Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.
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die Redaktion von etailment.de.
Fließende Einkaufserlebnisse – Optimierte Omnichannel-Strategien schaffen Mehrwerte für Kunden und Unternehmen
Mit einer durchdachten Omnichannel-Strategie holen Sie Ihre Kunden dort ab, wo diese einkaufen. Die dafür essenzielle ganzheitliche Sicht auf den Kunden steigert Ihre Wettbewerbsfähigkeit und lässt Sie flexibel auf die Anforderungen und Chancen von heute und morgen reagieren. Lesen Sie hier, wie Sie nahtlose Shopping-Erlebnisse schaffen, die begeistern.
HANDEL NATIONAL
Titus startet trotz Sanierung eine eigene App
Der Skateboard- und Streetwear-Händler Titus startet eine eigene Shopping-App, während das Münsteraner Unternehmen gleichzeitig ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung durchlaufe, berichtet Fashionunited.de. Die App solle ein „klares Signal“ Richtung Zukunft setzen und die Kundenbindung stärken, da sich das Einkaufsverhalten künftig noch stärker auf Smartphones konzentriere. Neben dem kompletten Sortiment biete die Anwendung auch Informationen zu exklusiven Sonderaktionen.
Intralogistik: Schlüssel zu profitablem E-Food
Wer sich ernsthaft mit E-Food beschäftigt, sollte die Wahl des richtigen Kommissionier-Modells nicht als bloße Technik abtun, sondern als strategische Entscheidung begreifen. Matthias Schu, Hochschuldozent für E-Commerce und E-Food-Experte im Etailment.de-Expertenrat, umreißt in seinem Gastbeitrag auf Etailment.de die verschiedenen Modelle samt Vor- und Nachteilen.
Ebay überarbeitet die Verkäufer-Tools
Ebay kündigt in seinen Seller-News umfassende Updates für Verkäufer ein, die das Käufervertrauen stärken und Verkaufstools optimieren sollen. Die Plattform erneuere die Sendungsverfolgung im Verkäufer-Cockpit-Pro und führe monatliche Budgetsteuerung für Premium-Anzeigen ein. Erweiterte Artikelzustände würden auf alle gebrauchten Artikel der Kategorie „Kleidung & Accessoires“ ausgeweitet. Drei verschiedene Refurbished-Kategorien ersetzten künftig den Begriff „Vom Verkäufer generalüberholt“ in weiteren Kategorien. Ebay Top-Shop-Abonnenten erhielten zudem Zugang zur Streichpreis-Funktion mit unverbindlicher Preisempfehlung.
Börsen-Außenseiter: Nur drei deutsche Konzerne in Top 100
Nur SAP (27), Siemens (74) und die Deutsche Telekom (88) schaffen es unter die 100 wertvollsten Börsenunternehmen weltweit, zitiert Zeit.de eine Meldung der DPA. Die USA stellten 60 der Top-100-Konzerne; der Chipkonzern Nvidia führe mit 3,85 Bio. Dollar Börsenwert und löse damit Apple ab. SAP könne sich erstmals als wertvollstes europäisches Unternehmen betrachten. Unter den Top 300 finden sich nur sieben weitere deutsche Konzerne, darunter Allianz, Siemens Energy, Münchener Rück und das vom Rüstungsboom profitierende Rheinmetall.
HANDEL INTERNATIONAL
Frankreich: 40 Mio. Euro Strafe für Sheins Schein-Rabatte
Frankreich verhängt gegen Shein eine Rekordstrafe von 40 Mio. Euro wegen betrügerischer Preispraktiken, meldet Stern.de. Die Wettbewerbsbehörde habe zwischen Oktober 2022 und August 2023 tausende Artikel untersucht und festgestellt, dass bei 57 Prozent der Anzeigen keine echte Preisreduktion vorliege. In jedem fünften Fall seien die Rabatte niedriger ausgefallen als beworben, bei elf Prozent handle es sich sogar um Preiserhöhungen. Shein erhöhe systematisch Preise vor Rabattaktionen und berücksichtige frühere Nachlässe bei Referenzpreisen nicht. Das Unternehmen versicherte, bereits Korrekturmaßnahmen umgesetzt zu haben.
Die großen Online-Marktplätze ignorieren den DSA
Auf keiner der 30 vom Verbraucherzentrale Bundesverband geprüften Produktseiten (21 chinesische Händler, neun EU-Händler) stünden sämtliche Pflichtinformationen vollständig zur Verfügung, berichtet Spiegel.de. Die Stichprobe umfasse Online-Marktplätze wie Temu, Shein, Amazon und Kaufland. Kontaktdaten fehlten häufig oder seien unverständlich, etwa durch chinesische Schriftzeichen. Bei Shein, Wish und Zalando gebe es keine Telefonnummern. Die Umsetzung des Digital Services Act lasse über ein Jahr nach Einführung zu wünschen übrig, kritisiert VZBV-Vorständin Ramona Pop.
