
Securlog-Chef verteidigt Zertifizierung nach DIN
Der Geschäftsführer des Geldtransporters Securlog verteidigt im Gespräch mit derhandel.de die DIN-Zertifizierung des Unternehmens - und wirbt für mehr Qualität in der Branche.

Der Geschäftsführer des Geldtransporters Securlog verteidigt im Gespräch mit derhandel.de die DIN-Zertifizierung des Unternehmens - und wirbt für mehr Qualität in der Branche.
In einem Gespräch mit derhandel.de verteidigte Securlog-Geschäftsführer Dr. Lothar Thoma die Zertifizierung und wehrte die Kritik des Branchenverbandes ab: Die BDGW-Standards seien lediglich "ein Feigenblatt", die DIN-Norm dagegen seriös.
"Unter der DIN-Norm werden sogar der Angebotsprozess und die Kalkulation geprüft, genauso wie die Entlohnungsmodelle", erklärt Thoma. "Wir müssen zudem in jedem Standort eine IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft haben, die sich um die Qualifizierung der Mitarbeiter kümmert."
Thoma wirbt überdies für mehr Qualität in der Branche: "Die Dienstleister müssen mit den Kunden Problemlösungen entwickeln, zum Beispiel für das aufwändige Handling von Münzen oder für das Monitoring von Geldkassetten".
Laut dem Securlog-Chef nutzen lediglich zehn Prozent der deutschen Einzelhändler die Dienste eines professionellen Dienstleisters für Geldtransporte - hier liegt noch großes Marktpotential. Zu den Handelskunden des Düsseldorfer Unternehmens gehören unter anderem Edeka und die Douglas-Gruppe.
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