
SinnLeffers macht die Läden dicht
Die Veränderungen bei der insolventen Modekette SinnLeffers sind jetzt sichtbar: Vier Geschäfte wurden geschlossen. Bis Freitag werden weitere siebzehn folgen.

Die Veränderungen bei der insolventen Modekette SinnLeffers sind jetzt sichtbar: Vier Geschäfte wurden geschlossen. Bis Freitag werden weitere siebzehn folgen.

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Mit den übrig bleibenden 24 größeren und leistungsstärkeren Standorten hat SinnLeffers laut Nolte nun die Hoffnung zu überleben. Für das Geschäftsjahr 2008/2009 werde von den 24 Filialen ein Umsatz von 310 Millionen Euro erwartet. "Mit einem solchen Umsatz würden wir wieder zurück in die Profitablitätszone geführt", sagte Nolte.
Hauptgrund für die Insolvenz des Unternehmens sind laut Nolte zu hohe Mieten. Glück im Unglück hatten zwei Filialen in NRW: Durch Nachverhandlungen mit den Vermietern und das Entgegenkommen der Belegschaft bei Arbeitszeitmodellen und Personalabbau seien die Filialen in Krefeld und Münster in letzter Minute gerettet worden.
Über den ausgearbeiteten Insolvenzplan müssen am 9. März noch die Gläubiger abstimmen. Das Ergebnis sei völlig offen. Trotzdem glaub Nolte: "Wir sind da sehr optimistisch und zuversichtlich." Segnen die Gläubiger den Plan ab, könnte SinnLeffers schon im April aus der Insolvenz entlassen werden.
SinnLeffers war 2005 von der Deutschen Industrie-Holding (DIH) in Frankfurt sowie HMD Partners (USA) übernommen worden. Im Mai 2008 hatte die DIH ihren Anteil auf 100 Prozent aufgestockt.