
Könige zu Kunden machen
Der Konsument ist anspruchsvoll geworden: Klassische Treueaktionen mit verbilligten Töpfen funktionieren nicht mehr. Der Kunde hat nach wie vor eine tiefe.

Der Konsument ist anspruchsvoll geworden: Klassische Treueaktionen mit verbilligten Töpfen funktionieren nicht mehr. Der Kunde hat nach wie vor eine tiefe.

Der Sound der 90er erobert den Point of Sale. Carly Rae Jepsen, Jason DeRulo und John Newman waren 2015 die beliebtesten Künstler im deutschen Handel.

Schnelle Lieferung, praktische Produktinformationen: Der britische Onlinehändler AO will den deutschen Markt für elektronische Haushaltsgeräte aufmischen.

Unternehmensverkäufe haben der Metro geholfen. Altlasten sind weg, neues Geld ist in der Kasse. Entsprechend kraftvoll gibt sich Konzernchef Olaf Koch.

Gut 100 Tage gehört Kaufhof zur Hudson's Bay Company. Der Chef des Warenhausunternehmens ist durchweg zufrieden. Olivier Van den Bossche spricht von steigenden Umsätzen und frischem Wind im Onlinegeschäft. Zudem erwartet er mehr Geld vom neuen Eigentümer.

Der spanische Automobilhersteller Seat feiert mit einem 290 PS starken Leon "20 Jahre Cupra-Modelle" und freut sich auf seinen ersten SUV.

Mit dem mächtigen XC 90 läutet Volvo eine neue Ära ein, weitere Premiummodelle folgen in diesem Jahr. Fast acht Milliarden Euro steckt der chinesische.

Die Otto Group hat keine Angst vor der digitalen Transformation - sondern will sie vorantreiben. Der Kunde wird beim Einkaufen immer mobiler, also geht der Hamburger Konzern mit. Mit aller Konsequenz.

Onlinehändler streben auf die Fläche. Davon erhoffen sie sich mehr Glaubwürdigkeit - und schaffen sich ein zweites Standbein im Kampf gegen die Internetgiganten. Das hat Auswirkungen auf den klassischen Handel.

Die nächste Branche hat Angst vor der Konkurrenz aus dem Netz: Eine Studie prognostiziert bereits das baldige Aus für viele stationäre Möbelhändler. Andere Experten beschwichtigen.

Rewe gibt sich im Kampf um die Tengelmann-Supermärkte noch nicht geschlagen. Der Kölner Konzern will vor Gericht ziehen, sollte Minister Gabriel nicht von seiner Erlaubnis für den Deal abrücken.