
Verliert die letzte Meile ihren Schrecken?
Auf der letzten Meile sind neue Lösungen gefragt, die die Zustellung effizienter machen. Vielerorts wird an Drohnen gearbeitet, doch möglicherweise kommt die Lösung doch wieder auf Rädern daher.
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Auf der letzten Meile sind neue Lösungen gefragt, die die Zustellung effizienter machen. Vielerorts wird an Drohnen gearbeitet, doch möglicherweise kommt die Lösung doch wieder auf Rädern daher.

Im grenzüberschreitenden Warenverkehr wackelten durch Anti-Corona-Maßnahmen die Lieferketten vieler Branchen empfindlich. Die Luftfahrt war besonders betroffen, im Straßenverkehr waren Verzögerungen spürbar – auf der Schiene aber lief es rund. Das wird auch weitgehend so bleiben, meint Lars Redeligx, Chief Commercial Officer der Lineas nv/sa. Für den in Brüssel ansässigen Konzern, der als größtes privates Bahnfrachtunternehmen Europas gilt, könnte die Krise sogar einen Wachstumsimpuls auslösen.

Leere Regale treiben dem Handel Schweißperlen auf die Stirn. Ein Nadelöhr für den Nachschub – die Logistik. Die Branche hat sich schnell auf die Corona-Krisenzeiten eingestellt, das Versandvolumen nimmt bereits Vorweihnachtsniveau an. Mit dem Produktionsstart in China erwartet die Branche eine neue Welle. Die größte Herausforderung ist aber: Die Mitarbeiter müssen gesund bleiben.

Die COVID-19-Krise dürfte die Entwicklung von Drohnen und autonomen Auslieferungsrobotern befeuern. Weniger Mensch zu Mensch-Kontakt. Die Langzeit-Profiteure sind bereits fahrbereit.

Die Lösung für (fast) alle Retourennöte, für die letzte Meile und den ganzen Rest steht womöglich in Helsinki und ist 1100 Quardratmeter groß. Schick ist das Modell außerdem. Und wer die Bilder sieht, findet die Aussage nur ein wenig übertrieben, wünscht sich aber zumindest sofort Nachahmer in Deutschland.

Weihnachten zeigt es gerade wie in einem Brennglas: In Amazon Logistics spiegelt sich die ursprüngliche DNA von Amazon wider.

"Die Zustellung ist längst zum integralen Bestandteil des Produkterlebnisses geworden", sagt UPS-Deutschlandchef Frank Sportolari im etailment-Exklusivinterview. Er erklärt, wie sich Händler auf die logistischen Herausforderungen und die fortschreitende Digitalisierung einstellen können und wie UPS dabei helfen will.

Natürlich ist die letzte Meile elementar wichtig. Doch wie steht es um die ersten Meter? Wir schauen ganz bodenständig auf aktuelle Lösungen. Aber wir richten den Blick bei diesen und anderen Themen auch auf den Handel von Morgen. Hier sind die beliebtesten Beiträge der vergangenen Woche.

Das Auto als Briefkasten? Die einst belächelte Idee vom Kofferraum als Paketstation wird langsam Realität. 2019 will VW den Service „We Deliver“ in ausgewählten Serienmodellen anbieten. Es ist nicht der erste Versuch dieser Art. Hier sind die spannendsten Einpackversuche.

Personal braucht jedes Unternehmen, manchmal auch kurzfristig. Mit der Lizenz zur Arbeitnehmerüberlassung gestaltet Zenjob die Prozesse der Personalbeschaffung für Arbeitgeber im Rahmen der Zeitarbeit effizient und fair.

Das Chaos bei der Paketzustellung erzwingt neue Lösungen. Im City Center Bergedorf wird in einem Paketshop seit fünf Monaten bewiesen, was möglich ist, wenn mehrere Logistiker über ihre Schatten springen. Das ist gut für die Kunden, für die Logistiker und für das Einkaufszentrum. 2019 sollen weitere dieser Shops folgen - vielleicht ist dann sogar Amazon dabei.

Das britische Start-up What3words hat die Welt in 57 Billionen Quadrate eingeteilt und erstellt geographische Koordinaten in drei Wörtern. Mercedes-Benz ist bei dem Start-up bereits eingestiegen. Warum eine Welt in dreimal drei Meter großen Quadraten mit 3-Wörter-Adressen Onlinehändlern und Lieferdiensten hilft, erklärt Firmengründer Chris Sheldrick im Interview.