
Karstadt will 120 Filialen weiter betreiben
Der Plan für die Zukunft des Warenhauskonzerns Karstadt steht: 120 Häuser sollen weiter betrieben werden. Insgesamt werden aber 10 Filialen geschlossen und 1.200 Arbeitsplätze gestrichen.
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Der Plan für die Zukunft des Warenhauskonzerns Karstadt steht: 120 Häuser sollen weiter betrieben werden. Insgesamt werden aber 10 Filialen geschlossen und 1.200 Arbeitsplätze gestrichen.

Der Onlineshop des insolventen Warenhausbetreibers Karstadt rechnet mit einem versöhnlichen Jahresabschluss. Die Besucherfrequenz liegt auf Vorjahresniveau.

Bereits 2008 wurden die Namensrechte an der Marke "Karstadt" an einen Pensionsfonds verpfändet. Jetzt muss das Unternehmen womöglich Nutzungsgebühren bezahlen.

Hunderte Mitarbeiter der sechs Karstadt-Filialen, die geschlossen werden sollen, bangen nun um ihre Zukunft. Weitere Standorte stehen auf der Kippe. Hoffnung gibt es für das Stammhaus in Wismar.

Die Gläubigerversammlung stimmte der Fortführung der insolventen Warenhauskette Karstadt zu. Mindestens sechs Standorte werden aber noch in diesem Jahr geschlossen.

Die Gewerkschaft Verdi billigte den geplanten Sanierungsbeitrag der Karstadt-Mitarbeiter. Derweil haben die Arcandor-Gläubiger kaum Hoffnung auf eine Rückzahlung ihrer Forderungen.

Der Marathon der Gläubigerversammlungen im Insolvenzverfahren um den Handelsriesen Arcandor sowie Karstadt und Quelle hat begonnen. Rund 50.000 Gläubiger haben Ansprüche angemeldet.

In Essen beginnt heute die erste Gläubigerversammlung des insolventen Arcandor-Konzerns. Bei der Karstadt-Sanierung weckt der Insolvenzverwalter mit schwarzen Zahlen Hoffnungen.

Die Karstadt-Beschäftigten wollen auf einen dreistelligen Millionenbetrag verzichten, um den Konzern zu retten. Doch auch Vermieter und Lieferanten sollen einen Beitrag leisten.

Bis zum morgigen Samstag will der Insolvenzverwalter mit Verdi eine Einigung zum Sanierungsplan für Karstadt erzielen. Görg glaubt immer noch daran, einen Investor für die Warenhäuser zu finden.

Die Metro Group leidet trotz des Sparprogramms unter der Wirtschaftskrise. Metro-Chef Cordes bekräftigte aber noch einmal, dass er weiterhin Interesse an Karstadt hat.