Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von etailment.de.
HANDEL NATIONAL
66 Prozent der Verbraucher wollen kostenlose Retouren
66 Prozent der Befragten des Trusted Returns Reports halten kostenlose Retouren für ein entscheidendes Kaufargument, aber nur die Hälfte ist sich bewusst, dass Online-Händler dafür höhere Preise verlangen müssen. Immerhin zeigen sich 60 Prozent offen für alternative Lösungen, was den Anbietern Spielraum für die Einführung personalisierter Rückgabemöglichkeiten geben könnte. Unabhängig der Vorlieben kaufen 38 Prozent bevoronline ein – im letzten Jahr waren es nur 24 Prozent.
E-Commerce Power von Deutsche Post und DHL – Reibungslose Logistik für zufriedene Kunden
Paketempfang und Retouren müssen reibungslos und pünktlich funktionieren, sonst fällt das auf den Online-Shop zurück. Deutsche Post und DHL legen großen Wert auf reibungslose E-Commerce-Logistik. Mehr lesen
Gebrauchtwagen-Nachfrage steigt 16,3 Prozent
Die Nachfrage nach Gebrauchtwagen ist im ersten Halbjahr um 16,3 Prozent gestiegen, die Zahl der Angebote um 9,1 Prozent, so eine Auswertung der Marktdaten des Online-Fahrzeugmarktes Mobile.de. Besonders Mittelklassewagen und Kombis haben gute Chancen, während gebrauchte Elektroautos um 3,3 Prozent weniger verkauft wurden. Ein Grund dafür könnte das Gerücht sein, dass die Batteriekapazität nach drei Jahren auf 50 Prozent sinkt – tatsächlich zeigen Tests, dass sie nach neun Jahren noch bei 80 Prozent liegt.
Deutsche Exporte nach Brasilien steigen langsam
Die deutschen Exporte nach Brasilien stiegen seit 2014 um 24,5 Prozent, von 6,4 Mrd. Euro auf 8,0 Mrd. Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Auffällig stark wuchsen allerdings die Exporte von Pkw der Hubraumklasse 1 500 bis 3 000 cm3, die sich im Vergleich zu 2023 um 81,4 Prozent steigerten. Bei den Importen aus Brasilien dominieren landwirtschaftliche Erzeugnisse, insbesondere Kaffee, dessen Einfuhrwert um 32,4 Prozent auf 1,0 Mrd. Euro stieg.
HANDEL INTERNATIONAL
Google spart sich 1,5 Mrd. Euro Strafe
Das Gericht der Europäischen Union hat laut Heise.de eine gegen Google verhängte Geldbuße von 1,5 Mrd. Euro wegen angeblichen Missbrauchs seiner Marktmacht beim Anzeigensystem AdSense aufgehoben. Laut EuG hat die EU-Kommission als Klägerin nicht ausreichend nachgewiesen, dass das Verhalten von Google den Wettbewerb unzulässig einschränkt. Gegen das Urteil kann Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof eingelegt werden.
USA: E-Commerce rettet Einzelhandel in die schwarze Zahl
Der Umsatz im amerikanischen Einzelhandel stieg im August um magere 0,1 Prozent auf 710,77 Mrd. Dollar, zitiert Sourcingjournal.com erste Zahlen des U.S. Census Bureau. Der E-Commerce, der zeitgleich um 1,4 Prozent auf 123,59 Mrd. Dollar Umsatz stieg, half, noch eimal Minuszahlen zu vermeiden. In sieben Kategorien gab es trotzdem deutliche Verluste. So sank der Umsatz mit Bekleidung um 0,7 Prozent auf 25,1 Mrd. Dollar und Kaufhäuser verzeichneten ein Minus von 1,1 Prozent auf 10,83 Mrd. Dollar.
The Very Group launcht eigene Retail-Media-Plattform
Der britische Multimarken-Onlinehändler The Very Group startet laut Drapersonline.com eine eigene Retail-Media-Plattform namens „Very Media Group“. Die Plattform bietet Markenpartnern Konsumenteneinblicke und ermöglicht zielgerichtete Kampagnen über digitale und soziale Medien. Durch die Integration der Medienplattform von Criteo können Marken auf das digitale Angebot von The Very Group zugreifen und passende Kampagnen für die richtigen Kunden erstellen.
Digitalswitzerland gegen Kürzung bei der Digitalisierung
Eine Arbeitsgruppe um Serge Gaillard schlägt laut Handelszeitung.ch vor, im Bundesbudget der Schweiz 2 Mio. Franken für Digitalisierungsprojekte von hohem öffentlichem Interesse zu streichen. Betroffen wären Anschubfinanzierungen für die Einführung einer elektronischen Identität, das elektronische Patientendossier oder die Swiss Government Cloud. Digitalswitzerland warnt vor diesem Schritt und betont die Notwendigkeit von gezielten Investitionen in die digitale Infrastruktur. Diese fördern die Effizienz und Zuverlässigkeit des digitalen Ökosystems und stärken das Vertrauen der Bevölkerung.
