
Marktplätze, Verpackungsverordnung, SAP, Konsumlaune, Amazon, Italien, ChatGPT, IT-Bedrohungen, schlechtes Gewissen
Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen. Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen die Redaktion von etailment.de.
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Steigende Amazon-Gebühren setzen Marktplatzhändler, die ihre Waren mit Fulfillment by Amazon (FBA) vertreiben, unter Druck. Dabei ist die Reichweite von Amazon für viele kleine Händler unverzichtbar. Doch auch außerhalb von Marktplätzen wartet eine vielversprechende Geschäftsgrundlage, sagt E-Commerce-Berater Lukas Kintzel. In einem Gastbeitrag gibt er fünf Tipps für Händler, die ihr Geschäft auf mehrere Standbeine stellen möchten.

Große Verkaufsplattformen wie Amazon üben eine enorme Marktmacht aus, die Händler und Marken sich zunutze machen können. Etailment-Gastautor Charles Desjardin von der Digitalagentur Valtech erklärt, wie Händler das Beste aus dem Amazon-Marktplatz herausholen, obwohl die Anforderungen von Amazon immer weiter steigen. Er sagt aber auch, in welchen Fällen es für Händler sinnvoll ist, sich jenseits von Amazon zu orientieren und welche Strategien helfen, mit den großen Marktplätzen zu konkurrieren.

Plattformen entwickeln sich zum neuen Standard für den Onlinehandel - und auch traditionelle Einzelhändler folgen zunehmend dem Beispiel reiner Online-Marktplätze. Die Folge: Plattformen stehen in immer stärkerem Wettbewerb untereinander und dabei vor der Herausforderung, den sehr unterschiedlichen Erwartungen von Käufern und Verkäufern gerecht zu werden. Die Rolle, die dabei die Automatisierung von Prozessen spielt, beleuchtet Guido Kuhring vom Zahlungsanbieter Mangopay in einem Gastbeitrag.
Damit stationäre Geschäfte an der Konkurrenz durch Onlineplattformen nicht zugrunde gehen, müssen sie sich aufpolieren und hybrid werden. Frei nach dem Motto: Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihm!

Die technischen Erfordernisse des Online-Handels sind im Grunde übersichtlich. Doch eine Website macht noch keinen E-Commerce. Wer Kunden in anderen Ländern anspricht, muss als Shop-Betreiber höllisch aufpassen, um weder steuerlich noch rechtlich ins Visier der jeweiligen Landesbehörden zu geraten.

Wer seinen Online-Handel international ausrichtet, hat viele Hürden zu überwinden: sprachliche, währungstechnische, steuerliche und regulatorische. Da ist es von Vorteil, wenn man einen Marktplatz hat, bei dem die Produkte nur einmal eingestellt, aber in unterschiedlichen Ländern angeboten werden. Beispiel Fruugo – die Plattform verschafft Zugang zum United Kingdom plus weiteren 45 Märkten.

Polen ist ein attraktiver E-Commerce-Marktplatz. 77% der 38 Millionen Menschen nutzen dort das Internet. Der Online-Einzelhandelsmarkt verzeichnete in den vergangenen beiden Jahren zweistellige Zuwachsraten. Der Marktzugang ist vergleichsweise einfach, die Plattform Allegro.pl ist der Schlüssel. Doch es gilt, die spezifisch polnischen Handelsregeln zu beachten.

Corona hat die Balance des Weltmarktes zerstört. Während deutsche Onlineändler jetzt die Wucht der Krise spüren, können die Chinesen schon wieder loslegen. Das wird Auswirkungen auch auf deutsche Online-Marktplätze haben, sagen Experten vorher. Doch die Händler sind nicht chancenlos.

Felix Kuehl redet nicht um den heißen Brei herum: Für kleinere Händler gibt es im digitalen Marketing keine Abkürzung zum Erfolg. Aber immerhin gibt es einen Weg. Der Country Manager DACH von ChannelAdvisor skizziert die Strecke im Interview.