
Schlecker-Pleite verändert deutschen Drogeriemarkt
Neue Daten zeigen ein konstantes Wachstum im hart umkämpften Drogeriemarkt. Die Spitzenreiter dm und Rossmann sowie der Lebensmittelhandel profitieren von der Schlecker-Insolvenz.
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Neue Daten zeigen ein konstantes Wachstum im hart umkämpften Drogeriemarkt. Die Spitzenreiter dm und Rossmann sowie der Lebensmittelhandel profitieren von der Schlecker-Insolvenz.

Bis Freitag muss der Schlecker-Insolvenzverwalter einen Geldgeber finden - sonst droht der Drogeriemarktkette das Aus. Dabei könnten die Gläubiger einem Medienbericht zufolge für die Abwicklung stimmen.

Seit Anfang des Jahres wehrt sich die insolvente Drogeriekette Schlecker gegen das Aus. Bis Freitag muss der Insolvenzverwalter einen Investor finden, sonst droht die Abwicklung. Eine Chronologie der Ereignisse.

Bis nächsten Freitag muss der Insolvenzverwalter von Schlecker einen aussichtsreichen Investor präsentieren, sonst wird der Betrieb eingestellt. Zwei Interessenten sind noch im Rennen.

Mit dem befürchteten "Schwarzen Freitag" für Schlecker ist es nun doch nichts geworden. Der Gläubigerausschuss hat beschlossen, nächste Woche die Gespräche über die Zukunft der Drogeriekette fortzusetzen.

Die insolvente Schlecker-Gruppe wird zerschlagen: Berichten zufolge soll die Tochter IhrPlatz nun einzeln verkauft werden. Derweil geht der Streit mit Verdi um den Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter weiter.

An diesem Mittwoch gehen die Verhandlungen um die Zukunft der Schlecker-Mitarbeiter weiter. Verdi lehnt nach wie vor einen Lohnverzicht von 15 Prozent ab - und fordert abermals Transparenz bei der Investorensuche.

Um Schlecker zu retten lockt der Insolvenzverwalter die Kunden in die Läden, verlangt aber auch Opfer - nicht nur von den Beschäftigten. Das Verhältnis mit Verdi ist deswegen mittlerweile angespannt.

Tausende ehemalige Schlecker-Mitarbeiter klagen gegen ihre Kündigungen - weitere werden folgen. Der Insolvenzverwalter hat nun deswegen ein Problem.

In der Schlecker-Insolvenzverwaltung dürfte es derzeit laut zugehen. Denn die erst verbreitete Meldung über die Höhe der Abfindung für entlassene Mitarbeiter der Drogeriekette war wohl falsch.

Wenn selbst ein Richter zugibt, dass der Betrag eher mau ist, dann sagt das alles. Der Schlecker-Insolvenzverwalter bietet ehemaligen Beschäftigten eine bescheidene Abfindung an. Damit verfolgt er ein Ziel.

Der Insolvenzverwalter von Schlecker gerät unter Druck. Über die Solidität seiner angeblichen Investoren gibt es erste Zweifel, die Gewerkschaft möchte mehr Einblick in die Verkaufsgespräche haben.