
Metro-Großaktionär Haniel schreibt tiefrote Zahlen
Der Haniel-Konzern, Mehrheitseigentümer der Metro Group, hat im ersten Halbjahr 2012 tiefrote Zahlen geschrieben. Beide Großbeteiligungen Metro und Celesio machen derzeit wenig Freude.
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Der Haniel-Konzern, Mehrheitseigentümer der Metro Group, hat im ersten Halbjahr 2012 tiefrote Zahlen geschrieben. Beide Großbeteiligungen Metro und Celesio machen derzeit wenig Freude.

Spekulationen über einen Verkauf der Metro-Tochter Real gibt es immer wieder. Unbestätigten Informationen zufolge spricht Metro mit Interessenten für das Auslandsgeschäft. Entschieden ist aber nichts.

Obwohl das Oberlandesgericht München die Position der Metro im Machtkampf mit Media-Saturn-Gründer Kellerhals gestärkt hat, wird weiter gestritten. Beide Seiten sehen sich als Sieger des Urteils.

Didier Fleury ist zum Chef von Real aufgestiegen. Das SB-Warenhaus soll effektiver und schlagkräftiger werden, sagt der Chef des Mutterkonzerns Metro.

Metro kämpft mit Preissenkungen um die Gunst der europäischen Verbraucher. Doch das hat dem Konzern zuletzt rote Zahlen beschert. Vorstandschef Koch hält aber an den Jahreszielen fest.

Dass sich ein Handelskonzern und ein IT-Unternehmen wegen Namensrechten streiten, ist selten. Microsoft hat nun offenbar gerade noch verhindert, juristischen Ärger mit Metro zu bekommen.

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Kauhof: Wie übersetzt die Metro "enttäuschend" für den Verlauf von Kaufhof-Online im Geschäftsbericht: "Der modernisierte Onlineauftritt erfreute sich weiter einer steigenden Kundenresonanz." Klare Zahlen: Fehlanzeige. Den Verzagten gehört eben nicht die Welt. Zitat des Tages: “Wir glauben an die Marke, wir glauben an das Management

Der Preiskampf bei Unterhaltungselektronik und Lebensmitteln hat den die Metro Group in die roten Zahlen gedrückt. Die Konzerntöchter haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt.

Auch im zweiten Quartal ist die Bilanz der Metro negativ. Trotzdem ist Konzernchef Koch optimisch, die Jahresprognose einhalten zu können. Der neue Kurs des Unternehmens sei richtig.

Am morgigen Dienstag legt Metro-Chef Olaf Koch die Zahlen zum zweiten Quartal vor, Analysten erwarten einen Gewinnrückgang. Die spannende Frage ist, ob die Jahresprognose Bestand hat.

Falsches Geschäftsmodell, ungeduldige Investoren, fehlende Flexibilität: Die Problemfälle im Handel häufen sich. Das heißt aber nicht, dass die ganze Branche in der Krise steckt. Ein Zwischenruf.

Die Hiobsbotschaften für Mitarbeiter im Handel nehmen kein Ende: Auch der Handelskonzern Metro plant den Abbau Hunderter Stellen - und will betriebsbedingte Kündigungen "so gut es geht" vermeiden.