
Esprit macht noch mehr Läden dicht
Der Textilhandel durchlebt schwierige Zeiten, und Esprit leidet sehr. Dabei lief es für den vertikalen Händler vorübergehend gut. Nun wird abermals das Filialnetz ausgedünnt.
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Der Textilhandel durchlebt schwierige Zeiten, und Esprit leidet sehr. Dabei lief es für den vertikalen Händler vorübergehend gut. Nun wird abermals das Filialnetz ausgedünnt.

Die Prognose war schon nicht gut, die Realität ist entsprechend: Hugo Boss büßt aufgrund der Konjunkturschwäche auf europäischen Märkten ein. Der eigene Einzelhandel bleibt jedoch das Erfolgsmodell des Modekonzerns.

Der Textilhandel leidet - nur Tom Tailor nicht. Das Hamburger Unternehmen steigerte im zurückliegenden Geschäftsjahr den Umsatz ordentlich.

Aktualisierung: Der seit Montag andauernde Streik beim Textil-Discounter KiK soll mindestens bis zum Freitag fortgeführt werden. Ähnlich wie bei Amazon will Verdi bei dem Textildiscounter eine Bezahlung nach dem Einzelhandelstarifvertrag durchsetzen.

Zwar stiegen die Umsätze von Hugo Boss auch im dritten Quartal, dabei halfen vor allem die eigenen Läden. Doch der Modekonzern blickt etwas sorgenvoller in die Zukunft.

Vorjahresminus gedreht, und das trotz umschwacher Tage während der Fußball-Weltmeisterschaft."Wir sind voll zufrieden", sagt Adler-Chef Lothar Schäfer.

Der Bekleidungskonzern Tom Tailor legt bei seiner Marke Bonita weiter Hand an. Auch sie soll 2014 schwarze Zahlen bringen. Beim Konzernumsatz wird die Milliarden-Schwelle noch nicht überschritten.

Tom Tailor will wachsen und braucht dafür frisches Geld. Dafür hat das Textilunternehmen jetzt die größte portugiesische Versicherung als Partner.

Das vertikale Prinzip verhilft Hugo Boss zu guten Quartalszahlen. Denn dank dem eigenen Einzelhandel legte der Modekonzern deutlich zu. Und dieser Erfolg soll ausgebaut werden.

Zalando wächst weiter rasant. Sechs Jahre nach der Gründung könnte der Onlinehändler jetzt Gewinn einfahren. Doch noch bremst Vorstand Rubin Ritter die Euphorie.

Das zweite Quartal drückt die Halbjahresbilanz des deutschen Modehandels. Die Händler sind gleichwohl optimistisch, dass es im Gesamtjahr ein Umsatzplus gibt.

Textilien gehören zu den dominierenden Warengruppen im Onlinehandel. Kein Wunder, dass Gerry Weber hier seine Aktivitäten ausdehnt. Das Bekleidungsunternehmen ist in vier neuen Ländern aktiv.