen Blumentopf gibt.
These: Netzwerk-Effekte stärken die Starken. Die profitieren von Algorithmen, Infrastruktur und einem Meer an Daten.
Bester Satz: "Coke isn’t going to drive Pepsi out of business, and Toyota isn’t going to eliminate Honda. But in today’s Internet-always-on world, that maxim increasingly doesn’t hold true. Most competition in Silicon Valley now heads toward there being one monopolistic winner."
"16 mobile theses"
Benedict Evans, Partner bei Andreessen Horowitz, zählt zu den klarsten Analysten in den USA. Seine 16 Thesen zu Mobile bieten Diskussionsstoff für das ganze Jahr 2016.
These: Mobile is the internet
Bester Satz: "Normal people take ownership of the tech in their lives and shape it to their needs."
"Der Unterschied zwischen Mensch und Computer wird in Kürze aufgehoben sein"
Telekom-Chef Timotheus Höttges freut sich im Interview mit der "Zeit" (Print) auf die Zukunft, spricht über selbstfahrende Autos und Roboter, die uns nach unseren Gefühlen fragen, diskutiert über Fluch und Segen von Big Data und die Chancen bei der Aufholjagd gegen das Silicon Valley.
These: "Es kommt auf die Kreativität an, Vorhandenes neu zu kombinieren."
Bester Satz: "Die erste Halbzeit haben wir krachend verloren. Aber es gibt ja auch die zweite Halbzeit."
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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