
Steinmeier vermittelt zwischen Metro und Karstadt
Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat sich in die Verhandlungen um die Zukunft des Konzerns Arcandor eingeschaltet.

Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat sich in die Verhandlungen um die Zukunft des Konzerns Arcandor eingeschaltet.
Kritiker einer Bürgschaft in dreistelliger Millionenhöhe für Arcandor verweisen auf die Eigentümer, darunter die Privatbank Sal. Oppenheim und die Familie Schickedanz. Sie könnten demnach eine Kapitalerhöhung durchführen oder die Reisesparte Thomas Cook verkaufen, um die Arbeitsplätze bei Karstadt zu retten.
Laut einer Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag" lehnen zwei Drittel der Bürger Staatshilfen für Karstadt ab. Einer Fusion von Kaufhof und Karstadt stehen der Emnid-Umfrage zufolge nur 32 Prozent skeptisch gegenüber, 59 Prozent wäre ein solcher Zusammenschluss „eher egal".