Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von etailment.de.
E-Commerce Power von Deutsche Post und DHL – Print-Mailings als Renditehebel
Print-Mailings sorgen für höhere Warenkörbe – Kund:innen von Online-Shops geben tendenziell mehr Geld aus, wenn sie vorher Print-Mailings erhalten. Die Deutsche Post hilft Werbetreibenden dabei, eine Print-Mailing Kampagne einfach selbst anzulegen, und verspricht: „Einfach wie Google.“
HANDEL NATIONAL
Gebrauchtwagenkauf bei Kleinanzeigen auf Finanzierung
Kleinanzeigen bietet jetzt beim Kauf von Gebrauchtwagen auf seiner Plattform und auf Mobile.de die Möglichkeit, ab einem Wert von 2.500 Euro eine Finanzierung über Bank11 in Anspruch zu nehmen, berichtet Onlinehaendler-news.de. Entscheiden sich die Nutzer für diese Option, werden sie direkt auf die Website von Bank11 weitergeleitet, wo sie den Kreditantrag stellen können. Die Entscheidung soll innerhalb von Sekunden fallen, die Auszahlung bei vollständigen Unterlagen innerhalb von 24 Stunden erfolgen.
E-Commerce-Herausforderungen in der Modebranche
Die Modebranche steht im E-Commerce vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die von Logistikmanagern und KEP-Dienstleistern gleichermaßen bewältigt werden müssen. Die permanente Verfügbarkeit von Produkten und ein nahtloser Betrieb über verschiedene Vertriebskanäle hinweg sind entscheidend. Der Trend zum Omnichannel, der sowohl den stationären Handel als auch den Direktversand an Endkunden umfasst, verstärkt diese Anforderungen noch. Der Intralogistikexperte SSI Schäfer unterstützt Unternehmen mit skalierbaren und flexiblen Systemen dabei, die Herausforderungen des E-Commerce zu meistern und die Logistikprozesse zu optimieren. Mehr
Delivery Hero verkauft Foodpanda an Uber
Nach monatelanger Suche nach einem Käufer hat Delivery Hero das taiwanesische Geschäft seiner Tochter Foodpanda für 950 Mio. Euro an Uber verkauft, wie Zeit.de meldet. Während der Kauf im Laufe des Jahres abgeschlossen wird, beteiligt sich Uber mit drei Prozent an dem Berliner Essenslieferdienst. Dafür werden im Rahmen einer Kapitalerhöhung 8,4 Mio. neue Aktien im Wert von 33 Euro ausgegeben, die den Schuldenberg von Delivery Hero um 278 Mio. Euro abtragen. Der Aktienkurs legte zeitweise um 22 Prozent zu.
Temu geht auf Vorwürfe der Verbraucherzentrale ein
Nachdem der Verbraucherzentrale Bundesverband Temu im März abgemahnt und mit rechtlichen Schritten gedroht hatte, überarbeitete die Low-Cost-Plattform ihren Auftritt und unterzeichnete die geforderte Unterlassungserklärung, berichtet Lebensmittelzeitung.net. Die Vorwürfe bezogen sich vor allem auf willkürlich wirkende Rabatte und eine bewusst manipulative Gestaltung, so genannte „Dark Patterns“. Nach Angaben der Verbraucherzentrale hat Temu den Auftritt nachgebessert und die Mängel beseitigt, weshalb auf weitere rechtliche Schritte verzichtet werde.
Inflationsrate stabil bei 2,2 Prozent
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag die Inflationsrate im April – wie bereits im März – bei 2,2 Prozent. Der Preisrückgang bei Energie schwächte sich von minus 2,7 Prozent auf minus 1,2 Prozent ab; Lebensmittel, die im März noch um 0,7 Prozent billiger waren als im Februar, verteuerten sich im April um 0,5 Prozent. Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie lag damit bei 3,0 Prozent.
HANDEL INTERNATIONAL
Ringier macht 83 Prozent seines Gewinns online
Die Schweizer Ringier-Gruppe hat laut Handelsblatt.ch im vergangenen Jahr einen Umsatz von 918,9 Mio. Franken erzielt, 13,7 Mio. Franken weniger als 2022. Der Gewinn stieg jedoch von 104,9 auf 105,5 Mio. Franken, der Anteil der digitalen Medien daran lag bei 83 Prozent. Ringier gibt die populäre Boulevardzeitung Blick sowie diverse Zeitschriften und Magazine heraus und ist in der Schweiz auch für die Kleinanzeigen-Marktplätze Autoscout24, Motoscout24, Immoscout24, Jobscout24 sowie Anibis.ch verantwortlich.
Meta beerdigt Workplace
Meta hat in einem Memo an die Kunden von Workplace, der Business-Version von Facebook, angekündigt, die Plattform bis September 2025 weiter zu betreiben, dann aber bis Mai 2026 nur noch das Lesen und nicht mehr das Veröffentlichen neuer Beiträge zu erlauben. Laut Techcrunch.com geht damit ein zehnjähriges Experiment zu Ende, das unter dem Namen „Facebook @ Work“ begann und der Plattform ein professionelleres Gesicht geben sollte, aber letztlich an der Konkurrenz von Teams (Microsoft) oder Slack scheiterte.