Österreich feiert Oktoberfest
Oktoberfeste generieren in Österreich Mehrumsätze von rund 90 Mio. Euro im Einzelhandel, wie eine Erhebung des Handelsverbands und Reppublika zeigt. Jeder fünfte Österreicher besucht mindestens ein Oktober- oder Trachtenfest, in Wien sind es sogar 27 Prozent. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Kopf im Einzelhandel liegen bei 185 Euro, wobei natürlich Dirndl und Lederhosen die meistgekauften Artikel sind. Aber auch Nicht-Oktoberfest-Anbieter profitieren: 41 Prozent der Besucher kaufen Getränke und Lebensmittel auch außerhalb des Festgeländes.
TRENDS & TECH
760 von 800 Produkten asiatischer Plattformen mit Mängeln
Mehr als 95 Prozent von 800 überprüften Produkten asiatischer E-Commerce-Plattformen wiesen laut einer Stichprobe des Regierungspräsidiums Darmstadt und des Zolls Mängel auf. Laut Zeit.de wurden sowohl Sicherheitsmängel als auch formale Verstöße festgestellt, darunter fehlende EU-Produktverantwortliche und Bedienungsanleitungen in deutscher Sprache. So überschritten beispielsweise geprüfte Laserpointer den zulässigen Strahlungsgrenzwert um das 300-fache.
Verbraucher bevorzugen Marken mit Haltung
Die Deutschen vertrauen Marken und Unternehmen mehr als der Regierung oder gemeinnützigen Organisationen, zitiert Textilwirtschaft.de eine Studie von Brands on Mars. Demnach sind 67 Prozent der Verbraucher bereit, mehr für Marken zu bezahlen, die einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten. Auch die Kampagne „Made by Vielfalt“ habe sich bei 44 Prozent positiv auf die Kaufbereitschaft ausgewirkt. Allerdings lehnen auch 40 Prozent Marken ab, deren Haltung ihnen nicht gefällt, wie zum Beispiel Nestlé, Müller Milch und Tesla.
E-Commerce im B2B-Bereich Vertriebskanal Nummer eins
Der E-Commerce hat sich im B2B-Bereich laut einer neuen Studie von McKinsey zum führenden Vertriebskanal entwickelt und übertrifft den persönlichen Verkauf in Umsatz und Effektivität, berichtet Digitalcommerce360.com. Die Umfrage zeigt weiter, dass 71 Prozent der Unternehmen E-Commerce anbieten und mit Online-Verkäufen bereits 34 Prozent ihres Umsatzes bestreiten. Notwendig sei heute eine integrierte Omnichannel-Erfahrung, um den spezifischen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.
Retail Media ist der wichtigste digitale Werbetrend
Der digitale Werbemarkt soll laut Trendmonitor des BVDW bis 2025 um 10 Prozent wachsen: Für Online-Video wird ein Zuwachs von 14 Prozent prognostiziert, während Retail Media mit einem Wachstum von 24 Prozent der stärkste digitale Werbekanal sein soll. Trotz positiver Entwicklung zeigen sich erste Sättigungstendenzen, da die „starke“ Nachfrage nach digitaler Werbung im Vergleich zu 2023 um 9 Prozentpunkte auf 60 Prozent gesunken ist.
Homeoffice: Beschäftigte kehren in die Büros zurück
Die Büroanwesenheit in deutschen Metropolen nähert sich laut einer Umfrage von Jones Lang LaSalle mit durchschnittlich 3,6 Tagen pro Woche wieder dem Vor-Corona-Niveau an. Die Belegungsquote der Büros stieg auf 72 Prozent, bleibt aber unter dem Vor-Pandemie-Wert von 79 Prozent. JLL-Experte Helge Scheunemann sieht einen Trend zu fixen Bürotagen in Unternehmen, erwartet jedoch keine Rückkehr zur vollen Bürowoche und prognostiziert stattdessen eine zunehmende Diskussion über die Vier-Tage-Woche.
NACHHALTIGKEIT
UK: Unternehmen zweifeln an ihren Netto-Null-Zielen
Zwei Drittel der britischen Unternehmen stehen laut einer Umfrage von Wincanton unter Druck, ihre Netto-Null-Ziele zu erreichen, 54 Prozent glauben, sie nicht erreichen zu können. Als Hauptgründe werden Kostendruck und Zweifel an alternativen Kraftstofftechnologien genannt. Das macht Sinn, denn 83 Prozent sehen den Schlüssel in der Logistik – so geben 59 Prozent an, die Umweltauswirkungen ihrer Logistikflotte reduzieren zu wollen, ohne zu wissen wie.