MYCS – der Weg zum individuellen Designermöbel

MYCS – der Weg zum individuellen Designermöbel

Personalisierung und Individualisierung machen auch vor der Möbelbranche nicht Halt. Wie die Umsetzung funktionieren kann, zeigt das 2014 gegründete Berliner Startup MYCS mit einem 200 Mann starken Team.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Kundenbindung und Millioneninvestment


MYCS wurde im Mai 2014 von den Jungunternehmern Christoph Jung, Kachun To, Claudio Bredfeldt und Kai Sap in Berlin gegründet. Die Website ging Mitte 2015 online und schloss das erste Jahr mit einer Runrate von fünf Millionen Euro ab. Jeder dritte bestehende Kunde kehrt nach Angaben des Unternehmens innerhalb von 18 Monaten zu MYCS zurück. „Nicht nur die qualitativ hochwertigen Produkte von MYCS tragen zum erheblichen Erfolg bei“, erklärt Mitgründer Christoph Jung. „Das modulare Konzept ermöglicht es uns, kosteneffizient zu produzieren und unsere Produkte zu fairen Preisen anzubieten. Dies und unsere optimierten Lagerabläufe tragen somit auch zu wesentlich kürzeren Lieferzeiten als im üblichen Handel bei. Wir bieten etwas an, was es bisher nicht gab: kurzfristig lieferbare und personalisierbare Möbel.“

Erst kürzlich erhielt MYCS in einer Series-B-Finanzierungsrunde zehn Millionen Euro Funding. Zu den bereits bestehenden Investoren kamen der international agierende Hauptinvestor Beringea aus London und Zimmermann Investment als neue Kapitalgeber hinzu. Das frische Geld soll in mehrere Bereiche fließen: „Unser Fokus liegt auf der Weiterentwicklung des Online-Konfigurators, der ein neues Zeitalter für das Möbelsegment eingeläutet hat. Wir möchten unseren Kunden ein beeindruckendes Kauferlebnis bieten, das gleichzeitig viele Vorteile gegenüber dem Kauf im Handel darstellt“, so Kachun To. Christoph Jung zur Expansion: „Bereits dieses Jahr werden wir nach England expandieren. In naher Zukunft kommen weitere europäische Märkte hinzu."

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Unter „etailment Start-ups“ gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten.
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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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