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Um sich bei der Entwicklung und Optimierung des Angebots nicht auf das Bauchgefühl und veraltete Marktforschungsergebnisse zu verlassen, braucht es eigene, stets aktuelle Daten, die ein präzises Bild aller Vertriebsaspekte und des Kundenverhaltens liefern. Data Warehouses, Business-Intelligence-Lösungen, das entsprechende Personal und eine Menge Tools mit künstlicher Intelligenz machen es möglich.
Mit dem Algorithmus „Muzaara“ des gleichnamigen Start-ups können E-Commerce-Betreiber Banner mit ihren Angeboten datenbasiert optimal auf verschiedenen Plattformen ausspielen. Zu den unterstützten Seiten gehören die wichtigen Suchmaschinen Google und Bing sowie Facebook. Der Algorithmus wertet alle zur Verfügung gestellten Daten des Kunden und der unterstützten Seite aus und verspricht, für die Anzeigen der Kunden stets die optimale Zeit, die passende Plattform und einen lohnenden Preis zu finden. Das soll den Return on Investment des Werbetreibenden deutlich verbessern. Quelle: TRENDONE Trendexplorer
Das britische Start-up Aiden hat ein gleichnamiges Programm entwickelt, das mittels künstlicher Intelligenz die Wirksamkeit digitaler Werbekampagnen steigern soll. „Aiden“ kommt daher wie ein Mitarbeiter im Home Office mit dem man sich - dank natural language processing – schnell und unkomplizierten über Slack und Skype, per SMS oder E-Mail austauschen kann. Aiden sammelt Daten aus unterschiedlichsten Quellen sowie den eigenen Marketing-Dashboards und Social Media Accounts und aggregiert dann aktuelle Ratschläge für die Optimierung digitaler Kampagnen. Auch kann Aiden Entwicklungen und Vergleiche visualisieren, etwa den CPC über mehrere Monate und Kampagnen. Quelle: netz98
Der Berliner Softwareentwickler Saas hat den E-Mail-Bot „LISA“ entwickelt, um den Vertrieb teilweise zu automatisieren. Durch den „Learning Intelligent Sales Agent“ sollen Vertriebsmitarbeiter Zeit gewinnen, indem das Programm oft wiederholte Schritte übernimmt. Sie setzen den Bot bei E-Mails, die auch in Deutsch formuliert sein können, in CC oder BCC, woraufhin „LISA“ den Inhalt analysiert, in Kategorien einteilt, Mitarbeitern mögliche Antworten vorschlägt und E-Mails auf Wunsch selbst beantwortet. Zudem identifiziert „LISA“ anhand einer Datenbank Ansprechpartner, sodass der Kontakt zu potenziellen Kunden zielgerichtet aufgebaut werden kann. Quelle: TRENDONE Trendexplorer
Der B2B E-Commerce steht immer noch am Anfang. Das heißt, es gibt noch viel Luft für Innovation und Wachstum. Auch in diesem Segment halten intelligente, digitale Services Einzug, die auf der Basis von E-Commerce Lösungen Geschäftskunden durch Automatisierung und höhere Convenience das Leben erleichtern. Dabei geht es zudem nicht mehr nur um den Vertrieb, der ganzheitliche Kundennutzen tritt in den Fokus. Das ist vielleicht nicht disruptiv, dafür aber am Marktbedürfnis orientiert.
