
Versammlungsmarathon der Gläubiger startet heute
In Essen beginnt heute die erste Gläubigerversammlung des insolventen Arcandor-Konzerns. Bei der Karstadt-Sanierung weckt der Insolvenzverwalter mit schwarzen Zahlen Hoffnungen.
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In Essen beginnt heute die erste Gläubigerversammlung des insolventen Arcandor-Konzerns. Bei der Karstadt-Sanierung weckt der Insolvenzverwalter mit schwarzen Zahlen Hoffnungen.

Die Karstadt-Beschäftigten wollen auf einen dreistelligen Millionenbetrag verzichten, um den Konzern zu retten. Doch auch Vermieter und Lieferanten sollen einen Beitrag leisten.

Bis zum morgigen Samstag will der Insolvenzverwalter mit Verdi eine Einigung zum Sanierungsplan für Karstadt erzielen. Görg glaubt immer noch daran, einen Investor für die Warenhäuser zu finden.

Die Insolvenz des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor schlägt sich nun auch in der Bilanz der Post wieder. Knapp 150 Millionen Euro kostet die Pleite den Konzern im dritten Quartal.

Aus Wut über den Verlust ihrer Jobs sind rund 1.000 Ex-Quelle-Beschäftigte in Nürnberg auf die Straße gegangen. Sie forderten Hilfe vom Bund und dem Freistaat Bayern.

Die Bemühungen zur Rettung der insolventen Warenhauskette Woolworth drohen zu scheitern. Laut Zeitungsbericht stellt sich Hauptvermieter Ceberus quer.

Der Start des Quelle-Ausverkaufs mit hohen Rabatten hat dem insolventen Versandhaus einen Bestellrekord beschert. Ab heute wird die Ware auch in den stationären Geschäften verramscht.

Während der Ansturm der Schnäppchenjäger den Quelle-Server in die Knie zwang, wäscht Thomas Middelhof seine Hände in Unschuld. Insolvenzverwalter Görg irritiert Lieferanten.

Mit 4.300 Mitarbeitern soll der Quelle-Ausverkauf organisiert werden, teilt der Insolvenzverwalter des Versenders mit. Als Hauptvertriebskanal ist das Internet vorgesehen.

Verdi setzt die Kritik am Quelle-Insolvenzverwalter fort. Der Handelsexperte Johann Rösch wirft Klaus Hubert Görg Versäumnisse vor, die die entlassenen Mitarbeiter Geld kosten könnten.

Der Frankfurter Versandhändler neckermann.de will im kommenden Jahr eine "schwarze Null" schreiben. Von Minderheitseigner Arcandor drohe keine Gefahr.

Die Verkaufsverhandlungen für den Modekonzern Escada gehen in die Endphase. Unter den Interessenten für eine Übernahme ist ein internationales Schwergewicht - aus der Stahlbranche.