
Verdi kritisiert Sanierungskonzept von Schlecker
Schöne Theorie, aber von der Praxis weit entfernt - so sieht Verdi die Pläne des Schlecker-Insolvenzverwalters. Die Gewerkschaft erwartet zudem Auskünfte über die Ziele möglicher Investoren.
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Schöne Theorie, aber von der Praxis weit entfernt - so sieht Verdi die Pläne des Schlecker-Insolvenzverwalters. Die Gewerkschaft erwartet zudem Auskünfte über die Ziele möglicher Investoren.

Mit leeren Regalen wird es schwer, Schlecker zu retten. So lautet das Argument von Verdi. Die beklagten Lieferengpässe der Gewerkschaft relativiert der Insolvenzverwalter - und die Praxis sieht gar ganz anders aus.

Zwei amerikanische Investoren wollen laut einem Medienbericht Schlecker kaufen - und gehören zu den drei Top-Interessenten im Rennen um die insolvente Drogeriekette.

Rossmann will seine Position nach der Insolvenz des Rivalen Schlecker ausbauen. Deutschlands zweitgrößte Drogeriekette knackte eine historische Umsatzmarke und will dem neuen Branchenführer dm auf den Pelz rücken.

Der Schlecker-Insolvenzverwalter fordert für die Sanierung der Drogeriekette einen Lohnverzicht der Belegschaft. Die Gewerkschaft Verdi hat bereits dagegen Protest angemeldet.

Drei Investoren sind in der engeren Auswahl, um die insolvente Drogeriekette Schlecker zu übernehmen. Bei der Konzerntochter IhrPlatz wird auch ein separater Verkauf geprüft.

Fünf Investoren haben laut Insolvenzverwalter konkretes Interesse an der Übernahme der insolventen Drogeriekette Schlecker. Über den Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter wird weiter verhandelt.

Die Schlecker-Beschäftigten sollen einen Beitrag zur Sanierung der insolventen Drogeriekette leisten, fordert der Insolvenzverwalter. Verdi schlägt eine Unternehmensbeteiligung vor.

Laut Insolvenzverwalter gibt es drei bis fünf Investoren, die Interesse an der insolventen Drogeriekette Schlecker haben. Auch Meike und Lars Schlecker selbst überlegen, das Unternehmen zurück zu kaufen.

Ob Sofa, Smartphone oder Tablet-PC - immer mehr Anschaffungen werden über Konsumentenkredite finanziert. Die Konsumlust hat aber auch Schattenseiten. Denn immer mehr Verbraucher leben über ihre Verhältnisse.

Schlecker kämpft gegen das endgültige Aus. Bis Pfingsten will der Insolvenzverwalter einen Investoren präsentieren. derhandel.de fasst die Ereignisse seit dem Bekanntwerden der Zahlungsunfähigkeit zusammen.

Die Schuhhandelskette Leiser und die Schwesterfirma Schuhhof stehen vor der Zahlungsunfähigkeit. Betroffen sind bundesweit rund 1.400 Mitarbeiter. Eine Planinsolvenz soll das Unternehmen retten.