
Im Modehandel werden die Preise "kräftig rutschen"
Kommende Woche startet der Winterschlussverkauf. Vor allem bei den Preisen für Kleidung setzen die Händler noch einmal kräftig den Rotstift an. Schon jetzt wird das Angebot knapp.
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Kommende Woche startet der Winterschlussverkauf. Vor allem bei den Preisen für Kleidung setzen die Händler noch einmal kräftig den Rotstift an. Schon jetzt wird das Angebot knapp.

Die winterlichen Temperaturen lassen den deutschen Modehandel auf ein gutes Weihnachtsgeschäft hoffen. Die Branche kann den Umsatz voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres halten.

Hollister eröffnet an diesem Donnerstag den ersten Shop in Deutschland. Im milden Dezember kommt der südkalifornische Lifestyle-Anbieter zur rechten Zeit nach Frankfurt am Main.

Onlinehandel, Monolabel-Stores, Mehrmarken- Konzepte: Der Filialist Wöhrl setzt bei seiner Expansion auf verschiedene Ideen, um mehr Mode zu verkaufen.

Der Bekleidungskonzern Stefanel hat eine Filiale in Frankfurt eröffnet. Dort hat das Innendesign Weltpremiere - und soll bald alle Läden der Italiener auf dem Globus zieren.

Bei Douglas gilt die Textilsparte als Sorgenkind. Der Handelskonzern hält jedoch trotz der schwierigen Lage am Modeanbieter Appelrath Cüpper fest.

Das Wetter war zu gut: H&M konnte den europäischen Kunden im August nicht immer günstige Kleidung anbieten. Dementsprechend brach der Umsatz in dem Monat um 11 Prozent ein.

Der Modekonzern Gerry Weber bleibt auf Wachstumskurs. Vor allem die eigenen Shops tragen aktuell zur Umsatzsteigerung der Gruppe bei.

Am morgigen Donnerstag eröffnet der britische Edel-Textilit Barbour seinen ersten Shop in Deutschland. Das Geschäft am Kurfürstendamm wird die größte Filiale weltweit sein.

Der Modefilialist C&A will doch keinen Textil-Discounter in Deutschland aufbauen: Die Billigschiene „Avanti" wird eingestellt

Mit einem Umsatz von zusammen rund 21,5 Milliarden Euro erlösten die zehn größten Modehändler in Deutschland 2008 etwa 300 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

Der Modefachhandel hat den Umsatz im ersten Halbjahr fast gehalten - statistisch gesehen. Denn kleine und mittlere Modegeschäfte müssen oft mit größeren Einbußen zurechtkommen.