Schweizer E-Shopper bestellen mehr, aber ärgern sich dabei
Im Jahr 2023 erhielt der durchschnittliche Schweizer Onlinekäufer monatlich 5,3 Pakete – mehr als im Corona-Jahr 2021, als nur 4,8 Pakete ausgeliefert wurden, so das Ergebnis einer Umfrage der Geopost-Gruppe. Spaß haben die Schweizer aber beim Shoppen nicht: 70 Prozent gaben 2019 noch an, das Kaufen im Internet wäre einfach, 2023 sind es nur 41 Prozent. Früher empfanden 79 Prozent den Lieferprozess als zufriedenstellend, jetzt sind es nur noch 43 Prozent. Und auch das Retournieren war früher für 62 Prozent nicht umständlich, nun sind nur noch 33 Prozent dieser Meinung.
Alibabas Gewinn bricht um 96 Prozent ein
Alibaba konnte im Geschäftsbericht zum letzten Quartal zwar mit einem Umsatzplus von sieben Prozent auf 30,73 Mrd. Dollar glänzen, musste aber einen Einbruch des Nettogewinns um 96 Prozent auf nur noch 127 Mio. Dollar einräumen. Grund dafür waren laut Wallstreet-Online.de Nettoverluste aus Investitionen in börsennotierte Unternehmen. Um seine Aktionäre zu beruhigen, hatte Alibaba nach einem turbulenten Geschäftsjahr bereits Anfang des Jahres angekündigt, sein Aktienrückkaufprogramm bis Ende März 2027 um 25 Mrd. Dollar aufzustocken.
TRENDS & TECH
Nur zwei deutsche Unternehmen in den Top 100
Mit Siemens (Platz 47) und SAP (Platz 91) sind nur noch zwei deutsche Unternehmen unter den Top 100 der wertvollsten Unternehmen, die von der Unternehmensberatung Pwc ermittelt wurden. Insgesamt stieg die Marktkapitalisierung aller hundert Unternehmen um 27 Prozent auf 39,9 Bio. Dollar. Microsoft, vom KI-Boom an die Spitze gespült, steht schon alleine für 3,1 Bio. Dollar, der gesamte Technologiesektor für insgesamt 13,2 Bio. Dollar. Apple bleibt mit 2,65 Bio. Dollar auf Platz zwei, es folgt der Neueinsteiger in die Top Five, Nvidia, bewertet mit 2,25 Bio. Dollar. Alphabet fällt auf Rang fünf zurück, vor der Google-Muttergesellschaft liegt die saudi-arabische Aramco auf der vier. Im Länderranking belegen die USA, Saudi-Arabien, China, Frankreich und Großbritannien die ersten fünf Plätze, Deutschland folgt erst auf Rang 13.
Möglicherweise 95 Prozent der Gemälde auf Ebay gefälscht
Laut Dr. Carina Popovici, CEO des Schweizer Unternehmens Art Recognition, waren von 40 willkürlich ausgewählten Gemälden, die auf Ebay zu Verkauf standen, 95 Prozent Fälschungen, berichtet Theguardian.com. Eines der Gemälde, das mit Hilfe von zwei neuronalen Netzen von Art Recognition untersucht wurde, war als Original von Monet für 558.000 Euro angeboten, ein anderes, angeblich von Renoir, sollte 154.000 Euro kosten. Popovici gibt an, sie habe seit Dezember mehrmals an die Ebay-Büros in Großbritannien, Deutschland und den USA geschrieben, aber keine Antwort erhalten. Gegenüber dem Guardian erklärte das Unternehmen: „Der Verkauf gefälschter Artikel ist bei Ebay streng verboten, und wir fühlen uns verpflichtet, sicherzustellen, dass die auf unserer Plattform verkauften Waren echt sind“.
Claude offiziell in Europa angekommen
Der Chatbot Claude ist nun auch für Europäer über Website oder App zugänglich, so dass man sich nicht mehr umständlich per VPN als Amerikaner ausgeben muss. Die künstliche Intelligenz von Anthropic, die auch in Amazons Web Services arbeitet, ist nach Angaben des Unternehmens leistungsfähiger als GPT-4, berichtet Heise.de. Allerdings gilt dies nur für das kostenpflichtige Spitzenmodell „Opus“. Das kostenlose Modell mit Einschränkungen bei der Anzahl der Prompts und der Rechengeschwindigkeit heißt „Sonnet“, dazwischen liegt „Haiku“. Das Abonnement für alle drei Modelle kostet 18 Euro im Monat.
NACHHALTIGKEIT
Nachhaltigkeit ist Verbrauchern wieder wichtiger
Der vierteljährlich erhobene Gfk-Nachhaltigkeitsindex ist im April gegenüber Januar um 7,4 Punkte auf 101,6 Punkte gestiegen und liegt damit nach einer Verschnaufpause im vergangenen Herbst wieder über dem Mittelwert von 2022, dem ersten Jahr der Messung. Der Index für nachhaltige Konsumgüter stieg auf 98 Punkte (Januar: 92,8 Punkte); der Anteil der Verbraucher, die sich im vergangenen Monat für nachhaltige Produkte entschieden haben, blieb mit 68 Prozent stabil. Die wichtigsten Label waren den Konsumenten das Ökotest-Siegel für Lebensmittel und Drogerieartikel, das EU-Energieeffizienzlabel für Elektrogeräte und das Fairtrade-Siegel für Bekleidung.