
Großhandel bricht Umsatz weg
2009 war ein schlechtes Jahr für den deutschen Großhandel. Die Branche musste starke Umsatzeinbußen hinnehmen. Noch schlimmer soll es aber nicht kommen.
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2009 war ein schlechtes Jahr für den deutschen Großhandel. Die Branche musste starke Umsatzeinbußen hinnehmen. Noch schlimmer soll es aber nicht kommen.

Der österreichische Einzelhandel erzielte 2009 ein stabiles Ergebnis, beim Weihnachtsgeschäft gab es gar ein Rekordergebnis. Optimusmus herrscht auch für 2010 vor.

Der Großhandel schaut wieder optimistischer in die Zukunft. Achillesferse des Aufschwungs bleibe jedoch der private Konsum, sagt der Branchenverband BGA.

Das Konsumklima muss zum Jahresende 2009 nun doch leichte Einbußen hinnehmen. Die gute Nachricht: Die befürchtete Delle nach der Abwrackprämie ist ausgeblieben, meldet die GfK.

Immer weiter runter: Der deutsche Einzelhandel setzte im September abermals weniger um. Nur Kosmetik und medizinische Produkte legten nominal leicht zu.

Das "Mittelstandsbarometer" der KfW-Förderbank und des ifo-Instituts zeigt abermals eine verbesserte Stimmung in der Wirtschaft. Doch zugleich wächst die Sorge um eine Kreditklemme.

Der Einzelhandelsumsatz ist im August fast überall deutlich zurückgegangen. Nur Kosmetik und Medikamente verkaufen sich weiterhin gut.

Konjunkturerwartungen, Konsumklima und Anschaffungsneigung der Bundesbürger verbessern sich weiter, sagt die GfK. Der Verbraucher glaubt, "das Schlimmste" sei überstanden.

Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels erwartet ein nominales Umsatzminus von zwei Prozent in diesem Jahr - und hofft auf Steuersenkungen nach der Wahl.

Das Geschäftsklima im Mittelstand erholt sich zusehends: KfW Bank und ifo-Institut verzeichnen historische Werte. Besonders positiv: die Handelsbranche.

Im Juli sank der Einzelhandelsumsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt um 1 Prozent. Im Vergleich zum Juni stiegen die Umsätze leicht an.