Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von etailment.de.
Webinar: Wie digitale Kassenbons die personalisierte Ansprache verbessern
Wie lässt sich der digitale Kassenbon gezielt zur personalisierten Kundenansprache im stationären Handel nutzen? Individuell zugeschnittene Werbung hat großen Einfluss auf Kaufentscheidungen. REMIRA zeigt, wie aus der Filiale heraus App-Downloads, Newsletter-Anmeldungen & Co. Messbar gesteigert und mit Kampagnen verknüpft werden. Jetzt kostenlos anmelden
HANDEL NATIONAL
Rewe baut seine E-Commerce-Aktivitäten aus
Rewe plant eine Ausweitung seiner E-Commerce-Aktivitäten mit Fokus auf Profitabilität statt reinem Wachstum, berichtet Lebensmittelzeitung.net. Bis Jahresende solle Click & Collect in 2200 statt bisher 2000 Märkten verfügbar sein, erklärte E-Commerce-Chef Clemens Bauer. Der eigene Lieferservice expandiere kontinuierlich in neue Postleitzahlengebiete und erreiche bereits die Hälfte aller deutschen Haushalte. Neue Fulfillment-Center seien jedoch nicht geplant – stattdessen konzentriere sich der Marktführer im E-Food-Geschäft darauf, bestehende Standorte profitabler auszulasten. Der Online-Umsatz sei vermutlich von 760 Mio. Euro auf rund 900 Mio. Euro hochgeschnellt.
eBay OPEN 2025 – Insights, Networking & mehr am 25.9. in Berlin
Am 25. September 2025 ist es wieder soweit: eBay Deutschland lädt zur eBay OPEN 2025 – dem größten Community-Event des Jahres für gewerbliche Verkäufer*innen. In diesem Jahr findet das Event im BrewDog DogTap Berlin statt – einem einzigartigen Veranstaltungsort, der wie gemacht ist für Austausch, Wissenstransfer und Feierstimmung. Von 9:30 bis 22:00 Uhr erwartet die Teilnehmenden ein inspirierender Tag voller Impulse, Vernetzung und spannender Einblicke in die Zukunft des E-Commerce.
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Amazon fährt Variantendesign-Löschung zurück
Amazon beschränkt seine ursprünglich geplante Löschung von Variantendesigns nach massiver Händlerkritik, berichtet Onlinehaendler-News.de. Das Unternehmen wolle nun nur noch Designs entfernen, die zwölf Monate lang nicht verkauft wurden. Wesentliche Variantendesigns wie Größe, Farbe und Stil blieben komplett erhalten. Händler hatten zuvor protestiert, da sie eine massenhafte Überarbeitung ihrer Angebote kurz vor dem Weihnachtsgeschäft befürchteten. Vorhandene Variantenfamilien könnten weiterhin normal verkauft und bei Bedarf aktualisiert werden.
Wir-liefern-Getränke.de feiert 15-jährigen Geburtstag
Die Online-Plattform Wir-liefern-Getränke.de startet laut Pressemitteilung eine 15-wöchige Jubiläumskampagne zum 15-jährigen Bestehen. Ein Jubiläumsvideo porträtiere langjährige Shop-Betreiber, während Rabattaktionen die Sortimentserweiterungen fördern sollen. Die Plattform betreue rund 30.000 aktive Kunden und biete 25.000 Artikel von Mineralwasser bis Bier. Sie liefere dabei nicht selbst, sondern vermittelt Bestellungen an regionale Getränkehändler mit Lieferdienst.
Vier Millionen Euro gespart: Lieferkettengesetz wird abgewickelt
Die schwarz-rote Koalition steht kurz vor der Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes, berichtet Spiegel.de. Der entsprechende Gesetzentwurf sei bereits zur Stellungnahme verschickt worden und könnte kommenden Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Die seit 2023 geltende Berichtspflicht werde komplett gestrichen, künftig würden nur noch schwere Verstöße geahndet. Bis zur Umsetzung der EU-Lieferkettenrichtlinie im Juli 2027 würden Sanktionen praktisch wegfallen. Unternehmen könnten dadurch vier Mio. Euro Bürokratiekosten jährlich einsparen.
Stimmung im Einzelhandel verschlechtert sich weiter
Das Geschäftsklima im Einzelhandel verschlechterte sich im August auf minus 24,0 Punkte nach zuvor minus 22,9 Punkten, wie das Ifo-Institut mitteilte. Der dritte Rückgang seit Mai spiegle wider, dass die konjunkturelle Erholung noch nicht anspringe, erklärte Ifo-Experte Patrick Höppner. Besonders Möbelhäuser und Bekleidungsgeschäfte würden pessimistischer, während sich die Lage im Lebensmittelhandel leicht aufhelle. Trotz erwarteter besserer Entwicklung des Konsums blieben viele Händler zurückhaltend. Immerhin entspanne sich der Preisdruck etwas – Geschäfte erhöhten seltener ihre Preise.