Tiktok USA kürzt abermals Personal im E-Commerce
Tiktok hat weitere Mitarbeiter seiner E-Commerce-Sparte entlassen, wie Businessinsider.com berichtet. Die Kürzungen träfen – im Rahmen „organisatorischer Veränderungen“ – verschiedene Tiktok-Shop-Bereiche einschließlich Moderation, Produktteams und Creator-Betreuung. Bereits seit April rolle eine Entlassungswelle durch die Handelsabteilung, nachdem die US-Division ihre Leistungsziele 2024 verfehlt habe. Die amerikanische Performance zeige sich auch 2025 durchwachsen: Während wöchentliche Bestellungen im Mai sanken, stiegen Plattform-Verkäufe in der ersten Juni-Hälfte um 120 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Mango startet KI-Styling-Assistenten und Whatsapp-Kanal
Mango startet einen Whatsapp-Kanal und den KI-Styling-Assistenten „Mango Stylist“ für personalisierte Einkaufserlebnisse, berichtet Fashionunited.com. Der Whatsapp-Service biete rund um die Uhr Kundenbetreuung durch die KI-Assistentin „Iris“ und ermögliche künftig den Abruf von Kaufbelegen über das Smartphone. Mango Stylist analysiere mittels Algorithmen die Präferenzen der Kunden und erstelle individuell angepasste Produktempfehlungen. Der Service stehe auf der Online-Plattform und auf Instagram – zunächst für die Damenlinie – in neun Ländern zur Verfügung, darunter Deutschland und Österreich.
Indien: Amazon-Konkurrent Meesho strebt an die Börse
Die indische E-Commerce-Plattform Meesho hat vertrauliche Unterlagen für einen Börsengang eingereicht und plane, so 497 Mio. Dollar frisches Kapital zu beschaffen, berichtet Tradingview.com. Meesho habe seinen Umsatz 2024 um 33 Prozent auf umgerechnet 762 Mio. Euro gesteigert und die Verluste drastisch von 168 auf 31 Mio. Euro reduziert. Indiens Börsengeschäft erhole sich nach schwachem Jahresstart – geplant seien 143 Börsengänge mit einem Volumen von 22 Mrd. Euro.
Meta startet Werbenachrichten auf Messenger
Meta startet Marketing-Nachrichten auf Messenger und ermöglicht Unternehmen künftig, ihre Werbenachrichten direkt an Abonnenten zu versenden, wie Channelx.world berichtet. Die Funktion nutze die über eine Milliarde monatlichen Nutzer der Plattform und erlaube es Marken, bestehende CRM-Listen zu importieren. Unternehmen könnten sowohl personalisierte Nachrichten an einzelne Kunden als auch Broadcast-Nachrichten an größere Gruppen senden. Die Funktion ist zunächst für 20 Märkte verfügbar – europäische Länder sind nicht auf der Liste.
Schweiz: Zahl der Konkurse steigt wegen neuem Gesetz
Die Schweizer Firmenkonkurse schnellten in den ersten sechs Monaten um 15 Prozent auf 6453 Fälle hoch, meldet der Schweizerische Gläubigerverband Creditreform laut Handelszeitung.ch. Eine Gesetzesänderung zwinge öffentlich-rechtliche Institutionen nun zur Konkursbetreibung bei Ausständen, wodurch sie privaten Gläubigern gleichgestellt seien. Zuvor hätten faktisch insolvente Firmen jahrelang überlebt, weil Steuern und Abgaben folgenlos unbezahlt blieben. Creditreform prognostiziere für 2025 knapp 10.000 – inklusive Handelsregister-Löschungen – sogar 13.000 Konkurse.
TRENDS & TECHNOLOGIE
Google bringt Gemini direkt in seine Office-Programme
Google integriert seine anpassbaren Gemini-Chatbots namens „Gems“ direkt in seine Office-Programme wie Docs, Sheets und Gmail, berichtet Theverge.com. Die spezialisierten KI-Assistenten seien nun über das Seitenpanel verfügbar und eliminierten lästiges Wechseln zwischen Programmen oder Apps. Nutzer könnten eigene Dateien hochladen, um den Chatbots aufgabenspezifischen Kontext zu liefern. Vorgefertigte Gems böten bereits Expertise für Textbearbeitung, Coding oder Verkaufspräsentationen. Das Update rolle seit dem 2. Juli aus.
Nie mehr nackt in der Videokonferenz
Scheinbar widerfährt es auch gestandenen Geschäftsleuten – man klickt sich in eine Videokonferenz und bemerkt erst dann, dass man nackt ist. Um solche Peinlichkeiten und dadurch ausgelöste Traumata für beide Seiten zu verhindern, spendiert Apple Facetime ab iOS 26 einen Nacktfilter, berichtet Heise.de. Die optionale Funktion erkenne automatisch „sensible“ Situationen vor der Kamera und blende das Video aus. Bis der Nutzer bewusst die Übertragung fortsetzen wolle. Könnte ja Absicht sein. Ursprünglich für den Kinderschutz bei iMessages entwickelt, weite Apple den digitalen Sichtschutz nun auch auf Erwachsene aus.