
Arcandor-Eigentümer in der Pflicht
Die Politik nimmt die Eigentümer des angeschlagenen Konzerns Arcandor immer stärker in die Pflicht. Ein Spitzengespräch im Wirtschaftsministerium brachte keine Ergebnisse.
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Die Politik nimmt die Eigentümer des angeschlagenen Konzerns Arcandor immer stärker in die Pflicht. Ein Spitzengespräch im Wirtschaftsministerium brachte keine Ergebnisse.

Die Gewerkschaft Verdi rief Beschäftigte des Arcandor-Konzerns zu einer Kundgebung vor dem Bundeswirtschaftsministerium auf. Sogar Führungskräfte wollen mitdemonstrieren.

Für Arcandor läuft die Zeit ab: Der Konzern braucht binnen vier Wochen eine Entscheidung über eine Staatsbürgschaft. Der Antrag erfolgt bereits in der kommenden Woche.

Der Handelskonzern Metro findet Staatshilfen für den Konkurrenten Arcandor unfair. Denn die eigene Warenhaustochter Kaufhof sei "mit harter Arbeit" saniert worden.

Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor will den Staat um Hilfe bitten, um aus der Finanzklemme herauszukommen. Die Maigehälter seien aber sicher.

Der Handelskonzern Metro musste in den ersten drei Monaten einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Unternehmenschef Eckhard Cordes hat trotzdem eine "Trendverbesserung" ausgemacht.

Schlechtes Ergebnis, gekürzte Dividende. Der Duisburger Haniel-Konzern hat ein miserables Geschäftsjahr hinter sich. Das trifft zunächst die Aktionäre.

Die erste Rede von Karl-Gerhard Eick als neuer Arcandor-Chef war unmissverständlich: Der Konzern soll effizienter werden. Auf Arcandor kommt ein Sparprogramm zu.

In seiner ersten Rede als neuer Arcandor-Chef hat Karl-Gerhard Eick ein düsteres Bild des Konzerns gezeichnet: Die Finanzlage sei schlecht, das Unternehmen brauche einen harten Sparkurs.

Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 das Ergebnis gesteigert. Der Nettoverlust wird aber immer größer.

Es war der letzte große Auftritt von Thomas Middelhoff beim Handelskonzern Arcandor: Auf der Bilanzpressekonferenz verteidigte er seinen Kurs - und präsentierte eine schlechte Bilanz.

Unternehmen haben im Zuge ihrer Vermarktung im Internet Kinder als Zielgruppe entdeckt und zielen in ihrer Geschäftemacherei immer stärker auf die Jüngsten ab. Die neuen Dienste sprießen im Web und sind direkt auf das Interesse der Kids ausgerichtet.