HANDEL INTERNATIONAL
Alibaba verfehlt Umsatzziel und steigert das Cloud-Geschäft
Alibaba verfehlte zwar die Umsatzerwartungen für das letzte Quartal um zwei Prozent, doch konnte zeitgleich das Cloud-Geschäft dank künstlicher Intelligenz um 26 Prozent auf umgerechnet 4,02 Mrd. Euro steigern – hier hatten Analysten nur mit 18,4 Prozent gerechnet, berichtet Reuters.com. Konzernchef Eddie Wu verkündete, man habe über vier Quartale hinweg mehr als zwölf Mrd. Euro in KI-Infrastruktur gepumpt. Während auch Alibabas traditioneller Online-Handel (Taobao, Tmall etc.) schwächelte, drückten die hohen Investitionen in den Quick-Commerce das bereinigte Ebita um 14 Prozent.
Amazons nächste Aktionstage: Second Chance Deal Days
Amazon launcht vom 3. bis 9. September die „Second Chance Deal Days“ mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf generalüberholte Artikel, berichtet Techbook.de. Das Event umfasse zwei Sparten: den Retourenkauf für geprüfte Gebrauchtware und Amazon Renewed für neuwertig aufbereitete Produkte. Sämtliche Artikel würden vor dem Wiederverkauf inspiziert, gesäubert und repariert, um längere Lebensdauer zu gewährleisten. KI-gestützte Größenempfehlungen und Augmented-Reality-Ansichten sollen Fehlkäufe reduzieren. Der Konzern verspricht gewohnte Qualitätsstandards samt Rückgaberecht bei Elektronik, Haushaltsware und weiteren Kategorien.
Walmart wirbt europäische Verkäufer für amerikanische Märkte
Walmart wirbt aktiv um britische und europäische Unternehmen für seine Marktplätze in den USA, Kanada, Mexiko und Chile, berichtet Pymnts.com. Der Handelsriese veranstalte am 9. September einen „UK Walmart Seller Summit“ in London und habe dort ein spezielles Verkäuferbüro eröffnet, dass Online-Händlern beim Launch auf Walmarts Marktplätzen unter die Arme greifen soll. Europäische Hersteller und Exporteure erhielten dadurch direkten Zugang zu wichtigen Tools für den grenzüberschreitenden Online-Handel.
USA: Zollfreiheit für Billigpakete abgeschafft
Die USA haben seit Freitag die Zollfreiheit für Warenimporte unter 800 Dollar aus aller Welt abgeschafft, berichtet Spiegel.de. Trump habe die De-minimis-Regelung zunächst für China gestrichen, um der Paketflut besonders durch Temu und Shein zu entgegnen. Die komplette Beendigung der Sonderregel sei wegen Drogenschmuggels notwendig gewesen. Künftig fielen Abgaben von 15 Prozent für EU-Waren oder bis zu 50 Prozent für Sendungen aus Indien an. Eine Reihe von Postdiensten haben ihre Zustellung in die USA bereits eingeschränkt oder eingestellt.
TRENDS & TECHNOLOGIE
Mississippi vertreibt kleinere Onlinedienste durch Altersprüfung
Das Jugendschutzgesetz HB1126 in Mississippi zwingt alle Onlinedienste zur Altersprüfung sämtlicher Nutzer, berichtet Heise.de. Bluesky stellte seinen Service im Bundesland bereits ein, da Verstöße mit bis zu 10.000 Dollar pro ungeprüftem Nutzer geahndet würden. Mastodon erkläre eine wirksame Altersprüfung aufgrund seiner dezentralen Struktur für „unmöglich“ – die Software frage zwar optional das Geburtsdatum ab, speichere es jedoch nicht. Kleinere Onlinedienste in Mississippi trügen das rechtliche Risiko selbst und dürften größtenteils offline gehen.
Ransomware-Erpressung: Handel zahlt doppelt so oft
Einzelhändler kapitulieren zunehmend vor Ransomware-Erpressern und zahlen deutlich häufiger Lösegeld, wie Retail-News.de die Sophos-Studie „The State of Ransomware in Retail“ zitiert. Der Anteil sei von 32 auf 58 Prozent gestiegen und liege über dem branchenübergreifenden Durchschnitt. Die durchschnittliche Lösegeldforderung habe sich auf 1,71 Mio. Euro verdoppelt. Ausgenutzte Schwachstellen blieben das Haupteinfallstor, während fehlende Fachkenntnisse den Einzelhandel besonders verwundbar machten. Cyberkriminelle würden ihre Taktik anpassen und verstärkt mit reinen Datenveröffentlichungs-Drohungen operieren, ohne Verschlüsselung.
China verkürzt Handelsweg nach Europa durch die Arktis
China startet am 20. September den „Arctic Express“, eine neue Handelsroute durch die Arktis nach Europa, berichtet Telepolis.de. Die Route der Haijie Shipping verkürze die Reisezeit von China zu europäischen Häfen wie Hamburg und Rotterdam von 28 auf 18 Tage. Das Containerschiff umgehe dabei bewusst russische Häfen und vermeide die Sicherheitsprobleme am Suezkanal. Für dieses Jahr sei vorerst nur eine Fahrt geplant. Das Containerschiff „Istanbul Bridge“ sei bereits von chinesischen E-Commerce-Unternehmen komplett ausgebucht.