Der Wirtschaftsprüfer PwC hat im Auftrag von Kärcher, einem deutschen Hersteller von Reinigungsgeräten, dessen Buchhaltung europaweit in einem „Shared Service Center“ zusammengefasst. Diese zentralisierte Sachbearbeitung soll den gesamten Vorgang effizienter gestalten und standardisieren. Die in Deutschland ansässige Einheit aus internationalen Mitarbeitern übernimmt nun die Abwicklung von offenen Forderungen und eingehenden Rechnungen sowie die Bilanzierung. So können sich wiederholende Aufgaben gebündelt werden, was auf Dauer zu großen Einsparungen führt. Quelle: TRENDONE Trendexplorer
Staples, ein US-amerikanischer Einzelhandelskonzern für Bürobedarf, hat die Technologie „Easy System“ entwickelt, die Unternehmen das Bestellen von Büromaterial per Sprachbefehl ermöglicht. Die Technologie kombiniert IBMs Cognitive-Computing-Plattform Watson mit einer einfach zu bedienenden Sprachbenutzeroberfläche. Zudem stellt Staples den „Easy Button“ zur Verfügung, der bei Bestellungen betätigt werden kann. Das System lernt hierbei mit Hilfe von Watsons Algorithmen die Präferenzen der einzelnen Mitarbeiter kennen, um etwa bei der nächsten Bestellung von blauen Stiften ein bestimmtes Produkt von Staples in den Einkaufswagen zu legen. Quelle: TRENDONE Trendexplorer
Der E-Bike Hersteller Riese & Müller hat eine komfortable Preorder-Lösung eingeführt, um den komplexen, analogen Bestellprozess im Rahmen der digitalen Transformation des Unternehmens auf eine neue Ebene zu heben. So können die Vorbestellungen der Riese & Müller Bikes wesentlich schneller und einfacher realisiert werden. Der digitale Bestellprozess soll sowohl Händlern als auch dem Hersteller höchste Transparenz bieten und so für eine deutliche Reduzierung von Fehlern und administrativen Aufwänden sorgen.Quelle: netz98
Ein überzeugendes Nutzererlebnis hängt von einem ganzheitlichen User Experience Konzept, einem durchdachten User Interface Design und vielen, vielen Kleinigkeiten ab. Hier gibt es zahlreiche neue Tools und Designideen, die dem Nutzer das Onlineerlebnis versüßen.
Mit Hilfe des Card Design, das durch Pinterest bekannt geworden ist, bietet Kartell dem Nutzer verschiedenste Informationen übersichtlich an. Produkte, Beiträge und auch News werden auf einer Ebene präsentiert und können schnell inhaltlich gescannt werden. Die „versteckte“ Navigation, die immer beliebter wird, ist für den Nutzer jederzeit zugänglich und gibt dem eigentlichen Inhalt mehr Raum. Auf die gleiche Art wird der Warenkorb dargestellt, um das Design konsistent zu halten. Quelle: netz98
Online-Shopping wird immer mehr zu einem Erlebnis. Das Ziel der Shop-Betreiber ist es, dem Kunden das Einkaufen so realistisch wie in einem Geschäft zu gestalten. Canadagoose bietet dem Nutzer ein anwenderfreundliches Größentool. Mit Hilfe von Fragen zur Person, zum Stil und zur Figurform wird am Ende der Befragung eine Kleidergröße zum Kauf empfohlen. Trotz der Distanz lässt sich eine persönliche Beratung einigermaßen nachempfinden. Quelle: netz98
Das Unternehmen Dimble bietet seinen Kunden den gleichnamigen Service an, der sie das Angebot von mehr als 200 Händlern mit einer intelligenten semantischen Sprachsuche finden lässt. Der Nutzer nennt das von ihm gesuchte Produkt – beispielsweise einen grünen Pullover in Größe M mit V-Ausschnitt für maximal 50 Euro – und bekommt daraufhin von „Dimble“ passende Angebote bei teilnehmenden Händlern angezeigt. Das Tool benötigt dafür nur wenige Sekunden und stellt daher eine deutlich schnellere Alternative zum manuellen Vergleichen von Sortimenten in Onlineshops dar. Quelle TRENDONE Trendexplorer
Weitere Innovationen, Trendthemen und Best Practices aus dem Onlinehandel und darüber hinaus gibt es in den „Zukunftsthemen im E-Commerce 2017“ von netz98.MEHR ZUM THEMA